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160. Hoya del Mocilla Dezember 2025

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160. Hoya del Mocilla Dezember 2025

21.12.2025

Heute geht die Tour in den Wald bei El Pinar und auf den dortigen einzigen Campingplatz dieser Insel: Hoya del Morcillo. Zuvor muss noch ein kleiner Abstecher zum Charco Tacarón sein, liegt quasi auf dem Weg. Und wieder finden sich div. Meerwasserpools in einzigartiger Umgebung, mit Picknick- und Grillplätzen, Sonnenterassen und Wasseranschluss. Den Spot merken wir uns einmal für den 23.12.2025. Bei schönem und ruhigem Wetter ist hier Baden eine Option.
Weiter geht es über El Pinar in das wäldliche Erholungsgebiet. Die Sicht ist heute so gut, dass wir auf der weiteren Fahrt sogar den Teide mit seinem schneebedecktem Gipfel ausmachen können. Unsere Reservierung zeigen wir der Rangerin vor Ort und werden anschliessend in den Platz eingewiesen. Für 4,72 € pro Person und Nacht ist Ver- und Entsorgung, Strom sowie Duschen/WC inclusive. Die Duschen werden quasi umgehend getestet. So gute wir hier gab es auf der ganzen Reise nicht.
Wir stehen mitten in einem riesigen Waldgebiet mit Fichten auf 1000 m Höhe. Der Platz ist weitläufig und ausser uns sind noch drei weitere Camper bzw. Radfahrer mit Zelt hier sowie ein Rabenpaar, das anscheinend die Ranger unterstützt.
Am Nachmittag zaubert Dirk auf dem Aussenkocher Jägerschnitzel mit Nudeln. Nach dem Genuss verziehen wir uns ins Auto. Die Sonne hat sich verabschiedet und es beginnt zu fieseln.
Für morgen nehmen wir uns eine Wanderung vor.

22.12.2025

Wo ist denn heute die Sonne geblieben? Es fieselt ununterbrochen, mal mehr, mal weniger. Gegen 12:00 Uhr ist es kurzeitig weniger und wir wandern los. Dieses Mal aber mit Wasser und Snack im Rucksack. Dieser Kiefernwald um uns herum genial und absolut leise. Es sind zum Teil mächtige Kiefernexemplare dabei und man sieht immer wieder Zeichen von vergangenen Bränden, die diese Region getroffen hat. Wobei die Bäume dies durch ihre Struktur, welche an vielfach übereinander gelegte Schildplatten erinnert, sichtbar gut überstanden haben. Und unmittelbar bei den betroffenen Brandherden haben sich neue Kiefern, durch die aufgeplatzten Kiefernzapfen, wieder selbst ausgesät.
Fast wären wir auch an der Cueva de el Mocán vorbeigelaufen. Völlig unscheinbar versteckt sie sich beim weiteren Anstieg. Der Eingang ist versperrt, so dass wir nur einen kleinen Blick in das Gesteinsloch werfen können. Der Fieselregen nimmt Fahrt auf und begleitet uns weiter. Ungefähr nach drei Kilometern biegen wir nach links ab, es geht abwärts weiter. Diesen Weg sind wir bereits vor zehn Jahren in die andere Richtung gewandert, bis 1200 m hinauf zu einem Fernsehturm mit spektakulärer Aussicht.
Vor uns taucht eine Wandergruppe auf, die den Anstieg zu bewältigen hat. Der Weg ist eigentlich eine unwegsame Schneise durch den Wald, die am unteren Ende felsig wird und wo klettern angesagt ist. Hier passieren wir mehrere Tierknochen😬. Der Weg mündet an der kleinen HI-400 die wir bis zum CP im Dauer-Nieselregen abtapern. Klar das dieser zum Schluß an Intensität zunimmt. So kommen wir triefend am Rudi an und nach allgemeiner Trockenlegung bereiten wir uns spontan einen kreativen Irish Coffee zu😉.

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