16.05.2025
Für heute steht die Einreise nach Montenegro auf dem Programm. Dazu müssen wir aber erst aus Kroatien ausreisen, nach Bosnien-Herzegowina einreisen und wieder ausreisen, um dann in Montenegro einreisen zu können. Die Kontrollen an den Grenzen ist man gar nicht mehr gewohnt. Ob wir aussteigen und die Gefährten öffnen müssen? Es geht ohne, die Ausweise und KFZ-Papiere werden eingescannt und dann geht’s weiter.
Erstes Ziel in Montenegro ist Kotor.
Wir haben Glück und erhaschen noch einen Stellplatz auf einem Parkplatz in der Nähe der historischen Altstadt. Für 20 € ohne Service können wir hier für 24 h stehen.
Nach den Aufbauarbeiten im Van wollen wir uns direkt die älteste Stadt Montenegros anschauen. Sie liegt in der Bucht von Kotor, einer von vier Buchten des Golfs von Kotor, an der Adriaküste Montenegros. 1979 ist Kotor mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken in das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe aufgenommen worden. Wir verschaffen uns zunächst mit einem Rundgang über die Stadtmauer vom Hafen aus einen Überblick, entdecken viele verwinkelte, schmale Gassen, unzählige Katzen, Kirchen und das Wahrzeichen von Kotor – der Uhrturm. Der Gang durch diese Gassen und vorbei an wirklich vielen Souveniergeschäften hat so gar nichts mehr vom ursprünglichen Charme dieser Stadt. Überall drängen sich Menschenmassen vorbei und so zieht es uns nach einem kühlen Getränk wieder aus den Stadtmauern heraus. Wir verbringen den Abend im Van und beschließen uns den Markt am Hafen vor der morgigen Weiterfahrt genauer anzuschauen.
17.05.2025
Bevor es weitergeht noch schnell auf den Markt. Dieser liegt gegenüber dem kleinen Hafen, ist teilweise überdacht und vormittags geöffnet. Schon auf dem Weg dorthin können wir zwischen den Häusern ein riesiges Kreuzfahrtschiff der Viking Linie ausmachen. Als wir im Hafen ankommen wird praktisch die ganze Altstadt mit 19 Gruppen dieses Schiffes geflutet (jede Gruppe führt ein Schild mit Viking Mars 1-19 mit sich). Wir biegen schnell in den Markt ab und gesellen uns unter die Einheimischen bei ihrem Einkauf wahrscheinlich für´sWochenende. Schade, dass unser Kühlschrank nicht größer ist – es sieht alles so frisch und lecker aus – Kirschen, Erdbeeren, Melonen, Aprikosen, Bohnen, Paprika, Auberginen, Zwiebeln, Kartoffeln, div. getrocknete Bohnensorten, Feigen zu Ketten aufgereiht, Kräuter, Honig und, und, und.
Dann nehmen wir uns noch die Zeit für einen Kaffee direkt am Markt und schauen den div. Marsgruppen bei ihrer Führung zu.
