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Author : Rudi-on-Tour

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173. Auf dem Weg nach San Sebastian Januar 2026

09.01.2026

Wir verlassen Playa de Santiago zuerst in Richtung Mirador de Abrante im Norden der Insel. Die Tour führt am Roque Agando (1250 m) vorbei, dem Wahrzeichen der Insel. Von den Aussichten kann man hier gar nicht genug bekommen. Zudem ist die Sicht heute so klar, dass der Teide uns den ganzen Tag begleitet, er scheint teilweise zum Greifen nah. Weiter geht es durch den Lorbeerwald im Nationalpark Garonay. Dann verlassen wir die GM-2. Es geht weiter auf einer schmalen Straße zum Besucherzentrum Juego de Bolas. Zum Mirador kommen wir leider nicht, da die Straße für KFZ über 3,5 t nicht zugelassen ist. Egal, nach einer Pause brechen wir zu Fuß auf. Und was für ein schöner Weg breitet sich vor uns aus? Ein Wanderweg geht zunächst steil hinab, oberhalb eines kleinen Staubeckens vorbei und mündet in eine winzige Straße, die zum Mirador führt. Hier kommen wir kurz vor der Schließung an und können den gläsernen Aussichtspunkt mit irrem Blick auf Agulo geniessen. Zurück geht es über einen weiteren Wanderweg, der durchgängig die Farbe von Tonerde hat. Im Anschluß schlängeln wir uns 30 km über die GM-2 nach San Sebastian. Hier werden wir den morgigen Tag verbringen, bevor uns am Sonntag die Fähre nach La Palma bringen wird.

10.01.2026

Den Tag verbringen wir erneut in San Sebastian. Vormittags beim Bummeln durch die Stadt geht es praktisch in jeden Souvenirladen, auf den Markt und in das Geschäft Bazar Oriental, in dem es wirklich in verwinkelten Räumen und Zwischengeschosses wirklich Alles zu geben scheint. An der kleinen Kirchen ist eine Bühne aufgebaut, Dekorationen werden aufgestellt, letzte choreografische Feinheiten von Künstlern geprobt. Gegen 20:00 Uhr soll das Event starten, welches bekommen wir zunächst nicht raus. Die Bühnendekoration lässt Ernte-Dank vermuten.
Im Hafen liegt neben einer Fred-Olsen-Fähre ein Vier-Master, die Windstar von gleichnamiger Kreuzfahrtgesellschaft. Neben dem Hafen liegt der kleine Strand Playa de Cueva. mit Schwimmbad und felsigen Aussichtspunkten, die den Blick auf Tenerife und den Teide erneut möglich gemacht haben.
Nach einer Pizzapause im Ort ging es zum Verschnaufen in den Rudi.
Am Abend brechen wir erneut ins Zentrum zur Kirche auf. Hier ist noch Platz in den letzten Reihen, aber ziemlich kalt. Es wird dann so etwas wie ein Folkloreabend, mit Musik, Theater und Modenschau zum Thema „Gofio“.
Gofio ist ein traditionelles Nahrungsmittel auf den Kanarischen Inseln, das durch Vermahlen gerösteten Getreides mit oder ohne Zusatz von Salz gewonnen wird.

11.01.2026

Kurz nach 07:00h zwängte sich Mein Schiff 7 von Tui in den kleinen Hafen, an die Stelle an welcher der 4-Master Windstar bis vor kurzem festgemacht hatte. La Gomera bzw. San Sebastian werden heute wahrscheinlich mit Kreuzfahrern geflutet.
Wir sind wieder zu früh am Anleger, das macht aber nichts. So können wir uns das Treiben aus der Nähe anschauen.
Die heutige Überfahrt nach La Palma soll zwei Stunden dauern. Das Meer ist ruhig, die Fähre nicht gefüllt. Einige Passagiere kämpfen trotzdem mit Übelkeit.
Besonders schön ist die Passage als wir bei Hermigua und dem ehemaligen Bananenhagen vorbei schippern. Selbst unseren Stellplatz dort unten können wir in der Ferne ausmachen.

172. Playa de Santiago Januar 2026

07.01.2026

Heute verlassen wir Valle Gran Rey in Richtung Playa de Santiago bei Alajeró, ganz im Süden von La Gomera. Der kleine Flughafen der Insel liegt nebenan.
Es geht erneut durch das kleine Dorf Arure mit seinen tiefen Schluchten, durch den Lorbeerwald und dem Tafelberg Fortaleza, quer durch den Nationalpark Garonay. Leider sind auch die spärlichen Parkmöglichkeiten limitiert, so dass wir nur an einigen Aussichtspunkten halten und dann geradewegs nach Playa de Santiago weiter fahren. Hier soll es eine Tankstelle mit der Möglichkeit zum Ent- und Versorgen geben. Auf der Insel ist keine Infrastruktur für Camper/Caravane vorhanden. Es besteht also keine offizielle Möglichkeit Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen sowie Frischwasser aufzufüllen. Tankstellen verfügen zwar über die gelben Luft- und Frischwassersäulen, die Wassersäulen sind jedoch inaktiv. Fragt man andere Camper, deuten diese auf mögliche Gullis oder den Barranco nebenan. Neben Touris wie wir, die auf der Reise sind, sehen wir viele die in ihren Autos leben bzw. schon länger an einem Ort verweilen. Von Womos über Van‘s bis PKW ist alles dabei. Das kleinste mobile Zuhause, das wir hier gesehen haben, ist ein Ape (ital. Biene) Piaggio Kastenwagen, ein dreirädriges Rollermobil.
Da wir das letzte Mal vor einer Woche auf El Hierro das Grau- und Schwarzwasser geleert sowie den Frischwassertank gefüllt haben, wird es langsam Zeit. Wir sind sehr sparsam mit den Ressourcen umgegangen, haben mit der Sprühflaschentechnik gespült, Wasser zum Kochen aus den gekauften 5l-Kanistern benutzt und uns am Waschbecken gewaschen. Damit waren wir so erfolgreich, dass sogar noch eine Dusche direkt an besagter Tankstelle drin war. Ein Service für Camper war für 9,90€ möglich. Der Abwasserschacht musste mit einem Schraubenzieher geöffnet werden. Hier sind wir dann zum Duschen direkt stehen geblieben, um das Grauwasser sofort wieder zu entsorgen. Die 90 l Frischwasser konnten wir am Kassenhäuschen ganz einfach mit unserem Schlauch und Anschlüssen zapfen.
Anschliessend ging es nur 700 m weiter Richtung Meer, auf einen großen geschotterten Parkplatz, auf dem bereits einige weitere deutsche Camper stehen.
Am Nachmittag brechen wir für einen Spaziergang durch Ort, Hafen und Strand auf. Uns gefällt das charmante ehemalige Fischerdorf. Es ist nicht viel los, alles ganz unaufgeregt. Wir schlendern bis zum Hotel de Jardin, die hier im Strandbereich ein Gartengelände mit Pools, Bar, Tauchschule, Boule- und Minigolfbahn unterhalten und im oberen Bereich auf einem Berg gelegen, das eigentliche Hotel bereitstellen. Das Hotel erreicht man über einen Aufzug der durch den Berg führt und nur von Hotelgästen mittels Zimmercard bedient werden kann. Die Anlage im Strandbereich kann gegen Bezahlung auf von der Öffentlichkeit genutzt werden.
An der Hafenpromenade liegen Restaurants und Cafes. Beim Hafen entdecken wir noch eine kleine Kapelle und ein Restaurant direkt im Fels gelegen. Daneben ein kleines Hotel im typisch kanarischen Baustil mit den klassischen Holzbalkonen. Auf einem grossen Holzsteg der in den Hafenbereich hineinragt, geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen, bevor es zurück in den Van geht.

08.01.2026

Tja, was macht man an einem Tag an dem von Beginn an die Sonne scheint?
Genau, die eine Hälfte geht zum Strand und die andere Hälfte arbeitet😅.
Der Nachmittag wird dann im Ganzen am Strand verbracht, wobei die eine Hälfte beim Baden einen Badeschuh verliert und die andere Hälfte Schatten sucht. Während zuhause Schneechaos herrscht und sich Deutschland auf Tief Elli vorbereitet, suchen wir Abkühlung unter einem riesigen Ficus auf der Promenade.
Am frühen Abend geht es zunächst in den Hafen und anschliessend zur Strandbar Tarajal. Hier gibt es zum Sonnenuntergang einen Cal y Canto und diverse Tapas.
Morgen geht es erneut Richtung San Sebastian.

171. Vale Gran Rey Januar 2026

05.01.2026

Der Stellplatz direkt am Meer bei Hermigua hat auch seine Tücken. Die Brandung war so laut, dass ruhiges Schlafen nicht möglich war. Im Gegenteil, ich habe x-mal nach draußen geschaut und den Wasserstand im Auge behalten🤣. Nach Kaffee und Frühstück ging es zuerst ins Ethnografische Museum von Hermigua. So der Plan, aus dem nichts wurde, weil das Museum renoviert wird. Dann eben weiter zu einem Supermarkt, es fehlt noch Wasser. Leider keine Parkmöglichkeiten. OK, dann besuchen wir eben die Molino de Gofio und schauen uns die alte lokale Getreidemühle an. Sie ist in Betrieb bzw. der dazugehörige Laden, aber Führungen werden nicht angeboten. Macht nichts, weiter nach Agulo, ausgezeichnet als eines der schönsten Dörfer Spaniens, auf einem Felsplateau über dem Meer ragend. Einen Parkplatz auf der anderen Fahrbahnseite haben wir entdeckt, nur keine Möglichkeit zum Wenden. Diese wäre erst nach ungefähr 5 km aufgetaucht. Das war uns mit Hin- und Herfahren zu weit. Macht nichts, Vallehermoso ist auch auf der Route. Hier wird gerade ein Tunnel gebaut. Eine Ortschaft im Ausnahmezustand, Fahrbahn gesperrt, einspuriger Verkehr, nur an einer Stelle mit Ampel geregelt. Auch hier kein Parken möglich. Macht nichts, dann eben Richtung Lorbeerwald weiter. Auch hier ist keine Parkmöglichkeit vorhanden, so dass wir auch an Aurure vorbei direkt nach Vale Gran Rey fahren und dort unterhalb des Busbahnhofes einen der letzten für Wohnmobile ausgewiesenen Stellplatz besetzen. OK, unsere Ziele für heute konnten wir nicht besichtigen, aber die Fahrt und die Aussichten durch die Schluchten und terrassierten Täler war einfach einmalig. Hier kommt La Gomera wirklich spektakulär daher.
Am frühen Nachmittag erkunden wir die Gegend in Richtung Hafen und Vueltas. Vorbei an überschaubaren Apartmentanlagen und Hotels, Cafes, Läden mit Klamotten und Souvenirs, Anbietern von Wanderexkursionen und Whalewatching, ein kleiner Strand ist auch dabei. Am Hafen dann alles voller Menschen, die am Kai eine Pause einlegen, essen und trinken oder darauf warten, hier div. Rochen zu erblicken, die im Hafenbecken regelmäßig angefüttert werden. Wir setzen uns mit einem kühlen Bier vom Faß auf eine Bank, neben uns wird angeregt Domino gespielt. Es fängt zwischendurch immer wieder an zu regnen. Der gegenüberliegende Strand ist richtig voll, eine Platz nur noch auf der Mauer zu finden. In einer Fieselregenpause schlendern wir langsam wieder zurück, legen aber in einer Minikneipe erneut einen Regenstopp ein und trinken hier den schlechtesten Kaffee ever. Dirks Cappuccino ist im Prinzip ein Kaltgetränk und kommt nach 15 Minuten. Vlt liegt das am Koch, der sich vor Schmerzen im Durchgang zur Theke niederlässt und wenig später mit Unterstützung des Kellners nach draussen begleitet wird. Wir bezahlen und bekommen noch die Heiligen Drei Könige mit, die in Cabrios sitzend und unter Hupen begleitend durch den Ort gefahren werden. Der Abend vor dem DreiKönigsTag ist für die Kinder hier wie bei uns der Abend vor Nikolaus. Schuhe werden geputzt und vor die Tür gestellt incl. Wasser und eine Möhre für das Kamel. Der 6. Januar ist Feiertag, an dem die Kinder ihre Geschenke erhalten. Wir verfolgen die Prozession weiter Richtung Playa de Ingles. Am Strand ist ein Zelt aufgebaut, drei große goldene Thronstühle warten auf die dazugehörigen Könige. Es herrscht ein buntes Treiben mit Musik und Gesang. Kinder mit selbstgemalten Bildern warten auf die Ankunft, kleinere werden von den Eltern getragen. Mit lautem Gehupe und Musik werden die heiligen drei Könige begrüsst, sie bahnen sich den Weg zur Bühne. Hier empfangen sie die Kinder, Bilder werden gemacht und Geschenke verteilt. Drumherum eine schöne Atmosphäre.

06.01.2026

Während Dirk einen Spaziergang durch die höher gelegenen Ortsteile macht und dabei erneut auf eine Prozession trifft, die in regelmässigen Abständen Böller abknallt, arbeite ich etwas.
Am Nachmittag erkunden wir den Ort bis zum Playa de Ingles und kehren anschliessend in das Restaurant Paradisio del Mar ein. Der Blick auf das Meer und die Sonne die langsam verschwindet machen hungrig. Im Innenraum des Lokals wird an einem Tisch gesungen und Gitarre gespielt. Wir setzen uns an einen Nebentisch und geniessen das Essen mit musikalischer Begleitung.

170. Hermigua Januar 2026

04.01.2026

Auf der regenärmsten Insel der Kanaren regnet es seit gestern zwar nicht ununterbrochen, aber immer mal wieder. Daher finden heute alle Aktivitäten in den Regenpausen statt. Der Einkauf, die Stopps auf dem Weg von San Sebastian entlang der GM-1 nach Hermigua und der Spaziergang am Strand von Hermigua zum Wahrzeichen der Stadt, dem Pescante de Hermigua. In der Vergangenheit war El Pescante, der alte Pier und Hafenbereich, der Ein- und Ausstiegspunkt für alle Produkte, die La Gomera für das Ausland produzierte oder kaufte. Die Hafenanlage wurde 1908 fertiggestellt und bis in die 50iger Jahre genutzt, bis der Hafen von San Sebastián gebaut wurde.
Hermigua gilt als das wasserreichste Tal La Gomeras und wird ganzjährig vom Rio del Cedro versorgt. Deshalb lebt Hermigua hauptsächlich von Landwirtschaft. Die meist sonnige Seite des Tales wurde bis zum höchsten noch bewässerbaren Niveau terrassiert. Hier werden unter anderem Kartoffeln, Papayas, Bananen, Getreide, Hülsenfrüchte, Kürbisse, Bohnen und Trauben angebaut.
Als sog. Streusiedlung zieht sie sich über 6 km lang bis zum Meer. Mit ca. 1800 Einwohnern ist Hermigua die zweitgrößte Ortschaft auf La Gomera.
Wir fahren ganz hinunter bis Santa Catalina, verpassen hier jedoch die Abfahrt zum Strand und fahren auf einer sehr engen Straße auf die andere Seite der langezogenen Schlucht, bis wir wieder auf die Hauptstraße gelangen. Jetzt alles noch einmal auf Anfang und erneut Richtung Meer. Unser Stellplatz ist direkt am Wasser, El Piscante in Sichtweite. Tage zuvor wären wir aufgrund der Wetterwarnungen hier nicht stehen geblieben. Die Schotterpiste zeigt deutliche Spuren von Treibgut, die die rauhe See hier hinterlassen hat. Neben Bananenplantagen ist hier unten auch ein Hallenbad, das aber leider geschlossen hat. Später am Nachmittag bahnen wir uns einen Weg am Kieselstrand entlang zum o.g. Wahrzeichen. Bis ganz heran kommen wir nicht, da die Straße wegen Steinschlag gesperrt ist. Dann geht es eben über die schmale Straße durch die Siedlung zurück. Bei der Abzweigung zum Stellplatz fällt uns das kleine Restaurant El Faro auf. Hier haben wir Glück und erhalten einen Platz an einem winzigen Tisch vor der Theke. Eine Reservierung ist hier ansonsten nötig. Unser Abendessen besteht heute aus Tortilla, Thunfischkroketten und Papas mit Mojo.

169. San Sebastian (La Gomera) Januar 2026

03.01.2026

Nächster Morgen – nächste Fähre – nächste Insel. Es geht auf die 8. Insel dieser Tour, La Gomera, die zweit kleinste der Kanaren.
Wir sind wieder früh am Fährhafen und werden direkt ganz nach vorne auf Bahn 7 dirigiert. Die Fähre liegt bereits am Kai, Autos und Passagiere strömen hinaus. Anschließend werden zunächst die PKWs auf das Oberdeck geleitet, LKWs müssen rückwärts einfahren, kleinere Transporter vorwärts. Irgendwann ist Stop, die Klappe schliesst und die Fähre legt ab, ohne uns. Tja, diese Fähre war für La Palma bestimmt, wir waren einfach zu früh am Hafen. Aber nach einer guten halben Stunde legt unsere Fähre an und wir können sogar vorwärts einfahren. Während wir warten laufen im Hafengebiet die Vorbereitungen für die Rettungsaktion eines Cayocos mit vermutlich 200 geflüchteten Menschen an Bord, die vor Tenerife aufgegriffen geworden sind. Da die Überfahrt 50 Minuten dauert, haben wir nur etwas zu trinken dabei. Das Wasser ist ruhig, kein Wind oder Regen. Das ändert sich aber schlagartig, als wir uns ein gutes Stück von Tenerife entfernt haben. Jetzt geht die Schaukelei richtig los. Das Servicepersonal ist sofort in Bereitschaft, verteilt die weißen Tüten, fächelt Luft zu, hilft Passagieren auf die Toilette.
Na ja, sobald La Gomera in Sichtweite ist, wird die Fahrt ruhiger, wenig später legen wir in San Sebastian an.
Da wir den Tag heute hier verbringen wollen, suchen wir uns einen Stellplatz in der Nähe des Zentrums und erkunden anschließend die Stadt. Hier geht es wieder viel ruhiger zu, was uns sehr gefällt. Es gibt einen Markt unterhalb des Busbahnhofes, kleine Läden mit Klamotten, Schuhen, Sportsachen, viele Bäckereien und Souvenirgeschäfte sowie sozio-kulturelle Zentren. Aus einem ist laute Flamencomusik und das dazugehörige klackernde Geräusch von Absätzen auf Holzboden zu vernehmen. Am Plaza de las Americas bestaunen wir die mächtigen Ficusbäume und eine schmächtige Statue von Christoph Kolumbus, der 1492 von dieser Insel aufgebrochen ist, um einen Seeweg nach Indien zu finden und Amerika entdeckte. Im Casa Colon kann man sich dazu näher erkundigen, dies hat am WE aber leider geschlossen. Dafür werfen wir einen Blick in die Église de La Asunción, in der er angeblich ein letztes Gebet vor der Überfahrt gehalten haben soll. Beim weiteren Rundgang entdecken wir auch wieder das übliche Bild von alt und neu. Also alte, verlassene Häuschen zwischen neuen und oder bewohnten Häusern. Nach einem Abstecher zum Torre del Condo, einem mittelalterlichem Wehrturm und Wahrzeichen der Stadt, gibt es im Restaurant El Porto unter den Ficusbäumen, eine kleine Erfrischung.
Am Nachmittag dreht Dirk noch eine kleine Runde um den Hafen und entdeckt dabei ein Schwimmbad.

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