16.07.2026
Heute geht es weiter. Nächstes Ziel: Ventspils. Da beide Fischbuden noch geschlossen sind geht es nach einem Tankstopp gut 80 km lang schnurgeradeaus auf der P124 durch waldreiches Gebiet ohne Infrastruktur. Die Stadt mit dem eisfreien Hafen und somit wichtigster Warenumschlagplatz Lettlands erreichen wir nach gut 1,5 Stunden. Zuerst steuern wir das Küsten-Freilichtmuseum an. Ein Parkplatz ist schnell gefunden und uns lockt zuerst der groß angelegte Park und der dahinter liegende Strand. Vorbei an einer Schmalspurbahn und div. riesigen Ankern, Skulpturen, Spielplätzen die alle noch zum Museum gehören erreichen wir den Strand und sind begeistert. Ein breiter Sandstrand, Toiletten, Duschen, Strandbude und die Ostsee sowie wenig los. Am Strand entlang geht es bis zur Spitze der Landzunge am Hafeneingang, hier mündet die Venta ins Meer. Sie ist schiffbar und div. Fähren nach Schweden und ins russische St. Petersburg machen hier Halt. Auf der gegenüberliegenden Hafenseite dominieren Hafenanlagen mit gewaltigen Kränen und Erdöltanks. Auf unserem Weg zurück zum Parkplatz entdecken wir unterhalb eines Aussichtsturmes einen weiteren geräumigen Parkplatz den wir uns für einen Strandbesuch merken. Im weiteren Verlauf entdecken wir überall Plastiken von Kühen in allen erdenklichen Ausführungen, groß-klein-bunt-blumig. Die bunten Kühe in Ventspils sind Teil der berühmten internationalen Kunstausstellung CowParade, die erstmals im Jahr 2002 in der lettischen Hafenstadt gastierte. Seitdem prägen zahlreiche lebensgroße Fiberglas-Kuhskulpturen das Stadtbild, von denen die meisten von lettischen und internationalen Künstlern kunstvoll bemalt wurden.Die Skulpturen sind überall in der Stadt. Am Ende der Ausstellung wurden die Exponate versteigert und der Erlös gemeinnützigen Zwecken gestiftet. Dabei sind einige Kühe geblieben und neue dazu gekommen. Für den Nachmittag parken wir um und stehen unmittelbar am Marktplatz mit Uhrenturm und Glockenspiel. Von hier aus erkunden wir die Altstadt, die Promenade und die Hafenanlagen. In dem kleinen Restaurant Prego Family Kitchen genießen wir ein Bier aus der Uzavas Brauerei, Knoblauchbrot und Tapas. Sehr lecker!!!. Den Abend verbringen wir bewegungsarm und mit halbstündiger Glockenspieluntermalung im Van. Morgen geht es früh raus auf den Markt der um 08:00h öffnet.
