Refresh loader

Category : Rudi on Tour Teil3

Home > Archive for Rudi on Tour Teil3 (Page 2)

182. Santa Cruz Januar 2026

30.01.2026

Irgendwie kriegt man auch den letzten Tag auf den kanarischen Inseln herum. Unsere Fähre legt um 23:00 h ab, gegen 21:00 h ist Boarding. Wir stehen seit 16:00 h auf einem Parkplatz am Kai. Um uns herum div. Kreuzfahrtschiffe, LKW“s die Container zum Verladen bringen oder Abholen, vereinzelte Passagiere, die ebenfalls auf die Verschiffung nach Cadiz.
Den Tag haben wir überwiegend mit einem umfangreichen Versorgungsprogramm verbracht. Diesel und Gas mussten getankt werden, Wäsche war fällig (beim dritten Waschsalon hat es mit einem Parkplatz geklappt), einkaufen, Täschchen für die 57 Std. dauernde Überfahrt packen, kochen und natürlich das Halbfinalspiel Deutschland-Kroatien (31:28) verfolgen.

181. Punta del Hidalgo Januar 2026

23.01.2026

Eigentlich wollten wir heute nach einem Ent- und Versorgungsstopp an die Strände von Adeje, aber hier hat es uns überhaupt nicht gefallen. Viel zu voll und viel zu touristisch. Ebenso bei Los Gigantes, fast kein Durchkommen und keine Möglichkeit Rudi zu parken. Also weiter nach Sibora und dem Playa de Puertito. Auch das war uns nicht vergönnt, da die Durchfahrt für KFZ über 3,5t verboten ist. Gar nicht so einfach in dem steilen und engen Geländegemenge einen Stellplatz zu finden. Daher beschließen wir auf den CP bei Punta Hidalgo zu fahren und einen Platz bis nächsten Freitag zu reservieren. Von hier aus können wir immer noch Touren unternehmen, haben dann jedoch einen festen Übernachtungsplatz. Einen freien Platz gibt es erst ab Sonntag. In der Zwischenzeit stehen wir am Camino de Costa in Punta del Hidalgo direkt am Meer. Hier im Norden ist das Wetter dann schon wieder rauher, mit Nebel, Wind. Regen und ordentlichen Wellen. Und viel weniger los.

24.01.2026

Vergangene Nacht hatte der Atlantik mit seinen grollenden Wellen viel zu erzählen und das ohne Punkt und Komma, durchgehend. Am Morgen ist die Promenade voller Menschen, die schon sportlich schnell bzw. spazierend gemächlich den Camino nutzen. Nach dem Frühstück machen wir es genau so. Der Weg führt uns Richtung Leuchtturm. Als wir Anfang Dezember hier Halt gemacht haben, war er wegen hoher Wellen, Wind und Überflutung gesperrt.
Den Leuchtturm erkennt man schon von Weitem.
Das moderne Gebäude steht am Rande einer flachen Küstenebene, die von Bananenplantagen bedeckt ist. Er ist aus unterschiedlich hohen Quadern zusammengesetzt und insgesamt 50 Meter hoch. Seine Form soll an Basaltsäulen vulkanischen Ursprungs erinnern, wie sie z.B. hier im Orotava-Tal vorkommen. Mit seiner weißen Farbe bildet er einen deutlichen Kontrast zu den dunklen Bergen des Anaga-Gebirges im Hinterland. Die hier wiederum ganz anders aussehen, wie die auf den anderen Inseln, eher türmchenartig. Das Leuchtfeuer hat eine Reichweite von 16 SM. Er weist keine klassische
Fresnel-Linsenordnung (wie 1. bis 6. Ordnung) im historischen Sinne auf, sondern setzt auf moderne Scheinwerfertechnik,einen Leuchtturmwärter sucht man hier vergebens.
Zum Vergleich, der Faro am Punta de Orchilla auf El Hierro ist ein Leuchtfeuer 2. Ordnung im klassischem Sinn.
Wir folgen der Küstenlinie weiter und gelangen zum Piscina Charco de la Arena. Bei Kaffee und Tee bleiben wir hier eine ganze Weile sitzen und genießen das gewaltige Wellenspektakel. Anschließend setzen wir unseren Spaziergang fort, passieren den Punta del Guincho und die Errmita San Juanito. Am Mirador Sendero Punta del Hidalgo schauen wir kurz einem Gleitschirmflieger bei seinen Vorbereitungen zu und klettern nach oben zum Mirador Punta Hidalgo. Was für ein Ausblick auf die Küste und den dahinterliegenden Barranco del Rio. Oberhalb des Ortes geht es zurück bis Altagay, wo wir spontan zu Mittagessen.
Am Abend geht es erneut an der Küste entlang, diesmal in die entgegengesetzte Richtung, bis zur Cofradia de la Punta und durch den Ort zurück zum Van. Hier wartet ein weiteres Handballspiel: Deutschland – Norwegen. Ein regelrechter Krimi mit dem deutschen Keeper Andreas Wolff als Hauptakteur. Mit 30:28 trifft die deutsche Mannschaft am Montag auf Weltmeister Dänemark.

25.01.2026
Bevor es für uns heute auf den CP La Laguna hier in Punta del Hildago geht, drehen wir noch eine Runde und sehen uns die nächste Bucht bei Bajamar an. Dabei passieren wir auch das Hotel Neptuno, eine seit 2007 geschlossene, verfallene Ruine und ein bekannter „Lost Place“. In den 60er und 70er Jahren ein bedeutendes Hotel für den Tourismus im Norden der Insel. Es ist bekannt für seine Geschichte als früheres Touristenziel und später als beeindruckende urbane Kunst- und Graffiti-Galerie, obwohl das Betreten des maroden Gebäudes gefährlich ist und Abrisspläne existieren. Bajamar verfügt ebenfalls über eine Anlage von Meerwasserpools, Toiletten, Duschen und weitläufige Plätze, um sich hier aufzuhalten und den Tag am Meer zu verbringen. Weiter oben finden wir Restaurants und einen Kiosko, an dem wir uns eine Erfrischung holen. Die Pools sind wegen der Wellen und der Brandung geschlossen. Aber allein das Beobachten des Wellenspektakels ist einfach irre.
Zurück beim Rudi machen wir uns auch direkt zur Abfahrt Richtung CP fertig.
Nach dem einchecken bauen wir alles auf, was der Rudi hergibt und wir die ganze Zeit quasi wegen dem Leben auf der Straße nicht nutzen konnten. Hoffentlich spielt das Wetter mit und wir können es bis zur Abreise am Freitag nutzen.
Morgen geht es übrigens mit den Öffis in die Inselhauptstadt nach Santa Cruz.

26.01.2026

Heute stand die Inselhauptstadt Santa Cruz auf dem Programm. Mit der Buslinie 105 für 1,45€ pro Person erreichten wir unser Ziel in knapp einer Stunde. Der Busbahnhof war Ausstieg und Endstation der Linie. Für uns ging es zunächst auf den Markt, anschließend in den Hafen zur Estacion Armas um die Fährtickets abzuholen, dann auf eine Hop-on Hop-of Tour und zum Schluß auf einen Quer-Feld-ein-Spaziergang durch die Innenstadt. Für einen ersten Einblick ausreichend, aber für das MoMa, das Ethnologische- sowie das Karnevalsmuseum, das Palmetum, Auditorium, den Parque Garcia Sanabria und die Gastromeile in der Altstadt ist natürlich mehr Zeit erforderlich. Zudem macht es einfach Spaß sich durch diese grüne Stadt treiben zu lassen und spontane Eindrücke aufzunehmen. Nach neun Stunden Ausflug wurde noch gekocht und ein weiteres Handballspiel verfolgt. Deutschland gegen Dänemark, mit Endstand 26:31.

27.01.2026

Man kann es sich schwer vorstellen, aber der Atlantik ist so laut, grollt und zetert ohne Unterlaß vor sich hin, ist permanent zu hören. Dirk stört dies überhaupt nicht. Ihm macht Wind bzw.,starker Wind, der dazu am Auto wackelt viel mehr aus.
Den Tag haben wir größtenteils auf dem CP verbracht. Erst am frühen Nachmittag ging es zur Promenade. Hier ist uns dann erneut Frau Unruh über den Weg gelaufen.
Das Restaurant gegenüber von Altagay hat geschlossen und wir reservieren einen Tisch im Restaurante Columbus Playa. Hier verbringen wir drei Stunden mit Wellengucken, Calamaris und Fischknusperli sowie einem leckeren Barraquito.
Für morgen ist eine Küstenwarnung aufgrund hoher Wellen ausgegeben worden. Das Wellenspektakel wollen wir uns aus sicherer Entfernung in Bajamar anschauen.

28.01.2026

Es ging wie angekündigt nach Bajamar, dieses Mal in einer größeren Runde. Fast vom Ende des Nachbarortes wollten wir die ganze Promenade am Wasser soweit wie möglich ablaufen. Nicht nur die Wellen ließen dies nicht zu, sondern auf Teile des Weges, die aufgebrochen und weggespült waren. Der untere Promenadenteil in Höhe der Meerwasserschwimmbeckens im Zentrum war komplett geschlossen, selbst der gelbe Turm der Lifeguards wurde überspült. Bei Kaffee und einem anschließenden Snack aus Butterbroten und Mandarinen, konnte das Wellenschauspiel ausgiebig beobachtet werden, bevor wir uns auf den Rückweg gemacht haben.
Der späte Nachmittag gehörte dem Handballspiel Deutschland – Frankreich (38:34). Das bedeutet Halbfinale erreicht. Gespielt wird am Freitag.

29.01.2026

Aufräumtag vor Abfahrt und letztes Abendessen auf der Promenade bei Altagay mit Sonnenuntergang. Morgen Abend geht es auf die Fähre „Ciudad de Valencia“ der Armas Flotte.

180. Tajao (Tenerife) Januar 2026

Kurz vor neun und damit super pünktlich legt Fred Olsen in Los Cristianos an. Die Rush-Hour schlägt zu und wir sind nach Wochen auf ruhigen Inseln mitten drin. Aber wir fahren stadtauswärts, da trifft es uns doch weniger. Es geht auch nur einige Kilometer die Ostküste hinauf nach El Medano. Der Küstenabschnitt soll bei Surfern und Kitern beliebt sein. Wir finden große Bauaktivitäten vor, viel Verkehr und keinen schönen Platz zum Verweilen, außer erneut an der Hauptverkehrsstraße.
Dann geht es weiter nach Tajao. Dort soll es einen kleinen Campingplatz direkt an der Küste geben.

Der Caravaning Club Tenerife unterhält hier eine Zona Acampada. Wir werden in einen sehr kleinen Ort, auf eine sehr kleine Straße und eine sehr steil abgehende Straße in eine sehr kleine Sackgasse geleitet, um festzustellen, dass der Platz geschlossen hat. Es geht nur langsam zum Wenden rückwärts wieder zurück und richtig steil auf der anderen Seite wieder hinauf. Ich glaube, wir haben zumindest einmal mit dem Fahrradträger aufgesetzt. Anschliessend versuchen wir es erneut den Ort aus der anderen Richtung anzufahren. Diese Aktion hat Erfolg und wir stehen an einem kleinen Kieselstrand.
Besonders bizarr ist hier der Anblick der eigenartigen Sandfelsen – wie der große Sandberg, der die Playa de Tajao vom Hafen von San Miguel de Tajao trennt. Derart gestaltete Felsen gibt es hier überall. Der starke Wind, der in dieser Region weht, schleift die Felsen seit ewigen Zeiten regelrecht ab und verleiht so dem ganzen Küstenstreifen dieses besondere Aussehen.
Tajao ist ein kleiner Fischerort, dem dazugehörigen Hafen und etlichen Fischrestaurants. Zumindest eins davon werden wir heute Abend testen.

22.01.2026
Das gestrige Abendessen im Aqua y sal war spitze. Gut, dass wir am Mittag reserviert haben. Der Laden scheint sehr begehrt zu sein. Gegen 19:00 h bildete sich eine lange Schlange vor dem urigen Restaurant. Wir haben hier sehr gute gemischte Fisch- und Garnellenspieße, div. Soßen, rustikales Brot, gemischten Salat, frittierte Babygarnellen und Vino Blanco genossen. Es folgte eine ruhige Nacht, ein aufräumender Vormittag, ein lesender Strandtag incl. dem Handballspiel Portugal-Deutschland (30:32) und ein gemütlicher Spaziergang. Morgen geht es weiter in Richtung Adeje.

179. Santa Cruz de la Palma Januar 2026

20.01.2026

Auf Wunsch einer einzelnen Person🤣 sind wir früh am Start und begeben uns in Richtung Roque de los Muchachos, dem Berg auf La Palma. Obwohl nur 37 km von unserem Übernachtungsplatz entfernt, brauchen wir fast zwei Stunden für die kurvenreiche Strecke, die sich bis auf 2426 m hinaufschraubt. Nach 1000 m Höhe fahren wir praktisch über den Wolken weiter, was für ein Anblick und wir haben heute mit dem Wetter richtig Glück. Die Parksituation ist eher übersichtlich, wären wir später gefahren, hätten wir kein Plätzchen bekommen. Die Strecke kurz vor den Mega-Teleskopen war geprägt durch Steinschlag bzw. Felsbrockenabgang. Vorsicht ist angesagt. An den Felshängen machen sich in den Aushöhlungen lange Eiszapfen breit. Dann tauchen die gewaltigen Teleskope auf, die Spiegel glitzern in der Sonne. Auf dem höchsten Berg der Insel kann man auf dem Bergkamm zu einem weiteren Aussichtspunkt laufen. Aber egal, wo man gerade steht, die Aussichten sind unbeschreiblich. Sogar den Teide kann man sehen. Er scheint praktisch auf den Wolken zu schweben.

Nach unserem Besuch auf dem Roque de los Muchaschos besichtigen wir das Visitorcenter Astronomico, unterhalb der Teleskopanlagen. Hier ist alles sehr wissenschaftlich und multimedial rund um das Thema Astronomie aufgearbeitet. Für Laien eher schwer zugänglich und verständlich, zumal die Erklärungen in spanischer oder englischer Sprache abrufbar sind. Nach 1,5 Std. sind wir völlig erschlagen und brauchen eine Pause.

Im Anschluß geht die Reise erneut über Los Llanos nach Las Manchas, zu den Ćanos de Fuego, Lavatunnel, die man besichtigen kann. Leider sind wir zu spät dran und erwischen keine Führung mehr. Die Lavatunnel sind Teil des Besucherzentrums der vulkanischen Höhlen „Caños de Fuego“ und „Cueva de las Palmas“.

Unser letzter Stellplatz für heute befindet sich auf der Avenida Bajamar, ganz in der Nähe des Hafens von Santa Cruz. Morgen früh verlassen wir bereits um 06:30h La Palma in Richtung Tenerife.

178. Los Cancajos Januar 2026

18.01.2026

Obwohl wir direkt an einer Straße stehen verlief die Nacht ruhig. Auch die angekündigte Starkwindwarnung blieb ereignislos. Dafür gab es Fieselregen und einen wunderschönen Regenbogen über das Tal mit Bananenplantagen. Fieselregen und Regenbogen sollten uns auch den ganzen Tag begleiten. Dieser startet mit einem Besuch des besagten Sonntagsflohmarktes. Das ging relativ schnell, da es nur fünf Stände mit Secondhand Klamotten gab. Wahrscheinlich hat das Wetter viele Anbieter abgehalten. Da es den ganzen Tag regnen und winden soll, beschließen wir unsere Inselrundfahrt zu vervollständigen und den nördlichen Teil La Palmas von Puntagorda bis Barlovento zu besuchen. Auf dem Weg halten wir oberhalb von Tazacorte am Mirador de Time an, mit tollem Blick auf das Tal und den Ort. Anschließend geht es erneut an Puntagarda vorbei. Kurz dahinter verlassen wir die LP-1 und nehmen die LP-114. Wir haben Lust uns eine Gofio-Mühle anzusehen. Beschilderung und Routenplaner führen uns in die Irre. Wahrscheinlich ist die Mühle nur zu Fuß zu erreichen, aber bei der Enge der Straße und des Geländes haben wir hier keine Chance. Dirk ergreift die Gunst des Augenblicks und biegt auf den Camino de Castillo ab. Wohlgemerkt Camino, als so etwas wie Pfad oder Weg, in diesem Fall jedoch asphaltiert, sehr schmal, ohne Leitplanken und steigend, zwischendurch Steine die aus dem Weg geräumt werden müssen. Die Kehren sind verdammt eng. Keine Ahnung wie und wo man entgegenkommenden Fahrzeugen ausweichen soll. Dazwischen Mandelbäume, die erste Blüten zeigen. Der Camino schraubt sich und uns immer weiter hinauf, ein Castillo können wir nicht ausmachen, dafür ein Fahrzeug, das passiert werden muß. Irgendwie klappt alles und nachdem einige Häuser im Nichts an uns vorbeiziehen, gelangen wir wieder auf die LP-1. Bei Garafia legen wir einen kleinen Stopp ein. Hier gibt es einen Campingplatz mit kleinem Restaurant, den wir uns bereits 2023/2024 angeschaut haben. Dieser ist mit großen Pfützen durchzogen, einige Womos stehen hier im Regen. Hier wollen wir nicht bleiben und tuckeln die LP-1 weiter. An Barlovento und dem Playa Farjana vorbei, dem Charco Azul und San Andres sowie Santa Cruz, hier liegt ein riesiges Schiff der Aida-Flotte im Hafen. Es geht nach Los Cancajos einem kleinen Touriort an der Ostküste. Hier geht wellen- und windtechnisch ordentlich die Post ab. Wir verfolgen das Spektakel aus der Strandbude El Pulpo bei einem Abendessen mit weiteren Reiseplänen.

19.01.2026

Heute ging es zu Fuß in die Inselhauptstadt, der kanarische Fieselregen ein ständiger Begleiter. Da im Hafen das nächste Kreuzfahrtschiff, diesmal ein riesiger Kahn der Flotte „Mein Schiff“, liegt, rechnen wir mit einer vollen Innenstadt.
Uns gefällt trotzdem das gemütliche Zentrum mit kleinen Läden, den charakteristischen Balkonhäuschen, die auf der Straße am Meer üppig mit Blumen ausgestattet sind. Unser erstes Ziel ist der Mercado. Hier gibt es alles, was auf La Palma angebaut und erzeugt wird. Darüberhinaus auch frisch gepressten Zuckerrohrsaft. Diesen versuche ich bereits seit Beginn der Tour auf den Inseln ausfindig zu machen, heute hat es geklappt. Mit frischer Limette schmeckt er super. Am Ende der langgezogenen Fußgängerzone liegt die Plaza San de Francisco mit altem Baumbestand und einem schönen Kiosko, ein schöner Platz zum Verweilen. Den Abschluss bildet das Schifffahrtsmuseum – Museo Naval – welches sich in einem Nachbau der Santa Maria von Christof Kolumbus befindet. Uns zieht es für eine Pause an den Strand, den wir vom Real Castillo de Santa Catalina ausmachen. Mittlerweile haben sich die Fieselregenwolken über den Berg verzogen und die Sonne kommt durch. Das macht Lust auf einen Besuch im Cafe El Don Manuel gegenüber der Iglesia Matriz del El Salvador. Das Cafe befindet sich im Innenhof eines alten Kontors, in dem der beste Barista Spaniens, Rayco Rodriguez, seine Kaffeespezialitäten anbietet.
Sein Markenzeichen ist ein Barraquito nach kanarischer Art: Milchkaffee mit Zimt, Zitronenschalen und Zitruslikör. Er wird in kleinen, schlanken Gläsern serviert, hat verschiedene Schichten, jede in einem anderen Karamellton.
Neben Kaffeespezialitäten werden auch div. Torten angeboten, die wir natürlich auch testen müssen. Im Anschluss schlendern wir zurück zur Avenida Los Indianos und nehmen die Buslinie 500, die uns nach Los Cancajos zurückbringt. Hier drehen wir noch eine Runde an der Promenade am Meer entlang, mit kleinen Abstechern über die Lava zum Klippenrand. Die Brandung hat zwar an Stärke verloren, aber die Gischt gelangt trotzdem bis auf den Fußweg. Im Rudi ist dann erst einmal Ausruhen angesagt und später u.a. das Handballspiel Spanien – Deutschland.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner