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Author : Rudi-on-Tour

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231. Korsnas Juni 2026

18.06.2026

Da das Freilichtmuseum in Vaasa vorübergehend geschlossen hat, sind wir direkt ins Stadtzentrum gefahren, um uns ein wenig umzuschauen. Unser Rundgang führte uns über den Bahnhof, dem Markthallencafe zur Vaasan Kirkko, am Kunstmuseum und einer Einkaufsstraße hinunter ans Wasser zum Fjärdsminennet. Von hier aus gibt es einen ca. 16 km langen Promenadenweg, der auch am Brago Freiluftmuseum vorbeiführt. Wir nehmen die entgegengesetzte Richtung am Museum of Modern Art sowie der Åbo Akademie vorbei. Von hier aus geht es wieder zurück zum Parkplatz. Irgendwie reißen uns die Städte hier nicht vom Hocker. Nach dem Einkauf suchen wir das Weite und landen in einem ehemaligen Fischhafen bei Harrström.

19.06.2026

Was ist das für eine schöne ruhige Gegend und so ein toller Platz zum Verweilen. Es gibt eine ehemalige Fischerhütte die eingerichtet ist und über Grillplatz, Räucherhofen und Picknicktische verfügt. Am Wasser stehen unzählige kleine Bootshütten aus Holz und sonst nur Wiese, Wasser und tolle Aussicht.

230. Vaasa Juni 2026

17.06.2026

Kurz vor 12:00h verlassen wir den CP Alliosta oy. Vorher noch schnell die klamme Wäsche im Rudi verteilt und dann auf Richtung Fähre. Unser erstes Ziel ist Oulu direkt auf dem Festland. Als Kulturhauptstadt 2026 lockt sie bestimmt viele Besucher an. Ausserdem findet die Air Guitar World Championships (Luftgitarren-Weltmeisterschaft) seit 1996 jährlich in Oulu statt. Unter dem Motto „Make air, not war“ treten dort internationale Teilnehmer an, um mit schrillen Kostümen und energiegeladenen Performances für den Weltfrieden zu werben. Einen kostenlosen Parkplatz finden wir in Zentrumsnähe an einer Sportanlage. Über mehrere kleine Inselchen erreichen wir das Zentrum mit Theater und Bibliothek sowie den großen Marktplatz mit Foodständen, Cafes und der alten Markthalle Oulun Kauppahalli. Nach soviel Natur ist das Angebot hier eine erfrischende Abwechslung. Die Markthalle ist wohl ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort. Neben den üblichen Marktständen mit ihrem Angebot an Fleisch, Fisch und Gemüse, sind die kleinen Essstände gut besucht. Das Marktcafe wird zum Zeitung lesen und arbeiten genutzt. Vor der Markthalle wacht die Statue des berühmten Marktpolizisten.
Die Polizeimannstatue in Oulu, lokal als „Toripolliisi“ bekannt, ehrt die historischen Schutzpolizisten, die zwischen 1906 und 1979 auf dem Marktplatz für Ordnung sorgten. Die 2,2 Meter hohe Bronzestatue von Bildhauer Kaarlo Mikkonen wurde 1987 errichtet und ist heute ein Wahrzeichen der Stadt und ein beliebtes Fotomotiv.
Wir schlendern im Anschluß durch die City und kehren nach einen ausgedehntem Spaziergang zum Van zurück.

Gut 75 km von Oulu entfernt liegt Raahe unser nächstes Ziel.
Die Stadt ist vor allem wegen ihrer gut erhaltenen, historischen Holzhäuser bekannt, die wir auf einem Rundgang näher in Augenschein nehmen. Auffällig auch in dieser Stadt die quadratische Bebauung. Häuser und Straßen sind wie eine Tafel von Ritter Sport angelegt. Auf dem Hauptplatz steht die 1888 von Walter Runeberg geschaffene Statue des Stadtgründers Per Brahe des Jüngeren. Hinter dem Platz befindet sich die 1912 von Josef Stenbäck erbaute Stadtkirche. Im Heimatmuseum ist der älteste Taucheranzug der Welt ausgestellt. Hier sind wir leider zu spät dran, das Museum hat bereits geschlossen. Auch der Asteroid 1786 ist nach der Stadt benannt.

Eigentlich wollten wir gar nicht so lange bis Vaasa weiter fahren, aber vorher war kein geeigneter Stellplatz für die Nacht zu finden. Dafür begleitete uns fast bis zum Schluß Sonnenschein und wir konnten den Blick auf einen Elch erhaschen, nach fast acht Wochen Skandinavien.
Auf der Fahrt hier hinunter verändert sich auch die Landschaft. Die Wälder brechen auf, machen Platz für Felder und Weideland, die Sicht wird weiter. Und die Straßenschilder verändern sich, sie sind zweisprachig ausgeführt. Die Schilder sind deshalb zweisprachig, weil Finnland laut Verfassung ein zweisprachiges Land ist und Finnisch und Schwedisch gleichberechtigte Nationalsprachen sind. Die Region zwischen Vaasa und Oulu hat eine historisch bedingte, starke schwedischsprachige Minderheit, die sogenannten Finnlandschweden.
Für heute Nacht stehen wir erst einmal auf dem Parkplatz des Brage Freilichtmuseums. Also steht der erste Stepp für morgen auch schon fest.

229. Hailuoto Juni 2026

15.06.2026

Heute ging es von Kemi ein kurzes Stück weiter nach Haliuoto. Diese Insel liegt vor Oulo und ist mit einer Fähre zu erreichen. Da diese zum allgemeinen Straßennetz gehört ist sie kostenlos. Parallel wird gerade an einem befahrbaren Deich und dazugehörigen Brückenabschnitten gearbeitet, um Festland und Insel miteinander zu verbinden.
In manchen Jahren ist die See im Winter zugefroren und kann etwa von Dezember bis März über eine amtlich geprüfte Eisstraße erreicht werden.
Wir stehen etwa 7 km von der Inselstadt Haliuoto entfernt auf dem sehr einfachen CP Ailasto oy und werden das erste Mal auf dieser Reise von unzähligen Mücken heimgesucht.

16.06.2026

Der Dienstag beginnt bewölkt, der für den Nachmittag angesagte Regen kündigt sich an. Ein Zeitfenster für eine Radtour bleibt noch. Wir radeln auf der einzigen asphaltierten Straße der Insel schnurgeradeaus bis zum Leuchtturm nach Marjaniemi, passieren dabei den Hauptort Haliuotu, ein Museum und endlosen Kiefernwald. Am Leuchtturm gibt es drei Cafes/Restaurants, einen kleinen Hafen mit Womostellplatz und einen Strand, an dem Wanderwege vorbeiführen. An der Kaimauer des Hafens werden wir plötzlich von Seeschwalben angegriffen. Wie sich herausstellt brüten sie hinter der Kaimauer. Also nichts wie weg. Der Rückweg führt uns über Schotterpisten durch das bewaldete Inselinnere. Rechtzeitig vor dem Regen erreichen wir unseren Stellplatz. Die Mücken warten schon.

228. Kemi (FIN) Juni 2026

14.06.2026

Unser nächster Halt sollte eigentlich Inari in Finnland sein, aber das regnerische, kalte Wetter und die baumlastige Landschaft treiben uns weiter. Kurz nach der Abfahrt in Kirkenes fahren wir auf der E6 in Höhe von Munkelve an der Radreisenden Familie vorbei, die wir bereits in Rovaniemi getroffen haben. Mutter, Vater und zwei Kinder (max. 8 Jahre alt) haben für die Strecke von ca. 530 km vom Weihnachtsmanndorf bis kurz vor Kirkenes 12 Tage gebraucht.

Bei Rovaniemi verlassen wir den nördlichen Polarkreis und fahren bis nach Kemi an die Ostsee. Einen Platz für die Nacht finden wir am Kemi vierasvenesata, einem kleinen Yachthafen.

227. Kirkenes Juni 2026

13.06.2026

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf zu unserer nächsten Etappe im Norden von Norwegen. Unser Ziel die kleine Ortschaft Grense Jakobselv.
Es handelt sich um eine Ortschaft in der Gemeinde Sør-Varanger im Osten der Provinz Finnmark im nordöstlichsten Norwegen. Grense Jakobselv liegt an der Mündung des Flusses Jakobselva in die Barentssee an der Grenze zu Russland. Der Ort liegt etwa 60 km östlich von Kirkenes und die letzten Kilometer legt man auf einer Schotterpiste direkt neben dem Grenzverlauf zurück. Wenn man Glück hat kann man hier oben Wale, Robben und Seeadler beobachten. Wir konnten zwar einen der letzten Parkplätze am Ende der Siedlung erhaschen, mit der Sichtung der o.g. Tiere hatten wir jedoch kein Glück. Selbst hier oben im Nichts gibt es kleinere Häuser und Siedlungen, sogar eine Schule und eine Kirche haben wir angetroffen. Am Nachmittag treten wir die Rückfahrt nach Kirkenes an. Hier übernachten wir direkt im Hafen gegenüber dem Anleger der Hurtigruten- und Havila-Postschiffe.


Früh am Sonntag stehen wir am besagten Anleger und gehen an Bord der Havila Capella. Wir wollen hier frühstücken. Sobald eines der Schiffe im Hafen liegt, kann man als Gast die Cafeteria nutzen und sich das Schiff anschauen. Für ein Frühstück am Buffet sind wir dann doch zu spät dran und gehen ins Bordcafé Havly. Bei Kaffee, Smørebrød und Svele (gefüllter Pfannkuchen) schnuppern wir ein wenig Bordatmosphäre. Im Anschluß wird das Schiff erkundet.

226. Grandvik Juni 2026

12.06.2026

Wir kommen erst gehen 12:00 h in die Gänge. Zu Fuß geht es zunächst zum Steilneset Denkmal unweit des Stellplatzes. Von 1600 bis 1692 wurden in der Finnmark 91 Menschen wegen Hexerei zum Tode verurteilt. Die meisten von ihnen lebten in Vardø, Vadsø oder nahegelegenen Orten. Zu den Opfern gehörten sowohl Norweger als auch Samen. Die Gedenkhalle Steilneset erinnert an die Hingerichteten. Das Bauwerk wirkt wie ein schwebender Kokon aus Stoff. Das Material ist mit Teflon überzogenes Fiberglasgewebe. Die Konstruktion erinnert an Gestelle der Fischer der Sami, auf welchen sie Fische trocknen. Die Gedenkhalle wurde vom Architekten Peter Zumthor entworfen. In der gläsernen Konstruktion befindet sich eine Installation der Künstlerin Louise Bourgeois. Ein beklemmendes Mahnmal an die Machenschaften der damalig herrschenden Kirche und Justiz. Die Gedenkhalle wurde vom Architekten Peter Zumthor entworfen. In der gläsernen Konstruktion befindet sich eine Installation der Künstlerin Louise Bourgeois.

Im Anschluß geht es weiter durch Vardø. Die nördlichste Stadt Norwegens gehört ganz eindeutig den Möwen. Sie brüten zur Zeit wirklich überall, überwiegend an verlassenen Häusern von denen es hier eine Menge gibt. An einigen Fassaden sind Street Art Kunstwerke abgebildet. Entstanden sind sie aufgrund des Komafestivals von 2012. Es wurde vom norwegischen Künstler Pøbel ins Leben gerufen. Ziel des Festivals ist es, verlassene und ungenutzte Gebäude in der Region durch Street-Art und kreative Interventionen in Kulturdenkmäler zu verwandeln. Unter anderem sind Werke von EB Itso, Ken Sortais, Pøbel, Steve Powers, Husk mit navn, Atle Østrem, Roa, Remed und Vhils zu entdecken. Bei unserem Spaziergang entdecken wir mehrere Werke.

Über die Kirkgatan, hier gestalten gerade Schüler die Steinmauern zum Hafenbecken neu, geht es weiter auf die andere Seite von Vardø nach Vesterhågen. Es gibt einige Geschäfte, kleine Restaurants, einige Cafes, aber nirgends ein Fischgeschäft, in welchem fangfischer Fisch aus den vielen Fischerbooten zum Verkauf angeboten wird. Bei der Strandgatan nehmen wir kurz die kostenlose VE-Station in Augenschein, bevor wir die Hauptstrasse bis zum Inselende weiterlaufen, wo wir von einem Rastplatz einen Blick auf die Vogelinseln Reinøya und Hornøya werfen können. Über die Aussichtsplattform Klondyke und die Vardo Kirche geht es über die Festung Vardo zurück zum Stellplatz. Während einer Pause kündigt ein Schiffshorn die Ankunft eines Hurtigruten Schiffes an. Für und geht es im Anschluß auf zur letzten Etappe der Varangerroute, nach Hamningberg. Dieser Abschnitt hat es in sich, denn die Straße wird immer schmaler und die Landschaft schroffer. Hamingberg ist ein ehemaliges Fischerdorf am Ende der Welt, wo heute zahlreiche Sommerhäuschen stehen. Im Winter ist die Straße gesperrt. Die Fahrt ist spektakulär und auf der Rückfahrt entdecken wir auf dem Eismeer Wale.

Da es einfach nicht dunkel wird fahren wir weiter, verlassen die Varanger Halbinsel und machen uns auf in Richtung Grense Jakobselv, ein Ort an der norwegisch-russischen Grenze.

225. Vardø Juni 2026

11.06.2026

Was für ein schönes Wetter, damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet und mit diesem im Gepäck, steuern wir auf die erste Routenempfehlung zu, den Rastplatz Gornitak auf dem wir übernachtet haben. Gornitak bedeutet „Aufstieg“ und in dem alten, restaurierten Steingebäude mit den Toiletten, wurde während des Zweiten Weltkrieges Munition gelagert.
Die Varanger-Halbinsel und die angrenzende Region Finnmark waren im Zweiten Weltkrieg ein hochgradig umkämpfter strategischer Hotspot. Wegen der Nähe zur Sowjetunion diente die Region als deutsche Ausgangsbasis für den Angriff auf Murmansk. Heute erinnern Bunker, Denkmäler und Museen an diese dramatische Zeit.
So auch die Holzkirche bei unserem nächsten Stopp in Nesseby. Dieses Wahrzeichen wurde wie durch ein Wunder während des Zweiten Weltkriegs nicht getroffen.
Der Osloer Architekt Christian Heinrich Grosch zeichnete die Nesseby Kirche, die dann im Jahr 1858 in Holzbauweise errichtet wurde. In ihr finden 250 Menschen Platz. Wenn man bedenkt, dass in der gesamten Finnmark etwa 4.500 Menschen leben, ist das eine beachtliche Größe. Die Kirche steht auf einer Landzunge bei Nesseby und als wir diese erkunden, können wir auch eine Schulklasse bei einem Ausflug an den Fjord beobachten. Barfuß oder mit Gummistiefeln, mit Köchern und Eimern bestückt wird im Wasser gespielt, einige wagen sogar unter aufgeregtem Geplansche ein kurzes Bad im Eiswasser.

Wir steuern Ekkerøy an, eine Siedlung mit heute 40 Einwohnern. Unter anderem kann hier die frühere Fischverarbeitungsanlage Kjeldsenbruket mit Laden, Wohnung, Schuppen und Trankocherei, die bis 1960 in Betrieb war, besichtigt werden. Leider hatte das kleine Museum geschlossen. Wir entdecken aber eine offene Fischerhütte vor der zwei Damen sitzen und die Stricknadeln werkeln lassen. Fertiggestellte Schals, Handschuhe und Topflappen hängen zum Verkauf aus. Im kleinen Hafen wird ein Restaurant renoviert und ein weiteres bereitet sich vermutlich auf die abendliche Öffnung vor. Die ganze Anlage steht auf Pfählen, die in den Fjord hineinragen. Wir steuern anschliessend den Vogelfelsen Flåget an. Hier kann man eine umfangreiche Dreizehenmöwenkolonie beobachten. Das ganze Gebiet kann um- und bewandert werden. Dabei stoßen wir auch auf eine große Bunkeranlage,

Auf der weiteren Fahrt nach Vardø ändert sich erneut die Landschaft und geht in eine weite, steppenähnliche Form über. Nicht nur Rentiere tauchen auf und neben der Fahrbahn auf, sondern auch Schafe. Eigentlich wollten wir gar nicht so weit fahren, doch plötzlich geht es geradeaus weiter nach Vardø und ehe wir uns versehen verschluckt uns ein ca. drei Kilometer langer Unterwassertunnel und spuckt uns auf der Insel wieder aus. Unser Stellplatz für die Nacht befindet sich am Steilneset-Denkmal, das an die Opfer der Hexenverfolgung von 1600 bis 1692 in der Finmark erinnert.

224. Varangerbotn Juni 2026

10.06.2026

Es geht weiter. Unser nächstes Ziel ist die Varanger-Halbinsel, weiter östlich in Nord-Norwegen, in der Nähe von Kirkenes und somit fast an der Grenze zu Russland. Die Fahrt führt zu Beginn am gewaltigen Porsangerfjord vorbei, bevor es bei Børselv ins Inland geht. Nur bei Ifjord und Tana Bru kratzen wir erneut an weiteren Fjordspitzen. Obwohl wir weiter als geplant fahren, in ein Gewitter mit ordentlich Regen geraten, begeistert uns diese Fahrt. Was für eine schöne Landschaft. Wir sind froh, nicht direkt nach Finnland gefahren zu sein. Sollten wir noch einmal nach Nord Norwegen fahren, steht der Silfar Canyon hinter Børselv auf der Liste. Diesen haben wir während des Regens verpasst. In Varangerbotn stehen wir auf dem Rastplatz Gornitak direkt am Varangerfjorden. Hier beginnen wir morgen die Fahrt über nördlichste Landschaftsroute Norwegens: Varangen.

223. Nordkap Juni 2026

07.06.2026

Was für eine schöne Fahrt ans Nordkap war das denn bitte?
Die E6 hoch in den Norden zu fahren, einfach toll. Die Route hat bei Skiboton, Birtavarre, Storslett. Sørstraumen, weiter bis nach Alta so schöne Fjorde zu umfahren, dass es ein Genuss war. Dazu waren wir praktisch alleine. Einfach unbeschreiblich diese Landschaft mit den hohen Felsen die den Fjord umgeben, gespickt mit Schneefeldern und Wasserfällen, die das Schmelzwasser nach unten peitschen. An den Ufern kleine Häuser, Boote und viel Natur. Hinter Alta ändert sich die Landschaft, wird ruhiger, weiter. Die Felsen am Ufer des Reppafjordelva und des imposanten Porsangen Fjorden sehen aus wie gesplitterter Blätterkrokant. Bevor wir die Insel Magerøya erreichen, an deren Spitze das Nordkap ist, müssen wir noch den ca. 7 km langen Nordkaptunnel durchfahren, der die Insel mit dem Festland verbindet. Steil geht es nach unten durch die Barentsee bevor wir bei Ilmanäkymä wieder ans Licht kommen. Wir fahren zunächst bis nach Honnigsvåg, wo noch einmal getankt wird und anschliessend zur Touristinformation, die leider geschlossen hat. Hier wollen wir eine Nordkapmitgliedschaft erwerben, die lebenslang gültig ist und freien Zutritt ins Nordkapmuseum beinhaltet. Das müssen wir dann eben morgen erledigen. Wir erhaschen noch einen Blick auf ein Schiff der Hurtigrouten die hier vor Anker liegt und weiter geht es zum CP Nordkap-Camping, unser Stellplatz für die nächsten drei Tage.
Da das Wetter ideal ist, starten wir nach der Anmeldung durch bis zum Nordkap. Es sind ca. 24 km durch eine baumlose, felsige Landschaft, durch eine schroffe Felsküste begrenzt. Überall sprenkeln Schneefelder die Landschaft, sieht aus wie die Kuhflecken-Schoki einer bekannten Schokimarke. Dann tauchen unerwartet grosse Herden von Rentieren auf, die in der Nachmittagssonne eine Verdauungspause halten. Zwischendurch auch Rad fahrende Nordkapsuchende mit Bio-Bike, die gut 300 HM bis zum Ende der Welt erklimmend. Respekt! Und dann sind wir da. Mit Rudi suchen wir die stählerne Weltkugel auf und lassen uns erst einmal ablichten. Dann telefonieren wir rum und geniessen anschliessend nur noch diese einzigartige Atmosphäre am Rande der Barentsee.

08.06.2026

Wir starten in den Tag mit einer Fahrt in den Osten der Insel Magerøya. Hier liegt die kleine Fischereistadt Honningsvåg. Der Hafen ist zudem Haltepunkt der Hurtigruten sowie weiterer, kleinerer Passagierschiffe. Es gibt einige Restaurants in denen Königskrabben angeboten werden, ein Kulturhaus und ein Polarmuseum sowie kleinere Geschäfte.
Im hiesigen Rema 1000 erstehen wir einige Lebensmittel und die ersehnten Bamse Mums (süße Bärchen), bestehend aus Marshmallows in Bärchenform mit Schokiüberzug. In der Touristinformation im Hafen wollen wir eine Nordkapmitgliedschaft eingehen, die preiswerter ist als der Eintritt ins Museum am Nordkap und zudem lebenslang gültig ist. Leider ist dies nur noch möglich wenn man zuvor den Eintritt am Nordkap gelöst hat. Also dann erst einmal Hafenrundgang und anschließend nach Gjesvær. Der kleine Fischerort liegt im Nordwesten der Insel. Er lockt viele Angler und Vogelbeobachter an. Zwischen den vorgelagerten Schären und Inselchen bietet der Vogelfelsen Gjesværstappan vielen Vogelarten, wie z.B. Papageientauchern, Kormoranen, Trottel- und Dickschnabellummen Schutz vor dem Eismeer. Weiter bevölkern Seeadler, Tordalks und Eissturmvögel den Felsen, der als Naturreservat geschützt ist. Der Felsen selbst kann nur von organisierten Bootstouren angesteuert werden. Aktuell kostet ein Turn über 1,5 Std. ca. 119€ p.P.!
Für uns geht es anschliessend erneut ans Nordkap und dort in das Museum. Der Eintritt beträgt aktuell ca. 67,76€. Auf Nachfrage zur Mitgliedschaft teilt man uns hier mit, dass dies nicht mehr möglich sei🧐. Der Eintritt umfasst das Museum, einen Panoramafilm, eine Kapelle, einen burmesischen Tempel und eine Cave of Lights sowie ein Restaurant und einen Shop. Die Höhe des Eintritts steht dabei in keinem Verhältnis zum Angebot, zumal Eintritt für Shop und Restaurant schon fragwürdig ist. Das Ticket hat zwar eine Gültigkeit von 24 h, aber ein weiterer Besuch ist nicht lohnenswert, zumal das Nordkapgelände frei zugänglich ist. Einzig Parkgebühren sind zu entrichten und ein Ticket ist sechs Stunden gültig.
Die einzigartige Atmosphäre, die raue Landschaft und die Mitternachtssonne lassen sich auch ohne Museum besuchen.

09.06.2026

Den Tag verbringen wir mit einer weiteren Erkundungstour um die Insel. Wir besuchen den kleinen Fischerort Kamøyvær. Eva Schmutterer hat den beschaulichen Fischerort in ihrem Buch: Hier wo die Welt zu Ende ist, beschrieben. Die Künstlerin lebt seit 1997 auf der Insel, kreiert Bilder in einer ungewöhnlichen Papier-Collagentechnik und stellt diese in Ateliers in Kamøyvær und Honningsvåg aus. Anschliessend machen wir eine längere Pause beim Aussichtspunkt Tufjorden, mit Spaziergang zu weidenden Rentieren und Drohnenflug, besuchen das Dorf Skarsvåg, das als das nördlichste Fischerdorf der Welt bezeichnet wird. Fisch kann man allerdings nirgends erstehen, nur in einem kleinen Restaurant verzehren. Bei der Speisekarte die an der Eingangstür aushängt dominiert die Königskrabbe. Ausser einigen weiteren WoMos wirkt der Ort ausgestorben. Fischerboote liegen vertäut im Hafen und wir machen Angebote für div. Angelsafaris und ein Angelcamp aus, ansonsten ist alles still. Am Abend unternehmen wir einen Spaziergang am CP vorbei und folgen einer Schotterpiste, die uns über Hügel zu drei Rentieren und später ans Wasser zu einem Anlegesteg führt. Mittlerweile ist Nebel aufgezogen und die absolut stille Atmosphäre erhält eine leicht spuky Variante.

222. Senja (N) Juni 2026

05.06.2026

Es geht weiter: für Thomas Richtung Solingen und für uns Richtung Nordkap. Dazu verlassen wir Jokkmokk nach einem kleinen Einkauf und stellen uns auf einen Fahrtag ein. In Nordschweden passieren wir die Minenstädte Galliväre und Kiruna, treffen zwischendurch immer wieder auf Rentiere. Hinter Kiruna ändert sich die Landschaft. Die Wälder lichten sich, in der Ferne blinken die ersten Berge auf, deren Spitzen mit Schneefeldern bedeckt sind, das Schmelzwasser stürzt in kleinen Wasserfällen in die Tiefe und später in die umliegende Seenlandschaft. Der Blick wird weiter, der Fels/ die Steine schroffer und das Thermometer steigt bis auf 23 Grad. Ortschaften tauchen nur wenige auf, vereinzelt sehen wir größere, runde Pferche, die wahrscheinlich für Rentiere genutzt werden. Die Grenze zu Norwegen überqueren wir ohne Halt und nachdem wir den Grenzpass hinter uns gelassen haben, liegen die typischen kleinen Holzhäuschen in der kargen, mit Fels durchzogenen Seenlandschaft vor uns. Wir lassen Narvik praktisch links liegen und verfolgen die Route nach Alta, von der wir bei Andselv auf die 86 zur Insel Senja abbiegen. Unser Ziel: der Trollparken bei Nessan. Auf der Fahrt nach Senja tauchen immer wieder Schilder auf, die auf bestimmte Plätze im Zusammenhang mit der Schlacht um Narvik im 2. Weltkrieg hinweisen. Narvik war und ist ein bekannter Eisenerzhafen, in dem das Eisenerz aus Kiruna verschifft wird. Über die berühmte Erzbahn (Malmbanan) wird das Eisenerz aus den Minen in Kiruna (Schweden) zum eisfreien Hafen Narvik transportiert und dort in die ganze Welt verschifft. Am 9. April 1940 überfällt die Wehrmacht die neutralen Staaten Norwegen und Dänemark. Mit dem Unternehmen „Weserübung“ soll die deutsche Eisenerz-Zufuhr gesichert und der Zugang zum Atlantik erhalten werden.

07.06.2026

Den ganzen Tag cruisen wir um die Fjordfinger dieser schönen Insel. Senja ist die zweitgrösste Insel Norwegens und liegt ca. 350 km nördlich des Polarkreises.
Die dem Meer zugewandte westliche Seite ist felsig und stark zerklüftet und durch eine wunderschöne Fjordlandschaft geprägt. Die wenigen Fischerorte befinden sich in geschützten Buchten oder auf Schären, z.B. Husøy. Die dem Festland zugewandte Ostseite hat eher ausgeglicheneren Charakter und ermöglicht Land- und Waldwirtschaft.
Am Abend kommen wir in Botnhamn an und verpassen die Fähre nach Brensholmen auf Kvaløya. Wir übernachten im Hafen und überlegen morgen direkt ans Nordkap durchzustarten.

221. Jokkmokk (S) Juni 2026

03.06.2026

Noch einmal Schweden. Es geht nach Jokkmokk in der nordschwedischen Provinz Norrbottens Län und der historischen Provinz Lappland am nördlichen Polarkreis. Der Ort ist das Zentrum der samischen Kultur in Schweden, das mehrere Schulen und Ausbildungszentren umfasst.
Wir machen einen Stopp bei den Kenforsen, kleineren Stromschnellen bei Pejala, passieren immer wieder einzelne Gruppen von Rentieren und fahren den Minenort Galliväre an, bekannt für seinen Erz- und Kupferabbau. Der Vorort Malmberget musste aufgrund massiver abbaubedingter Erdeinbrüche komplett nach Galliväre umgesiedelt werden. In Jokkmokk bleiben wir für zwei Nächte auf dem CP Arctic Camp.

04.06.2026

Am Vormittag besuchen wir das Ájitte-Museum im Zentrum von Jokkmokk.
Ájtte ist Hauptmuseum für die samische Kultur, Spezialmuseum für die Natur der skandinavischen Gebirgskette und ein Informationszentrum für Gebirgstouristen. Das Museum wurde am 15. Juni 1989 eröffnet.
Das Wort Ájtte kommt aus dem Lulesamischen und bedeutet Vorratsspeicher. Und dieser „Vorratsspeicher“ gibt einen umfassenden Einblick in Kultur und Lebensweise der Samen in Zusammenhang mit Natur und Umwelt, Religion, technischer Entwicklung, Kunsthandwerk, Tradition, Veränderung klimatischer Verhältnisse. Heimische Künstler lassen samisches Kunsthandwerk wieder aufleben und gestalten traditionelle Kleidung, Schmuck, Alltagsgegenstände und Aquarelle. Im angegliederten Museumsshop und der Cafeteria stoße ich auf ein Buch: „Das Echo der Sommer“, geschrieben von der samischen Journalistin Elin Anna Labba. Sie beleuchtet den schmerzhaften Verlust der indigenen Kultur und Heimat. Der Roman verbindet eine tiefgründige Geschichte über Unterdrückung mit Naturgewalten und dem Kampf dreier samischer Frauen gegen die schwedische Staudamm-Politik. Ein spätere Leseprobe macht neugierig.
Nach drei Stunden Museum sind wir hungrig und beschließen nach einem Einkaufsstopp die Tour mit dem Rad Richtung Wald und Fluß Lilla Luleälven fortzusetzen. Bevor wir an den Fluß kommen passieren wir den ersten Stausee Vajkijaure. Dann queren wir die E45 und fahren auf einer Schotterpiste weiter, schlenkern zum Fluß und rasten an einem weiteren kleinen Staubecken. Hier entdecken wir Hinterlassenschaften von Rentier und Elch sowie einen enormen Ameisenhügel. Auf dem Rückweg zur Schotterpiste tauchen dann plötzlich zwei Rentiere auf. Sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, ziehen nach einiger Zeit an uns vorbei. Wir queren den Fluß und machen auf der anderen Seite einen Abstecher zu einer restaurierten Flösseranlage, bevor es zurück zum CP geht. Hier bereiten wir unser letztes gemeinsames Abendessen vor. Für Thomas geht es morgen nach 6 Wochen Richtung Heimat.

220. Rovaniemi (FIN) Juni 2026

01.06.2026

Ein kleiner Abstecher nach Gammelstad, dem ursprünglichen Luleå, etwa 10 km vom heutigen Stadtgebiet entfernt.
Gammelstad wurde 1327 das erste Mal nachweislich erwähnt und entwickelte sich
zu einem Marktplatz und Zentrum einer Kirchengemeinde, die damals beinahe ganz Norrbotten umfasste. Schon im 14. Jahrhundert wurde eine Kirche aus Stein erbaut – die größte nördlich von Uppsala – und rund um die Kirche entstand ein Kirchendorf. 1621 bekam der Ort die Stadtrechte. Weil es damals für die Schiffe durch sog. Landhebung immer schwieriger wurde die Stadt abzufahren, wurde er 1649 kurzerhand verlegt. Das Kirchendorf mit seinen alten Holzhäusern gibt es immer noch.

Dann kommt Finnland. Und wenn man schon hier oben ist, muß man an den nördlichen Polarkreis und ins Weihnachtsmanndorf.

219. Luleå Mai 2026

31.05.2026

Am Vormittag verlassen wir Piteå in Richtung Luleå, nur ein kleines Stück weiter auf der E4 Richtung Norden. Im hiesigen Hafen sind noch freie Stellplätze für WoMo‘s vorhanden, die via app gebucht werden können. Die Nutzung von Küche, Sanitäranlagen (mit Sauna) sowie Waschmaschine/Trockner erfolgt über einen Code am jeweiligen Zugang und ist incl. .
Die Altstadt von Luleå befindet sich gute 10 km von der jetzigen Stadt entfernt und ist UNESCO Weltkultuerbe. Da der ganze Komplex der sog. Kirchstadt aber um 16:00 h schließt, heben wir uns dieses Ziel für den morgigen Tag auf. Dann eben ins Teknikenhus an der TU. Wie sich herausstellt, ist dies ein Museum für Kinder, an dem wir aber auch unseren Spaß haben. Hier ist alles echt und in fast in Lebensgröße: Truck, Flugzeugcockpit, Holzlastbagger, Sägewerkzentrale, Papierherstellungsmaschine, Supermarkt, Ausstellungen Leben im Wald, Erzgewinnung bei Kiruna mit Schacht, Wasserkreislauf und, und, und. Tecknik lebensnah und zum Ausprobieren, einfach toll. Die kleinen Besucher testen, tüfteln, staunen, probieren und trainieren konzentriert an den div. Simulatoren im Flugzeug, dem Truck oder der Lok.
Nach diesem unerwartetem Museumsbesuch schauen wir uns die Innenstadt an, auch hier haben die Geschäfte sonntags geöffnet. Anschliessend fahren wir noch ein Stück am Ostseeufer bis zum Norrbottonteatern entlang. Vorbei an kleinen Stränden, Picknicktischen mit Feuerstellen, Fitnessgeräten und einer Sauna, alles frei zugänglich.
Zum Abendessen gibt es heute Fischburger. Der Seelachs kommt dabei in einen Bierteig und wird dann ausgebacken – jam, jam.

218. Piteå Mai 2026

29.05.2026

Für die letzte gemeinsame Woche zieht es uns wieder an die Küste. Piteå ist unser Ziel. Gerade stehen wir auf einer Halbinsel der Kommune in einem kleinen Yachthafen. Eine Stichstrasse, der Renövägen führt hierher. Wir haben Glück, denn von den drei Stellplätzen sind noch zwei frei. Hier ist wieder alles vorhanden, sogar Feuerstelle und Spielekiste sowie Strom, wenn gebraucht. Noch wirkt hier alles sehr verschlafen, die Bootsstege leer, die Bootshäuser geschlossen. Vor einigen Hütten am Wasser wird sich gesonnt.
Wir wollen zunächst in den Ort und radeln dorthin. Piteå ist eine Stadt der nordschwedischen Provinz Norrbotton, von reichlich Wasser und 550 Inselchen in einem Schärengarten umgeben. Der Ort hat seinen Namen vom Fluß Piteälven, der hier in den Bottnischen Meerbusen mündet und den wir bereits bei Storfosen kennengelernt haben.
Die gemütliche Innenstadt ist schnell erreicht. Hier lädt die kleine, mit Holzhäusern gesäumte Storgatan zum Bummeln ein. In einer Bäckerei am Radhustorget legen wir eine Mittagspause ein, bevor wir den Rückweg incl. Einkauf antreten. Kurzzeitig weichen wir vor dem Stellplatz anlässlich einer Elchsichtung von der Straße ab und folgen einer Schotterpiste bis an den Waldrand. Leider können wir das gewünschte Tier nicht mehr ausmachen und radeln weiter.
Bereits am Nachmittag wird ein Feuer gezündet und das Essen in einem Topf über der Glut gegart. Mit den passenden Getränken und einem Würfelspiel wird das ganze Feuerholz verbraucht.

217. Älvsbyn Mai 2026

28.05.2026

Auf dem Weg zu den Stromschnellen Storforsen über die E94 begegnen wir den ersten Rentierherden, die plötzlich auf und neben der Straße auftauchen. Sie laufen lässig fressend vorüber, wechseln ungeordnet die Fahrbahnseite, verschwinden wieder im Wald oder einer gerodeten Freifläche. Einige haben farbige Markierungen oder tragen ein breites, buntes Halsband. Die Fellfarbe variiert von bräunlich, beige, grau zu weiß. Einige tragen ein größeres Geweih, welches ganz feinhaarig überzogen ist.
Bei den Stromschnellen Storforsen in der Provinz Norrbotton handelt es sich um die größten in Skandinavien. Der Piteälven wälzt sich hier, etwa 38 km nordwestlich von Älvsbyn mit einer Fallhöhe von 60 Metern talwärts und spült dabei durchschnittlich 250 Kubikmeter Wasser pro Stunde mit sich herunter. Die Gesamtlänge der Stromschnellen von Anfang bis Ende beträgt 5 km, mit einer Höhendifferenz von 82 Metern.
Das Gebiet der Stromschnellen ist ein Naturreservat, das durch Wege und Holzstege gut erschlossen ist. Überall befinden sich große Feuerstellen mit Grillmöglichkeit. Das felsige Gebiet an den Stromschnellen ist mit kleinen Brücken verbunden und es macht Spaß hier kreuz und quer herum zu spazieren. Im Naturreservat befindet sich auch ein Waldarbeitermuseum, ein Shop und ein Cafe. Der Eintritt ist frei. Der große Parkplatz ebenfalls kostenlos. Das Übernachten im WoMo nicht erlaubt. Deshalb fahren wir anschließend nach Älvsbyn und verbringen die Nacht direkt am hiesigen Skigebiet Kanisbacken.

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