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169. San Sebastian (La Gomera) Januar 2026

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169. San Sebastian (La Gomera) Januar 2026

03.01.2026

Nächster Morgen – nächste Fähre – nächste Insel. Es geht auf die 8. Insel dieser Tour, La Gomera, die zweit kleinste der Kanaren.
Wir sind wieder früh am Fährhafen und werden direkt ganz nach vorne auf Bahn 7 dirigiert. Die Fähre liegt bereits am Kai, Autos und Passagiere strömen hinaus. Anschließend werden zunächst die PKWs auf das Oberdeck geleitet, LKWs müssen rückwärts einfahren, kleinere Transporter vorwärts. Irgendwann ist Stop, die Klappe schliesst und die Fähre legt ab, ohne uns. Tja, diese Fähre war für La Palma bestimmt, wir waren einfach zu früh am Hafen. Aber nach einer guten halben Stunde legt unsere Fähre an und wir können sogar vorwärts einfahren. Während wir warten laufen im Hafengebiet die Vorbereitungen für die Rettungsaktion eines Cayocos mit vermutlich 200 geflüchteten Menschen an Bord, die vor Tenerife aufgegriffen geworden sind. Da die Überfahrt 50 Minuten dauert, haben wir nur etwas zu trinken dabei. Das Wasser ist ruhig, kein Wind oder Regen. Das ändert sich aber schlagartig, als wir uns ein gutes Stück von Tenerife entfernt haben. Jetzt geht die Schaukelei richtig los. Das Servicepersonal ist sofort in Bereitschaft, verteilt die weißen Tüten, fächelt Luft zu, hilft Passagieren auf die Toilette.
Na ja, sobald La Gomera in Sichtweite ist, wird die Fahrt ruhiger, wenig später legen wir in San Sebastian an.
Da wir den Tag heute hier verbringen wollen, suchen wir uns einen Stellplatz in der Nähe des Zentrums und erkunden anschließend die Stadt. Hier geht es wieder viel ruhiger zu, was uns sehr gefällt. Es gibt einen Markt unterhalb des Busbahnhofes, kleine Läden mit Klamotten, Schuhen, Sportsachen, viele Bäckereien und Souvenirgeschäfte sowie sozio-kulturelle Zentren. Aus einem ist laute Flamencomusik und das dazugehörige klackernde Geräusch von Absätzen auf Holzboden zu vernehmen. Am Plaza de las Americas bestaunen wir die mächtigen Ficusbäume und eine schmächtige Statue von Christoph Kolumbus, der 1492 von dieser Insel aufgebrochen ist, um einen Seeweg nach Indien zu finden und Amerika entdeckte. Im Casa Colon kann man sich dazu näher erkundigen, dies hat am WE aber leider geschlossen. Dafür werfen wir einen Blick in die Église de La Asunción, in der er angeblich ein letztes Gebet vor der Überfahrt gehalten haben soll. Beim weiteren Rundgang entdecken wir auch wieder das übliche Bild von alt und neu. Also alte, verlassene Häuschen zwischen neuen und oder bewohnten Häusern. Nach einem Abstecher zum Torre del Condo, einem mittelalterlichem Wehrturm und Wahrzeichen der Stadt, gibt es im Restaurant El Porto unter den Ficusbäumen, eine kleine Erfrischung.
Am Nachmittag dreht Dirk noch eine kleine Runde um den Hafen und entdeckt dabei ein Schwimmbad.

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