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245. Cësu novads Juli 2026

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245. Cësu novads Juli 2026

06.07.2026

Der CP Alpakalns bei Cëse im Gauja Nationalpark gefällt uns so gut, dass wir hier einen längeren Stopp einlegen. Unsere Festplatten sind voll und das Erlebte muss erst einmal abgespeichert werden bevor es weiter geht. Anfang nächster Woche starten wir wieder Richtung Ostsee.

08.07.2026

Eine Regenpause nutzen wir zu einer Radtour nach Cësis. Hier kurven wir ein wenig durch die Gässchen, werfen einen Blick in das Innere der Johanniskirche, verweilen auf dem zentralen Platz Rozu laukums und besuchen die 800 Jahre alte Kreuzritterburg zwischen dem Pils parks und dem Maija parks. Hier laufen gerade die Vorbereitungen für das diesjährige Lampa-Festival, das größte demokratische Dialogfestival Lettlands. An dem See im Park wird kräftig geangelt. Immer wieder treffen wir auf unserer Reise auf ältere Kinder die professionell ausgestattet ihre Zeit an den Gewässern mit angeln verbringen. Auf dem Rückweg legen wir in einem Maxima-Supermarkt eine Pause ein und überbrücken den Regen mit einem Eis. Dann geht es über eine alternative Route quer durch den Wald zurück zum CP. Hierbei müssen wieder Baumstämme und sandige Abschnitte überwunden werden. Der kleine Ort Raiskums am gleichnamigen See hat auch eine kleine Brauerei und einen Tante-Emma-Laden zu bieten. Das Bier erwerben wir in der hellen Ausführungen an der Rezeption des CP`s und testen es beim Abendbrot auf der Holzterasse.

11.07.2026

Die Radtour 104 durch den Gauja-Nationalpark hat es in sich. Beworben wird sie in der deutschsprachigen Faltkarte als vielseitiger Rundweg auf beiden Ufern der Gauja für Liebhaber aktiver Erholung. Was verhalten auf einer gut 13 km langen Kiespiste beginnt, verwandelt sich nach der Überquerung der Gauja mittels einer handbetriebenen Fähre in Höhe Skalupes in einen Abenteuertrail. Auf den verschiedensten Wegarten, mal zugewachsene Trampelpfade, mal glitschige Holzstege, mal grobfurchige, matschige Forstwege kämpfen wir uns mit den Rädern vorwärts. Schlammige Pfützen und umgestürzte Bäume müssen umschoben, steile Ab- und Auffahrten gemeistert werden. Einsetzender Regen ist auch mit dabei. Abgesehen von der Beschaffenheit der Wege erleben wir die Überfahrt der Gauja auf einer handbetriebenen Fähre, werfen einen Blick in das Infozentrum der Naturpfade bei Ligatne und einen Park mit unzähligen Netzwerkattraktionen zwischen Bäumen und machen eine Pause bei den Felsen und Stromschnellen von Kūki. Wir treffen viele Störche, Schmetterlinge, Libellen, einen Abschnitt mit Bibern sowie eine kleine Ringelnatter an. Ein großer Abschnitt der Route führt parallel der Gauja und nach anstrengenden 54 km und sechs Stunden später erreichen wir unseren Stellplatz, aber nicht ohne einen Stopp im hiesigen Tante-Emma-Laden zur Auffüllung gekühltem, regionalem Bier einzulegen.

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