18.07.2026
Nach einer ruhigen Nacht machen wir uns nach dem Frühstück abfahrbereit, legen einen kurzen Einkaufsstopp ein und nehmen zunächst Kurs auf das Dorf Uzava und die gleichnamige Brauerei. Leider kann sie nicht besichtigt werden, aber im Shop erwerben wir ein Sortiment an div. Biersorten, welches für ein Tasting in den Rudi kommt. Es geht weiter nach Edole und dem dortigen Schloss Edwahlen im historischen Kurland. Der Bau aus dem Jahr 1264 geht auf eine mittelalterliche Bischofsburg des Bistums Kurland zurück. Heute beheimatet es ein Hotel mit Cafe und ein Museum. Wir unternehmen einen kleinen Spaziergang in die Anlage, werfen einen Blick in den kleinen Innenhof und versuchen auf dem gepflastertem Weg nicht aus dem Tritt zu kommen. Da uns Museum und Cafe nicht reizen geht es weiter nach Kuldiga, eine Kleinstadt an der Venta mit Europas breitester Stromschnelle – der Ventas Rumba. Diese ist zwar nur 2 m tief, dafür aber 249 m breit. Von der 1874 erbauten und 165 m langen Backsteinbrücke hat man einen schönen Ausblick auf den Fluß und die Stromschnelle. Der Ort zieht auch viele Brautpaare an. Überall tauchen sie an den Hotspots des Ortes auf und lassen sich ablichten. Unser Weg führt uns über die Brücke hinunter zu den Stromschnellen, an einem CP und einem Schwimmbad vorbei. An der Stromschnelle selbst wird auch gebadet und eine Massage unter dem herabfallenden Wasser genossen, einige überqueren sogar die Ventas Rumba um an das andere Ufer zu gelangen. Wir nehmen lieber die Brücke und biegen nach links ab. Weit kommen wir nicht, denn an einem kleinen Kiosk mit Flussblick gibt es erst eine Kaffeepause und anschliessend eine Regenpause, die wir hier gemütlich aussitzen. Im Anschluß erkunden wir die Stadt, die sich sehr im Aufbau bzw. Sanierung alter Gebäude, teils aus Holz befindet und kommen vor einer erneuten Regenschauer trocken am Parkplatz an. Weiter geht es wieder ans Meer, teilweise auf Schotterpisten, nach Pavilosta. Unterwegs entdecken wir das erste Mal überhaupt Schwarzstörche.
