17.03.2026
Für die nächsten Tage ist schönes Wetter angesagt. Dieses wollen wir auf jeden Fall mitnehmen und lassen uns bis Freitag auf dem Stellplatz Les Galets de la Molière bei Cayeux-sur-Mer nieder.




17.03.2026
Für die nächsten Tage ist schönes Wetter angesagt. Dieses wollen wir auf jeden Fall mitnehmen und lassen uns bis Freitag auf dem Stellplatz Les Galets de la Molière bei Cayeux-sur-Mer nieder.




16.03.2026
Es geht weiter nach Étretat. Étretat liegt auf Meereshöhe direkt am Ärmelkanal und zwar genau in einer von ganz wenigen Talöffnungen in der 120 km langen Steilküste zwischen Dieppe und Le Havre. Aufgrund ihrer hellen Färbung wird sie auch Alabasterküste genannt. Bekannt ist Étretat vor allem durch die steilen Felsklippen mit ihren außergewöhnlichen Felsformationen, die den Ort auf beiden Seiten umrahmen.










Für eine Parkdauer von 2 Stunden sind auf den Parkflächen im Stadtgebiet satte 15,80€ fällig und können über die easy-Park-App gebucht werden. Heute morgen sollte 1 Stunde 8,62€ kosten. Die Parkflächen direkt an der Promenade sind mit 3,42€/Std. deutlich preiswerter, jedoch für Rudi nicht erlaubt. Wir entscheiden uns daher für einen WoMo-Stellplatz an der Rue de Maupassant. 35 WoMos finden hier Platz, einige Stellplätze mit Strom (extra bezahlbar), Ver- und Entsorgung incl. für 11,32€/24 Std.. Eine Alternative wäre noch der CP Municipal, direkt neben dem Stellplatz. Dieser hat seit gestern geöffnet und nimmt für 2 Personen. WoMo + Strom 36€ für eine Nacht. Andere Alternativen bieten sich für WoMos hier nicht. Die Durchfahrt in den anliegenden Straßen sind für diese Autos verboten.
Gerade bricht Hektik aus. Div. WoMo-Reisende sind auf der Suche nach einem speziellen Gardenaanschluß für die Wassersäule-diesen können wir liefern sowie die Nachfrage nach einer Bohrmaschine bedienen. Daher wird das Heck auf der Suche nach der Bohrmaschine vor dem 2. Kaffee geleert und aufgeräumt.

15.03.2026
Um nach Honfleur zu gelangen haben wir gestern versucht den kompletten Abschnitt an der Baie de Seine an der Küste entlang zu fahren. Baustellen, Umleitungen und Naviausfälle versuchten dies zum Teil zu verhindern. In Port-en-Bassin-Hupain haben wir versucht einen Parkplatz zu ergattern. Für einen kurzen Besuch hätten wir 11€ zahlen sollen, da nur 24h-Tarife buchbar sind. War uns zuviel und wir sind weiter. Bis jetzt ist die ganze Gegend aber sehr reizvoll und lohnt auf jeden Fall einen weiteren, längeren Aufenthalt.
Kurz vor Honfleur stifteten dann div. Gewichtsbeschränkungen für Fahrzeuge über 3,5t Verwirrung, so dass wir unseren Stellplatz am Quai Nord im Städtchen später als gedacht erreichten. Ein kurzer Rundgang durch die Altstadt und anschliessendes Burger-Essen im Van bildeten den Tagesabschluß.











13.03.2026
Regen ist angesagt und nach einem umfänglichen Trödelprogramm starten wir am frühen Nachmittag in Richtung Normandie.
Den Stellplatz bei Grandcamp-Maisy erreichen wir nach 18:00 h. Den Tag beschliessen wir mit Pizza und Pinot Gris.
14.03.2026
Mit den Rädern geht es auf der Velomaritime an verschiedenen, geschichtsträchtigen Gebieten an der Küste vorbei. Im Juni 1944 landeten die Alliierten u.a. am Pointe du Hoc und Omaha Beach. Denkmäler, Panzer, Teile von Landungsbrücken, Militärmuseen dokumentieren die Zeitgeschichte.













11.03.2026
Bevor die Reise weitergeht machen wir einen kleinen Abstecher auf den Markt in Vannes. Hier ist die Altstadt mit Marktständen durchzogen. Eine Fischhalle können wir auch ausfindig machen.






Gegen Mittag ist alles wieder verräumt und wir brechen auf in Richtung Crozon.
Vorher legen wir aber noch einen Stopp auf der Halbinsel Quiberon, unterhalb von Carnac ein und versuchen später in Concarneau einen Parkplatz zu ergattern, leider ohne Erfolg. Rudi ist einfach zu groß und zu schwer. Zu gerne hätte ich mir die Wirkungsstätte von Kommissar Dupin einmal genauer angeschaut.
Weiter geht es zum nächsten Stellplatz, der uns nach Crozon (bretonisch Kraozon) führt. Crozon ist eine französische Gemeinde und der Hauptort auf der Crozon-Halbinsel im Département Finistère im Nordwesten der Region Bretagne.
12.03.2026
Kräftiger Wind und Routen überwiegend mit Asphalt als Untergrund sprechen gegen eine Radtour über die Halbinsel. Wir gehen zu Fuß, wollen nur eine kleine Runde durch den Ort drehen. Und wie das anschliessend immer so ist, haben wir die falschen Schuhe an, nichts zu Trinken dabei und am Ende 17.000 Schritte auf der Uhr. Aber wir sind bis zum Sporthafen von Mogat gekommen, haben dort im Le Relais des Pêcheurs Kaffee getrunken, am Strand Erdbienen bei ihrem ersten Ausflug beobachtet und frisches Baguette incl. gesalzene Butter für den Mittags-Happen erstanden. Am Nachmittag geht es zum Pointe De Pen-Hir. Starker Wind, dunstige Sicht verleihen den vor uns liegenden Klippen eine fast schon kriminalistische Atmosphäre. Wir müssen an die Serie „Mord auf den Shetlands“ denken, aber auch an mögliche Aufenthalte in UK, Irland oder Island, wobei sich eine Hälfte eher an Ziele mit einer Durchschnittstemperatur von 40 Grad beamen möchte.
Hier oben laden große Heideflächen zum Wandern entlang der Klippen ein. Im Vorfeld der äußersten Landzunge liegen die Les Tas de Pois, die Erbseninseln. Von der Pointe de Penhir lassen sich bei guter Sicht die anderen Kaps der Halbinsel Crozon ausmachen (Pointe de Dinan, Cap de la Chèvre und Pointe des Espagnols), weiterhin in der Ferne auf Cap Sizun der Pointe du Van, der Pointe du Raz und der Baie des Trépassés. Von hier oben können wir gerade mal den Plage De Veryac‘h erkennen. Alles Weitere wird vom dunstigen Sprühregen aufgesogen. Ausser das Croix de Pen-Hir, welches gewaltig auf den Klippen thront. Das Croix de Pen-Hir (Kreuz von Pen-Hir) ist ein markantes Denkmal auf der Halbinsel Crozon, dass den bretonischen Kämpfern des Freien Frankreichs im Zweiten Weltkrieg gewidmet ist. In unmittelbarer Nähe des Croix de Pen-Hir liegt ein militärisches Freilichtmuseum, dass an die Bunkerschlacht im Atlantik während des 2. Weltkrieges erinnern soll und Teil des Atlantkwalls war.
Der Atlantikwall war eine gigantische, von Deutschland ab 1941/42 errichtete Verteidigungslinie entlang der europäischen Küste, die eine alliierte Invasion verhindern sollte. Die „Operation Overlord“ der Alliierten konnte das Gegenteil beweisen.



















09.03.2026
Die kleine Reise gerade durch die Bretagne geht weiter. Am Morgen haben wir kurz noch in der Nähe des Stellplatzes in einem Super-U eingekauft und für ein kleines Sortiment Lebensmittel, dass in drei Fahrradtaschen geht, 109,00€ ausgegeben. Neben den Kosten für 1l Diesel für 1,949l eine weitere Hausnummer.
Nach dem Einräumen ging es über Land in Richtung Vannes, nicht ohne eine Pause in dem kleinen Örtchen Les-Moutiers-en-Retz einzulegen, incl. Spaziergang am Meer, hier Bucht von Biscaya.







Nach der Pause überqueren wir die Loire bei Saint-Nazaire über die gleichnamige Schrägseilbrücke, die mit 3356 m die längste Brücke Frankreichs ist. Im Stadtteil Saint-Marc-Sur-Mer wurde 1953 der Kultfilm „Die Ferien des Monsieur Hulot“ mit Jaques Tati gedreht. Ein gleichnamiger Strandabschnitt incl. Denkmal markiert den Drehort. Gegen 18:00 Uhr erreichen wir den Stellplatz in Conleau bei Vannes am Golf von Morhiban.
10.03.2026
Am nächsten Morgen werden die Räder für eine Stadtbesichtigung startklar gemacht. Es ist ganz schön frisch und wir sind froh hinter den Stadtmauern von Vannes ein wenig windgeschützter durch die wunderschöne Altstadt laufen zu können. Es macht einfach nur Spaß über die kopfsteingepflasterten Gassen an den bunten mittelalterlichen Fachwerkhäusern vorbei zu schlendern. Das Schloß L‘Hermeline wird gerade aufwendig renoviert, ebenso die Kathedrale St. Pierre. Es gibt viele kleine Geschäfte, Bistros und Creperieren, eine Markthalle und das imposante Hotel de Ville, nicht zu vergessen den Sporthafen mit seiner Promenade. Beim Bistro am Hotel Central probiere ich bretonische Tapas in Form einer gefüllten Galette (dünner Pfannkuchen aus Buchweizenmehl) mit Tomaten, Paprika und Käse. Sehr lecker!












07.03.2026
Ein mit rund 760 km gefüllter Fahrtag liegt hinter uns. Wir sind runter bis Noirmoutier-en-l’Île, allgemein nur Noirmoutier genannt, gefahren und stehen auf einem Stellplatz von Camping-Car-Park etwas am Rande der Stadt Noirmoutier.
Die kleine französische Gemeinde mit 4505 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) liegt auf der Île de Noirmoutier im Département Vendée der Region Pays de la Loire.
Eine Besonderheit von Noirmoutier ist der Gois, die 4,5 Kilometer lange und nur bei Niedrigwasser befahrbare Verbindungsstraße zwischen der Insel und dem Festland. Entlang der Strecke durchs Watt sind in regelmäßigen Abständen metallene Rettungskörbe auf hohen Pfeilern angebracht. Seit 1971 verbindet auch eine Brücke die Südspitze der Insel mit dem Festland.

08.03.2026
Heute führte uns eine Radtour am Vormittag durch den kleinen Ort am Étier de Moulin vorbei in den Norden zum Plage des Dames und über Port l‘Herbaudiére wieder zurück zum Stellplatz. Einfach beschaulich dieser Inselabschnitt. Die Strandabschnitte frei zugänglich, zwischendurch Campingplätze und Ferienhäuser, keine Hotelbauten. Die Strände mit weißen, kleinen Holzhäuschen ausgestattet. Zwischendurch ein wenig Infrastruktur, ansonsten Wald, Felder und Meer.
Am Nachmittag folgte eine weitere Radtour zum Austernhafen nach Port Le Bon‘Homme. Hier hatten die kleinen Bistro‘s direkt am Hafen leider schon geschlossen. Da gerade Ebbe herrschte konnten wir die Muschelfelder im Watt ausmachen. Gefolgt von den Salzfeldern der Insel.



















06.03.2026
Unser nächstes Ziel Brügge, die Hauptstadt von Westflandern in Belgien, wollen wir ohne die Nutzung von Autobahnen erreichen. Dies gelingt uns bis Antwerpen und dann verzweifeln wir an den Umweltzonen und Gewichtsbeschränkungen, das Garmin sowie diverse Naviplattformen auf den Handys steigen aus. Wir benutzen das Kartenmaterial nur noch um einen Weg hinaus über die Stadtautobahn zu finden. Gegen halb drei gelangen wir am Rande des historischen Zentrums von Brügge am Bargeweg auf den WoMo-Stellplatz. Nach einem Snack geht es mit den Rädern in die gut erhaltene mittelalterliche Stadt, die im Spätmittelalter ein Zentrum für Textilindustrie und Fernhandel war. Heute ein beliebter Tourihotspot und ein Zentrum für Schokolade, belgische Waffeln und Bier😉.
Übrigens, Dorothy Dunnett skizziert in ihren historischen Romanen „Die Farben des Reichtums“, „Der Frühling des Widders“ und „Das Spiel der Skorpione“ den Aufstieg des armen Färberlehrlings Claes Charetty aus Brügge zu einem international anerkannten Handelsherrn. Spannende Erzählungen über das Leben der Menschen vor über 500 Jahren in Brügge.
03.03.2026
Auf geht es am Vormittag zu einer kleinen Tour an die Nordsee von Holland in die Normandie. Seit fast zwei Jahren statten wir Scharendijk einen Besuch ab. Wir stehen auf dem Camperplaats Brouwersdam.
Direkt nach der Ankunft werden die Räder klar gemacht. Bei sonnigem Wetter geht es ins benachbarte Renesse, um Kibbeling zu essen.
Btw, Dirk‘s Vorderradbremse ist trotz Reparatur erneut defekt und wird am Donnerstag im hiesigen Fahrradgeschäft erneuert und das vermeintlich vermisste Fahrraddisplay, welches wir in Tilburg kurz zuvor kostspielig ersetzt haben, befand sich in meinem Rucksack. Autsch!

04.03.2026
Der Tag stand im Zeichen des Rades. Insgesamt sind wir 60 Kilometer gefahren. Vormittags Richtung Browershaven, Dreischoor, Zonnenmaire und über Den Osse wieder zurück. Am Nachmittag ging es über den Browersdam an der Nordsee bis zur Kreuzung nach Ouddorp und am Grevelinger Meer wieder retour. Alles bei Sonnenschein und klarem, ruhigem Wetter.
05.03.2026
Eine kaputte Vorderradbremse und ein Leihfahrrad führten uns heute in den Westen und Süden des Schouwen-Duivelandes. 60 Kilometer an der Nordsee und der Oosterschelde entlang, bei schönstem Wetter. Am Nachmittag wurde das Leihfahrrad gegen das reparierte Fahrrad ausgetauscht und die Sonne bis zum Abend auf dem Stellplatz genossen.













Arne wird 4 und wir sind in diesem Jahr zum Gratulieren in Bremen. Der Winter hat den Norden Deutschlands noch fest im Griff und wir rollen bei 3 Grad auf den WoMo-Stellplatz beim ArtHotel, Schosterboorn 7.


Von hier aus sind es nur 1,4 km zum Quintschlag. Auf dem Weg dorthin, über den Alten Postweg, laufen wir ohne es zu wissen an Anna‘s zukünftiger Grundschule vorbei.
119 Tage, 9 Inseln, 12 Fährfahrten, 70 Stopps und 12.245 km später erreichen wir wieder unser Zuhause.

Unzählige, faszinierende Eindrücke und Bilder liegen hinter uns und wollen erst einmal genossen werden.
Geniessen werden wir auch unsere Familie und Freunde, die wir das letzte Mal im Oktober 2025 gesehen haben.
Und nach der Reise ist vor der nächsten Reise.
04.02.2026
Mit dem Hörbuch „Knochenkälte“ von Simon Beckett ging es früh weiter. Die Route führte über Angoulême, Poitiers, Tours, Orléans und quer durch Paris bis nach Bapaume unterhalb von Lille. Kein Regen oder Schnee – nur Wind als Begleiter. Konnten wir gestern in Nordspanien noch für 1,209€/l Diesel tanken, waren heute in Frankreich schon 1,659€/l fällig.

Die Fahrt durch Paris hat uns 1,5 Std. gekostet und entsprechend spät trafen wir nach ca. 689 km in Bapaume ein.
Nach einem gemütlichen Abendessen und ein wenig fernsehen war dann auch Ende im Gelände.





03.02.2026
Der vorhergesagte Neuschnee in Nordspanien blieb aus und so überquerten wir bei Irun am frühen Nachmittag dir Grenze nach Frankreich. Es führte uns weiter nach Bordeaux. Der Nachmittagsverkehr benötigte hier seine Zeit und wir erreichten unseren Stellplatz für die Nacht gegen halb sieben. Der kleine Übernachtungsort heisst Marcenais und wir stehen auf einem Parkplatz direkt neben einer Schule.







02.02.2026
Zwei Stunden früher als geplant werden wir praktisch über eine Lautsprecherdurchsage auf die Ankunft in Cadiz informiert. Ganz schnell noch einen Kaffee, Schlüsselkarte abgeben und warten bis Deck 4 geöffnet wird. Es geht heute rückwärts von der Fähre, in den strömenden Regen. Die aufmerksamen Fährmitarbeiter haben den Fahrradträger im Blick und wir tupfen nur einmal kurz auf.
In Cádiz geht es wieder über die Puente de Constitución auf die Autobahn in Richtung Sevilla. Aufgrund der Unwetter der vergangenen Tage passieren wir überflutete Flächen, satte Flüsse und entwurzelte Bäume, die auf die Fahrbahnen gestürzt sind. Es folgen Merida, Cáceres, Plasencia, Salamanca. Nach 659 km, kurz vor Valladolid, verlassen wir die A-66 und steuern die kleine Gemeinde Pollos an. Über park4night wird uns hier ein Stellplatz angezeigt. Hier stehen wir jetzt auf einer neu angelegten Stellfläche mit der Möglichkeit Grauwasser abzulassen und Frischwasser aufzunehmen.







Es sind 4 Grad draußen und für die Nachtstunden ist Neuschnee angesagt. Daher werden wir uns morgen früh auf den Weg Richtung Frankreich machen.
31.01.2026

Erster Stopp – Las Palmas de Gran Canaria. Neben Ent- und Beladen, legt eine schwimmende Tankstelle an der Steuerbordseite an. Wieviel Treibstoff wohl getankt wird?



Zweiter Stopp – Puerto Rosario Fuerteventura. Von Deck 7 hat man einen guten Blick auf Rangieren der Fahrzeuge, die auf dem offenen Hochdeck gestanden haben und in Fuerte vom Schiff fahren bzw. neu auf die Ciudad de Valencia kommen. Tetris pur.


Dritter Stopp – Arrecife Lanzarote. Die Einfahrt in den Hafen verfolgen wir vom Cafeteriabereich aus, ganz an der Spitze des Schiffes. Gemächlich bewegt sich die Fähre in den letzten Hafen vor Cadiz.


