12.11.2025
Die Nacht auf den Klippen verlief eigentlich ganz ereignislos, wenn ich tagsüber nicht den „Schreck“ verschluckt hätte😅. Der hat mich nicht gut schlafen lassen und bei lautem Wellenkrachen war es vorbei mit der Bettruhe. Dafür konnte nachts ein klarer Sternhimmel bestaunt werden.
Nach Drohnenflug und Frühstück ging es wieder auf die Piste. Ziel: Puertito de los Molinos. Auf dem Weg dorthin halten wir kurz an, um einige Vögel näher zu bestaunen, als plötzlich links von uns eine Herde Ziegen mit einem Affenzahn den Hang herunter auf uns zusteuert.

Als sie jedoch feststellten, dass wir nicht die erhofften Futtergeber sind, drehten sie wieder ab und nahmen anscheinend den wahren Besitzer ins Visier. Dieser näherte sich mit einem weißen Geländewagen und dem ersehnten Futtersack im Gepäck. Weiter ging es und die Piste wurde nicht komfortabler, führte sogar nach einer Senke durch ein großes Gatter, das zum Glück nicht verschlossen war, in den kleinen Ort Llanos de la Concepcion und auf eine asphaltierte Straße. Puertito de los Molinos ist wieder so ein Ministrand, mit kleinen und einfachen Restaurants und wundervollem Blick auf Meer und Klippen. Nach einer Erfrischung ging es Richtung Ajuy. Auf dem Weg dorthin nehmen wir in Antigua noch das Museo del Queso Majojero mit.








Hier wird die Produktion von Ziegenkäse über die Jahrhunderte hinweg anschaulich und kurzweilig dargestellt.
In Ajuy wollten wir eigentlich die Cuevas de Ajuy besichtigen. Diese sind aber aufgrund der vorhergesagten Wetterlage vorsorglich abgesperrt worden. In der Nacht soll es mit kräftigem Wind, Sturmböen und Starkregen richtig zur Sache gehen.

Trotz Absperrung bahnen sich Touris den Weg über die Klippen zu den Höhlen. Denen ist auch nicht mehr zu helfen. Erst am vergangenen WE sind auf Teneriffa Menschen ums Leben gekommen, von Wellen ins Meer gerissen worden sind. Auch hier hatten die Behörden wegen der akuten Wetterlage vorsorglich entsprechende Warnungen ausgegeben.
Der Strand hier ist wieder ganz mit schwarzem Lavasand versehen und sehr voll. Wir trinken hier nur einen Kaffee und treten die Rückfahrt nach La Oliva an. Hier wollen wir uns einen asphaltierten Parkplatz suchen und das herannahende Unwetter abwarten.
13.11.2025
Was für eine Nacht. An Schlaf war nicht zu denken. Starker Wind und Sturmböen fegten über uns hinweg und in den frühen Morgenstunden setzte der angekündigte Regen.
Allerdings nicht so stark wie vorhergesagt. Dirk konnte am Vormittag noch eine große Runde im und um den Ort drehen. Dabei fand er das Casa de Los Coroneles wegen Renovierungsarbeiten geschlossen vor, ebenso den Mercado de Los Tradicones. Dieser öffnet morgen wieder seine Pforten. Gegenüber dem Parkplatz, wo auch das Parken mit Womo‘s nicht verboten ist, befindet sich das Rathaus und auf der anderen Seite eine Hundeauffangstation. Der Nachmittag durchweg verregnet, ein richtiger Rudi-Gammeltag.
Bevor es morgen Richtung Corralejo weitergeht wollen wir noch einen Blick in die Kirche und den Mercado werfen.
14.11.2025






Was war das für eine schöne und ruhige Nacht. Kein Wind, kein Regen, einfach nur angenehm leise. Bevor es weitergeht werfen wir einen Blick in die Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria und besuchen den Mercado de los Tradiciones. Der Blick lohnt sich. Die Kirche verfügt über eine besonders hübsche, hölzerne Deckenkonstruktion und im Mercado werden Produkte regionaler Anbieter, wie Gewürze, Öl, Wein, Obst und Gemüse sowie Produkte aus Aloe Vera zum Verkauf geboten.
Weiter geht es im Anschluß nach Corralejo. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Halt bei den Molinos de Villaverde. Von hier oben hat man nicht nur einen tollen Blick auf die Ebene mit La Oliva im Mittelpunkt, sondern kann sich auch einen Überblick über die Wirkungsweise und die Bedeutung der Windmühlen in dieser Region verschaffen. Höhepunkt aber sind die kleinen Bewohner im anliegenden Steinhaufen: Atlashörnchen, typische, tierische Artgenossen auf Fuerteventura.







Mit ungewürzten Nüssen aus unserem Vorrat kann man sie ganz wunderbar anlocken und füttern.
Weiter auf der Route liegt die Cueva de los Llanos, die aber wegen Renovierungsarbeiten leider geschlossen hat.






























































































































































































































