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Category : Rudi on Tour Teil2

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104. Parga Mai 2025

21.05.2025

Es geht weiter Richtung Parga. Nebenbei tanken wir Diesel und Gas. Gegen Mittag erreichen wir Parga ein kleines Touriörtchen unterhalb von Igoumenitsa, Provinz Epirus. Am Nachbarstrand, dem Valtosbeach ergattern wir einen schönen Platz unter schattenspendenden Bäumen.
Nach dem Einrichten in und um Rudi geht es raus auf einen kleinen Spaziergang. Am Strand entlang, rauf zum Castle von Parga, durch schmale Gassen hinab in den Ort. Unser erster Frappé wird fällig, incl. Promenade beobachten.

22.05.2025

Den Vormittag haben wir bei bedecktem Wetter an den Rechnern verbracht. Danach ging es an den Strand, der leider durchgängig mit Liegen und Sonnenschirmen zugepflastert ist. Na gut, wir beschliessen auch welche zu mieten und verbringen den ganzen Nachmittag am Strand. Ins Wasser ging es auch🛟.

23.05.2025

Bedecktes und leicht regnerisches Wetter laden zum Abhängen, lesen und arbeiten ein.
Ausserdem verbrauchen wir unsere Lebensmittelreste, nimmt die Thermoskanne Schaden und werden Mücken gejagt.

24.05.2025

Nach dem Frühstück geht es noch einmal hinauf zur Burg, werden schöne Leinentücher für die Sitze erstanden, Kleinigkeiten eingekauft und auf dem Rückweg bei Sakis oberhalb des Ortes zu Mittag gegessen. Es ist ziemlich warm und der Rückweg zum CP ist wirklich anstrengend😅. Daher ist anschliessend erst einmal Pause angesagt.

103. Ioánnina (GR) Mai 2025

19.05.2025

Es kommt natürlich anders als geplant. Das Wetter scheint unbeständiger zu werden und eigentlich zieht es uns sowieso nach Griechenland, also entscheiden wir mittendrin einfach weiter zu fahren. Und so geht es schnurstracks durch Albanien und dem Grenzübertritt bei Kakavije nach Griechenland. Hier zunächst nach Ioánnina der Hauptstadt der Provinz Epirus. Auf dem CP Limnopoula stehen wir direkt am Ufer des Lake Pamvotida. Mit dabei ein Kanu- und Segelzentrum, welches den See zum Trainieren nutzt.

 20.05.2025

Irgendwie war das eine unruhige Nacht. Keine Ahnung warum, aber ich habe total schlecht geschlafen, um 3 Uhr war erst einmal die Nacht vorbei, es wurde gelesen und irgendwann gegen 5 Uhr erneut eingeschlafen. Zum Frühstück gab es Overnight-Oats. Nach Abspülen und Solarpaneel aufbauen ging es mit den Rädern in die Stadt. Natürlich soweit wie möglich an den Ufern des Sees entlang. Zunächst in die Altstadt, die nur die Bewohner mit ihren Autos befahren dürfen. Über holprige Pflaster gelangen wir an einem türkischen Bad vorbei zur 1618 erbauten Aslan-Moschee, einer türkischen Bibliothek sowie einem Silberschmiedemuseum. Wir entdecken ein kleines Cafe am Osttor des Viertels, ansonsten sucht man Geschäfte, Lokale oder Pensionen hier vergebens. Im Anschluss cruisen wir am Seeufer weiter Richtung Anatoli. Hier sind wir auf der Suche nach einem Restaurant für einen Mittagssnack. Dabei sind wir anscheinend zu früh dran für einen Imbiss, überall wird nur getrunken. Also dann in den nächsten Supermarkt, um etwas Frisches für auf den Teller zu besorgen.

Es gibt gemischten Salat mit Feta und Oliven sowie selbstgemachten Tsaziki. Der Nachmittag wird am Stellplatz am See mit Ausruhen und Reisetagebuch schreiben verbracht. Wo es morgen hingehen soll, wissen wir beide noch nicht so genau. Das Wetter im Blick soll es Stand heute auf dem Peleponnes am beständigsten sein. 

 

102. Ulcinj Mai 2025

17.05.2025

Von Kotor aus begeben wir uns Richtung Küste. Aber erst einmal gilt es eine ca. 20 km lange Baustelle abzufahren. Anschließend geht es vorbei an Budva, Bar nach Ulcinj und hier an einen ca. 11 km langen Strandabschnitt, an dessen Ende Albanien beginnt.Am CP Safari Beach machen wir Halt, direkt am Strand.

 18.05.2025

Trotz Gewitter- und Regenansage ist es fast trocken geblieben. Wir nutzen den Tag zunächst zum Aufräumen und später für eine Radtour so gut es geht am Strand entlang und landen später an einer Strandbude Restaurant Pesha, wo wir eine Kleinigkeit essen und trinken, zudem einen serbischen Familienvater kennenlernen, der mit seiner Familie einige freie Tage hier an der Küste verbringt.

Am Abend haben wir bereits alles abreisefertig gemacht. Morgen geht es nach Albanien. Geplant ist hier ein Stopp bei Gjirokastër bevor unsere Tour nach Griechenland fortgesetzt wird. Ausserdem haben wir überlegt auf der Rückreise die Fähre von Igoumenitsa nach Ancona zu nehmen. Gesagt, getan und gebucht: am 18.08.2025 um 21:30 h geht es auf eine Fähre der Grimaldi Linie.

101. Kotor (MNE) Mai 2025

16.05.2025

Für heute steht die Einreise nach Montenegro auf dem Programm. Dazu müssen wir aber erst aus Kroatien ausreisen, nach Bosnien-Herzegowina einreisen und wieder ausreisen, um dann in Montenegro einreisen zu können. Die Kontrollen an den Grenzen ist man gar nicht mehr gewohnt. Ob wir aussteigen und die Gefährten öffnen müssen? Es geht ohne, die Ausweise und KFZ-Papiere werden eingescannt und dann geht’s weiter. 

Erstes Ziel in Montenegro ist Kotor.

Wir haben Glück und erhaschen noch einen Stellplatz auf einem Parkplatz in der Nähe der historischen Altstadt. Für 20 € ohne Service können wir hier für 24 h stehen.

Nach den Aufbauarbeiten im Van wollen wir uns direkt die älteste Stadt Montenegros anschauen. Sie liegt in der Bucht von Kotor, einer von vier Buchten des Golfs von Kotor, an der Adriaküste Montenegros. 1979 ist Kotor mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken in das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe aufgenommen worden. Wir verschaffen uns zunächst mit einem Rundgang über die Stadtmauer vom Hafen aus einen Überblick, entdecken viele verwinkelte, schmale Gassen, unzählige Katzen, Kirchen und das Wahrzeichen von Kotor – der Uhrturm. Der Gang durch diese Gassen und vorbei an wirklich vielen Souveniergeschäften hat so gar nichts mehr vom ursprünglichen Charme dieser Stadt. Überall drängen sich Menschenmassen vorbei und so zieht es uns nach einem kühlen Getränk wieder aus den Stadtmauern heraus. Wir verbringen den Abend im Van und beschließen uns den Markt am Hafen vor der morgigen Weiterfahrt genauer anzuschauen.

17.05.2025

Bevor es weitergeht noch schnell auf den Markt. Dieser liegt gegenüber dem kleinen Hafen, ist teilweise überdacht und vormittags geöffnet. Schon auf dem Weg dorthin können wir zwischen den Häusern ein riesiges Kreuzfahrtschiff der Viking Linie ausmachen. Als wir im Hafen ankommen wird praktisch die ganze Altstadt mit 19 Gruppen dieses Schiffes geflutet (jede Gruppe führt ein Schild mit Viking Mars 1-19 mit sich). Wir biegen schnell in den Markt ab und gesellen uns unter die Einheimischen bei ihrem Einkauf wahrscheinlich für´sWochenende. Schade, dass unser Kühlschrank nicht größer ist – es sieht alles so frisch und lecker aus – Kirschen, Erdbeeren, Melonen, Aprikosen, Bohnen, Paprika, Auberginen, Zwiebeln, Kartoffeln, div. getrocknete Bohnensorten, Feigen zu Ketten aufgereiht, Kräuter, Honig und, und, und.

Dann nehmen wir uns noch die Zeit für einen Kaffee direkt am Markt und schauen den div. Marsgruppen bei ihrer Führung zu.

100. Zagvozd (KRO) Mai 2025

15.05.2025

Da wir Kroatien bereits aus vorherigen Aufenthalten kennengelernt haben, benutzen wir es auf dieser Tour nur als Transitland, um nach Monte Negro zu gelangen und legen bei Zagvozd einen Übernachtungsstop ein. Der CP Biocovo liegt in unmittelbarer Nähe zur A1/E65 und so können wir morgen ohne Umwege die Reise fortsetzen.

In Kroatien sind die Autobahnen mautpflichtig, können aber via Ticket und mit Karte bezahlt werden. Eine weitere Mautbox ist nicht nötig und wir können sogar 90 km/h fahren.

 

 

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