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Author : Rudi-on-Tour

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107. Delphi Juli 2025

05.07.2025

Gespannt auf den Tag verlassen wir pünktlich am Sonntagmorgen den CP mit einem Kleinbus. Es geht zu den ca. 4 km entfernten Ausgrabungsstätten. Die Fahrt führt uns durch den Ort Delphi mit seinen engen Gassen. Wir haben ein wenig Sorge, dass uns die Hitze bei der Besichtigung zu schaffen macht und daher ein wenig erleichtert, dass noch nicht so viel los ist. Gegen 13:30 Uhr werden wir wieder am Museum abgeholt. Zuerst erstehen wir die Eintrittskarten für das Außengelände sowie das Museum und dann geht es los.

Wir haben nicht nur viel Wasser im Gepäck, sondern auch unseren 1. Griechenland-Reiseführer: „Inseln, Wein und Altertümer“ von Leonie Senne aus dem Jahr 1985. Er dient als zusätzliche Orientierung auf dem großen Gelände, dass es zu erkunden gilt.

Inmitten eines beeindruckenden landschaftlichen Panoramas liegen unzählige Steinblöcke, Mauerreste und Säulenstümpfe. Von den zahlreichen Gebäuden des Apollon-Heiligtums lassen sich die vielzähligen Statuen und Weihgeschenke nur schwer erahnen. Wir wandern vorbei am steinernen Ophalos, der Stein der in der griechischen Mythologie die Mitte der Welt markiert und somit zum Ort der heiligen Orakelstätte wurde, am Schatzhaus der Athena vorbei zum Apollon-Tempel, dem Amphitheater und weiter zum hochgelegenen Stadion, welches in 654 m Höhe zu finden ist und im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet wurde.

Nach 2,5 Std. machen wir uns langsam auf den Rückweg, schließlich steht noch ein Besuch im klimatisierten Museum an. Dabei machen wir immer wieder Halt und sind fasziniert vom Ausblick in die Umgebung. Das Museum beinhaltet grob gesagt weitere Fundstücke aus unterschiedlichen Epochen der Ausgrabungsstätte.

Wieder zurück am CP verbringen wir den Nachmittag am Pool und den Abend bei einem Essen in der Taverne, incl. grandioser Aussicht auf das breite Tal mit seinem Meer aus Olivenbäumen.

106. Limni Keriou (Zakynthos) Mai/Juni/Juli 2025

31.05.2025

Limni Keriou (Zakynthos)

Nach einer weiteren, für Dirk fiebrigen Nacht, verlassen wir gegen 11:00 Uhr den Campingplatz Melissa. Wir haben hier für 23 € incl. Strom pro Übernachtung bezahlt. Die Benutzung der Waschmaschine kostet 5 €/Waschladung, den erforderlichen Coin erwirbt man im Minimarket des CP.

Die Fahrt zum Fährhafen dauert ca. 10 Minuten, mit den Rädern haben wir diese Strecke in den vergangenen Tagen bereits mehrmals zurückgelegt. Bevor wir direkt zum Anleger fahren, machen wir kurz Halt vor dem Ticketschalter der Levante Ferrys, die übrigens die Inseln Zakynthos und Kefalonia im Fährbetrieb mehrmals täglich bedienen.

Die Sonne knallt auf die getönten Scheiben der Ticketschalter, so dass mach nicht sehen kann, ob sich jemand dahinter verbirgt. Aber eine dieser Scheiben spricht uns an und so fragen wir kurz nach, ob wir unsere E-Tickets für die Überfahrt hier vorzeigen müssen. Dies wird verneint, man möchte sie aber trotzdem ganz gerne sehen. Da die Tickets via E-Mail und dazu einzeln zugestellt worden sind, ist das Öffnen mühsam und dauert der sprechenden Scheibe eindeutig zu lange. Unsere Reservierungen werden am PC aufgerufen und bestätigt. Auf die Frage, wo die Fähre ablegt, wird auf eine Markierung auf dem Asphalt gedeutet. Wir folgen einfach einer Fahrspur durch ein riesiges Metalltor, welches den Parkplatz vom Hafenbereich trennt. Hier hat gerade eine Fähre angelegt und es strömen unzählige LKW`s aus dem Bauch des Schiffes. An Deck bemerken wir zwei LKW`s mit Gefahrgut und fragen uns, wie diese den Weg auf das obere Deck gefunden haben und ob wir rückwärts mit Hänger auf die Fähre geleitet werden.

Die Fragen müssen erst einmal hintenanstehen, uns interessiert zunächst viel mehr, ob dies bereits unsere Fähre nach Zanteist.

Da die sprechende Scheibe vom Ticketschalter keine weiteren Info`s diesbezüglich preisgegeben hat, steure ich zielstrebig ein Häuschen vor den Ankerplätzen an, evtl. ist ja ein Infoschalter. Weit gefehlt, es ist verlassen und die Aushänge an den schlierigen Fenstern sind verblichen. Egal, ich spreche einen Reisenden in unmittelbarer Nähe auf Englisch an und frage ihn, ob dies die Fähre nach Zakynthos ist. Er versteht mich nicht, antwortet etwas auf vlt. Indisch (jedenfalls hört es sich von der Sprachmelodie so an), so dass ich ihn nicht verstehen kann, zeigt mir sein Ticket und deutet gleichzeitig mit der Hand auf die ausladende Fähre. Nach dem ich mich bedankt habe, steuert er zielstrebig auf den Passagiereingang zu. 

Soweit, so gut, also nix wie weiter auf die Fahrspur und das Einfahren warten. Mich irritiert nur die Uhrzeit etwas. Unsere Fähre soll um 12:45 Uhr ablegen und jetzt haben wir 11:40 Uhr. Eine weitere Nachfrage bei einem ebenfalls wartenden Pärchen hat ergeben, dass die hier ankernde Fähre nach Kefalonia um 12:15 Uhr ablegen soll, aber so genau wüsstensie das auch nicht. Also keinen Schritt weiter, außer dass ich jetzt weiß, dass der „Inder“ auf dem Weg nach Kefalonia und nicht nach Zante ist.

Wir warten geduldig auf die Abfahrt der Fähre Richtung Kefalonia, bis uns der Hafenmeister mit Handzeichen andeutet, wir sollen weiter ein Stück geradeaus fahren. Wo genau wir uns für die Abfahrt anstellen sollen, erschließt sich uns nicht. Es gibt zwei weitere Anleger, wir machen am 1. Halt und es ist eigentlich klar, dass die Fähre am 2. Anleger festmacht. Vor Einfahrt werden die E-Tickets kontrolliert und da wir sie nicht ausgedruckt haben, da E-Ticket, muss jede Buchung einzeln geöffnet werden, was ziemlich umständlich ist. Das nächste Mal werden die Tickets ausgedruckt oder direkt am Fährhafen geholt oder als Foto gesichert und im Wallet abgelegt. Egal, es folgt der spannendste Teil: die Platzierung im dicken Bauch der Fähre. Es geht geradeaus hinein, in der Mitte sollen wir wenden und danach rückwärts in eine der drei Spuren rückwärts einparken. In welche Spur genau, wird nicht deutlich und es folgt eine laute Kommandoansage durch einen der Lotsen: Come on – lowlow low – other side – low – hey guy, other side – no, no – low – usw.

Dirk immer noch fiebrig, bleibt ganz ruhig. Wenn wir gewusst hätten, welche Spur genau für uns vorgesehen ist, hätten wir Rangierei als eingespieltes Team sofort erledigt.

Irgendwann standen wir richtig und ein Platz an Deck kann für die 1,5 Std. dauernde Überfahrt gefunden werden. Die Suche verlief positiv: toller Platz, tolles Wetter und eine Mülltonne immer im Blick (zu Fieber und Kopfschmerz gesellte sich bei Dirk noch Übelkeit).

Die Insel kam ziemlich schnell in Sicht und kaum konnten wir Zante-Stadt ausmachen, ging es auch schon in den Hafen und raus aus der Fähre.

Auf dem Weg nach Limni Keriou wurde noch noch kurz zum Einkaufen Halt gemacht und anschließend ging es geradewegs nach Limni und der Tauchbasis Nero Sport. In Limni selbst hat sich nach unserem letzten Aufenthalt in 2021 nicht wirklich etwas verändert. Ein ruhiger Ort, mit kleinem Hafen, Apartments, einigen Restaurants, Mini-Supermarket und Bootsverleihern. Was uns aber aufgefallen ist, dass viele Bauprojekte beendet wurden und nicht mehr so viel Sperrmüll sowie Gerödel herumliegt. Es wirkt alles viel aufgeräumter.

Wir melden uns nur kurz in der Tauchbasis an und werden zur Unterkunft begleitet, den Dolphin Studios. Hier kann sich Dirk endlich hinlegen und ausruhen. Ich besorge noch einige Dinge aus dem Rudi und mache mich schon für das Barbecue in der Tauchbasis auf den Weg.

Hier bin ich mit Freunden verabredet, die bereits seit einer Woche auf der Insel sind. Eigentlich auch zum gemeinsamen Tauchen, aber daraus wird erst einmal nichts. Morgen wird erst einmal ein Corona-Test gemacht. Diesen habe ich beim Barbecue in der Tauchbasis erhalten. Der Abend und das gemeinsame Wiedersehen waren sehr schön. Bei Sekt und Zitronenwasser sowie einem leckeren Grillbuffet wurden ganz viele Neuigkeiten ausgetauscht.


01.06.2025

Es ist Sonntag, die Temperaturen steigen und der Deckenventilator läuft. Dirk verbringt die meiste Zeit schlafend. Irgendwann im Laufe des Tages, verspüren wir beide Lust auf Hühnersuppe. Gedacht, eingekauft, gekocht und Dirk konnte das 1. Mal seit vier Tagen wieder eine Kleinigkeit essen. Wir brechen sogar auf für eine kleine Runde um den Keri Lake, mit unzähligen Mücken als Begleitung. Da es hier im Frühjahr sehr viel geregnet hat, erleben wir den See dieses Mal mit Wasser.


02.06.2025

Von den Vermietern werden wir mit frischen Eiern aus eigener Haltung versorgt. Versorgung und Pflege der Tiere liegt in der Verantwortung des Mannes der Vermieterin. Am Vormittag treffen wir unsere Freunde am Strand und brechen spontan auf für einen Kaffee in Keri, am kleinen Dorfplatz. Nach dem Kaffee zieht es uns nach Kalamaki an den Strand. Ich möchte unbedingt sehen, ob die Schildkröten schon unterwegs sind und wie viele Gelege bereits vorhanden sind. Es ist bereits viel los und wir können im vorderen Abschnitt des langen Strandes zwischen Kalamaki und Laganas zwei Gelege in den Dünen anhand der Schutzgitter ausmachen.

Abends gehen wir gemeinsam in der Keri Taverne im Ort Essen. Es gibt Pizza, Sardellen, Tzatziki, Salat und Auberginengemüse mit Knofibrot. Für einen Absacker geht es anschließend ins Rock Cafe an der Promenade.

03.06.2025

Auch den heutigen Dienstag lassen wir ruhig angehen. Nach dem Frühstück an den kleinen Strand, mittags ausruhen und abends treffen wir uns erneut mit unseren Freunden auf ein kühles Getränk im Rock-Cafe. Für morgen planen wir ein letztes gemeinsames Abendessen im Landesinneren. Es soll zum „Priounaki“ nach Lagkadakia gehen.

04.06.2025

Bevor es am Abend ins Pirounaki geht, besuchen wir die anderen beiden Urlauber noch kurz in ihrer Unterkunft. Diese liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Keri Lake, oberhalb des Restaurants „Remezzo“. Eine neuere Anlage mit ansprechender Einrichtung.

Anschließend geht es nach Lagkadakia. Das familiengeführte Restaurant bietet für 25 € pro Person div. Vorspeisen, Hauptgerichte, Dessert und Getränke an. Man sitzt auf einer großen, schattigen Terasse, umgeben von Weinreben, Granatapfel- und Orangenbäumen.

05.06.2025

Während unsere Freund die Rückreise antreten, legen wir einen weiteren Strandtag ein.

 06.06.2025

The same procedure as last day.

 07.06.2025

Dito – bis auf das abendliche Barbecue in der Tauchbasis.

 08.06.2025

Auch am heutigen Sonntag folgt ein weiterer Strandtag.

 09.06.2025

Neue Woche, neues Glück. Dirk fühlt sich wieder fit und startet in seine Doppeltank-Tauchwoche. Morgens um 09:00 Uhr geht es los, 2 Tauchgänge an verschiedenen Spots und am frühen Nachmittag zurück. Ich arbeite etwas und gehe anschließend an den Strand. Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam am Meer, bleiben bis in den Abend. Wirklich anstrengend, an diesem Tag ist die anschließende Überlegung anlässlich des Abendessens.

Für die Kinder hier beginnen die Sommerferien am Ende der Woche. Sie tummeln sich hier am frühen Abend im Meer vor ihrer Haustür, mit Tauchmasken, Bällen uns Wasserpistolen holen sie sich die erfrischende Abkühlung. Am angrenzenden Wasserlauf, der an beiden Seiten des Keri Lake ins Meer fließt, werden zwischen den Felsen, Schildkröten, Fische und Krebse in Augenschein genommen und in Sandeimer verfrachtet, die zuvor eilig mit Wasser gefüllt worden sind. Eine kleine Schildkröte die zuvor hin- und hergereicht wurde, konnte Dirk aus einer Tauchermaske in einem unbeobachteten Moment „retten“. Auf dem Weg zum Apartment wurde sie im besagten Wasserlauf frei gelassen. Die Wasserläufe beherbergen nicht nur Schildkröten, sondern auch eine Unmenge an Fröschen. Diese sieht man zwar nicht, aber ihr Gequake ist wirklich unberechenbar laut.

 10.06.2025

Frühstücken – Tauchen – Arbeiten – Strand.

In der Kita von Anna und Arne sind die beiden Postkarten angekommen, die wir in Parga aufgegeben hatten. Anna hat sich sehr gefreut. Hoffentlich hat die Karte an die Eichhörnchengruppe von Arne auch ihren Weg nach Bremen in die Kita gefunden.

Cora, Niklas und die Kids waren in der vergangenen Woche in Dresden. U.a. haben sie dort auch Ausflüge ins Elbsandsteingebirge gemacht und viele Fotos im Chat eingestellt. Eine wirklich tolle Gegend, die uns sofort ans Müllerthal in Luxemburg erinnert hat.

 11.06.2025

Die Karte hat die Eichhörnchengruppe erreicht und wurde im Morgenkreis vorgelesen. Die Kiddies haben sich sehr gefreut.

Heute passiert nichts weiter Aufregendes.

Tauchen – Arbeiten – Strand und die Herausforderung der abendlichen Essensplanung.

12.06.2025

Die Planung für´s heutige Abendessen wird uns abgenommen. Wir haben uns für das Fischfuffet in der Tauchbasis angemeldet. Hier sitzen wir mit Dirk´s Tauchbuddy Hugo an einem Tisch. Die beiden haben drei Tauchtage miteinander verbracht, was ihnen sehr gefallen hat. Ein schöner Abend mit gegrillter Dorade, Bruschetta, Reissalat, grünem Salat und Kartoffelbrei mit Knofo – Skordalia.

Da wir morgen den Leihwagen abholen, kann Dirk die letzten Tauchgänge von Hugo leider nicht begleiten. Aber wir verabreden uns für Freitagabend zu einem gemeinsam Abschiedsessen in Limni.

13.06.2025

Am Vormittag holen wir den Leihwagen von Autocandia am Flughafen ab. Es ist ein kleiner Suzuki Swift, den wir für die kommenden drei Wochen gemietet haben. Wir ziehen morgen auf den vor Limni liegenden Campingplatz Tartaruga und werden dort die nächsten Wochen verbringen. Um trotzdem flexibel zu sein, gönnen wir uns den Luxus eines Mietwagens. Fahrradfahren ist bei den hiesigen Straßenverhältnissen und steigenden Temperaturen keine gute Idee. Abends geht es mit Hugo in die Taverne neben dem Cafe Aelia, direkt am Strand. Dieses Restaurant wollten wir schon während der vorherigen Aufenthalte ausprobieren.

14.06.2025

Der heutige Tag ist mit dem Umzug auf den CP ausgefüllt. Nach dem Frühstück packen wir die „Kleinigkeiten“ wieder in den Rudi, schließen den Kühlschrank an und koppeln den Hänger an. Gegen halb elf sind wir bereits startklar und los geht’s. Auf Zante gibt es drei Campingplätze, wobei zwei hinter der Stadt Zakynthos liegen und für eine Anfahrt zur Tauchbasis einfach zu weit entfernt sind. Also hoffen wir, auf dem CP Tartaruga einen Platz zu bekommen. Bereits ab März haben wir immer wieder versucht mit dem Platz Kontakt aufzunehmen und eine Reservierung zu starten. Leider immer ohne Erfolg. Erst ein weiterer Kontakt über die Tauchbasis führte telefonisch zum Erfolg. Eine Reservierung sei wegen der Vorsaison nicht erforderlich. Mal sehen, ob es klappt.

Es hat geklappt und nach einer unkomplizierten Anmeldung bei Veit im Restaurant, wurde schnell ein geeignetes Plätzchen für Rudi, den Hänger und den Swift gefunden. Der CP befindet sich eigentlich in einer Art Dornröschenschlaf oder besser gesagt Olivenbäumchenschlaf. Es wirkt alles ein wenig improvisiert, liebevoll vernachlässigt, vlt. könnte man Vintage sagen. Die Stellplätze befinden sich inmitten von alten Olivenbäumen und erstrecken sich terrassenförmig und steil abfallend bis hinunter zum Meer. Hier gibt es einen Kieselstrand mit Steg und eine Holzplattform im Meer, nur für die Gäste des CP`s. Total idyllisch, wenn da nicht der steile Rückweg nach oben wäre. Im unteren Bereich stehen überwiegend kleine, niedrige Campervan`s und Zelte. Mit Rudi ist ein Plätzchen im unteren Bereich aber keine Option. Wir stehen in unmittelbarer Nähe zu einem Waschhäuschen, Spülplatz und dem Restaurant. Das Gequake haben wir in Limni gelassen, aber was uns hier hat Zikadengetöse erwartet, damit hätten wir nicht gerechnet.

Am Abend genießen wir auf der Terrasse des Restaurants mit Blick auf das Meer ein leckeres Abendessen. Die Bestellung nimmt der Besitzer an jedem Tisch selbst auf, in dem er die Speisen des Tages vorliest und die Bestellungen entsprechend abhakt. So sind von der Pasta noch 4 Mahlzeiten zu genießen, von dem Ruccolasalat mit Pamesan noch 2 und die Vorspeisen mit Sardellen ist noch 7mal zu haben.

Wir bestellen einen Rote-Beete-Salat, die marinierten Sardellen, Tzatziki und Stifado. Sehr, sehr lecker.

15.06.2025

Da wir einen Stellplatz auf dem genannten CP beziehen konnten und die nächsten drei Wochen hier verbringen werden, bevor es nach Chalkidiki weitergeht, können wir nun die Buchung der Fähre für die Rückfahrt auf die Peleponnes vornehmen. Hier entscheiden wir uns heute direkt zum Fähranleger zu fahren und die Fahrt für den 04.07.2025 zu buchen. Ich hatte es bereits online probiert, aber die Buchung des Trailers war nicht möglich und ich wollte nicht schon wieder mit der Reederei Kontakt aufnehmen. Außerdem hätten wir so die Tickets in Papierform.

Der Ticketschalter befindet sich direkt im Fährhafen und ist sogar sonntags geöffnet. Der Erwerb war kein Problem und anschließend ging es für einen kleinen Rundgang in die sonntägliche Innenstadt.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir am Strand mit Lesen und Baden. Es ging im Gaia-Zick-Zack durch die Olivenhaine oberhalb von Laganas an den Strand von Kalamaki. Dieses Mal haben wir direkt gegenüber des Flughafens die Abzweigung genommen und gelangten so an den Strandabschnitt bei der Kalamaki Beach Taverna. Schildkröten konnten wir leider nicht ausmachen. Ich bin noch ein ganzes Stück Richtung Laganas am Wasser entlang gelaufen, ohne Sichtungserfolg. Gegen Abend meinten wir beide einen Schildkrötenkopf im Wasser auszumachen. Wahrscheinlich haben wir zu lange unter der Sonne auf die Wasseroberfläche geschaut😵‍💫.

16.06.2025

So langsam werden mir die Temperaturen zu viel. Knatschstimmung ist angesagt. Es ist einfach viel zu warm, jammer, jammer, jammer. Daher geht es an den Strand und ins Wasser, je kühler desto besser. Das kann ja was werden, zumal es im Juli und August nicht kälter wird. Zuhause sind die Temperaturen gerade sogar noch höher. Ein kurzer Zwischenstopp zuhause via Flug wäre also auch keine Alternative.

17.06.2025

Gegen die Wärme hilft nur Badekleidung und ständige Druckbetankung mittels Wasser sowie ausufernder Strandbesuch. An weitere Aktivitäten ist nur nachts zu denken.

Morgen steht für Dirk ein Wracktauchgang auf dem Plan. Die Fahrt mit dem Tauchboot geht fast bis an die Küste von Kyllini. Hier ist in den 90ziger Jahren die Fähre Zakynthos während eines aufkommenden Sturmes auf der Fahrt nach Zante gesunken. Zu Schaden gekommen ist dabei nur eine Person, die versucht hat sich durch einen Sprung ins Wasser in Sicherheit zu bringen und dabei ums Leben gekommen ist. Alle anderen Personen konnten gerettet werden. Der ganze Laderaum der gesunkenen Fähre befindet sich voller PKW`sund LKW`s und kann an einigen Stellen betaucht werden. Nach dem Strandtag werden daher Vorbereitungen für die morgige Ausfahrt getroffen.

18.06.2025

Nachdem ich Dirk an der Tauchbasis abgesetzt habe, mache ich mich nach einer kleinen Aufräumaktion im Rudi auf den Weg nach Zante. Hier möchte ich ein wenig durch das Städtchen bummeln und mir evtl. weiteres Badezeug besorgen. Gegen halb elf erreiche ich die Innenstadt und finde schon keinen nahegelegenen Parkplatz mehr. Erst weit außerhalb kann ich einen an der Küstenstraße ergattern. Und dann schleiche ich wärmebedingt quasi wie ein Faultier durch die Vorstadt bis ins Zentrum. Hier habe ich eigentlich schon gar keine Lust mehr auf Klamotten gucken, will einfach wieder zurück und in irgendeinen kühlen Keller kriechen. Okay, wenigstens einen Versuch, das Geschäft hat Klima. Der Versuch ist von Erfolg gekrönt und jetzt wie nix zurück zum CP. Hier reiße ich alle Fenster auf, versuche mit dem Max-Venrichtig viel Luftzirkulation zu erzeugen und kann hier so den weiteren Tag verbringen. Am Nachmittag kehrt Dirk von der Wracktour zurück und ich sammle ihn an der Basis ein, wo wir noch gemeinsam einen Frappé genießen und anschließend zum Campingplatz zurückfahren.

19.06.2025

BADETAG da sehr warm!!!!

Beim letzten Badegang am Abend, haben wir tatsächlich eine Caretta Caretta neben uns auftauchen gesehen. Sind ist ganz kurz zum Luftholen an die Wasseroberfläche gekommen und dann gemächlich Richtung Hafenbecken weiter getaucht. Herrlich!!!

20.06.2025

Da es nicht kälter wird, steht heute ein Tagesausflug mit dem Tauchboot an. Während Dirk auf der kleinen Nordtour zwei Tauchgänge durchführen kann, werde ich schnorcheln. Nach dem ersten Tauchgang wird in der Oberflächenpause gegrillt und gemeinsam gegessen. Danach geht es zu einem Tauchspot der sich Grottenmolch Drei nennt und man bei einer Tiefe bis ca. 15 m eine Grotte nach der anderen an der Felswand gelegen betauchen kann. Auf der Rückfahrt fahren wir weitere Grotten an, genießen die unterschiedlichen Blautöne des Wassers, die Klippen und den Wind. So lässt es sich aushalten. In der Basis gibt es noch einen Frappé und zum Abendessen Tomatenbrote.

Evtl. ist für die nächste Woche eine Osttour geplant. Hier wird Dirk auf jeden Fall teilnehmen.

21.06.2025

Der Wecker ist auf halb sieben gestellt. Nach einem schnellen Kaffee fahren wir ganz früh nach Zante auf den Markt und dann in ein bekanntes Kafenio an der Promenade. Der Markt am Hafen ist sehr übersichtlich und wir können uns nicht wirklich entschließen etwas zu erwerben. Dafür ist der Besuch im Kafenio umso schöner. Bei Cappuccino und Kaffee Americano sowie einem süßen Blätterteiggebäck kann der Tag beginnen. Im Anschluss haben wir beide die Idee einen Frisör für Dirk aufzusuchen. So begeben wir uns in eine Seitenstraße, in der nur wenig Touris zu finden sind und mitten ins samstägliche Geschehen der hiesigen Bewohner. Die ersten drei Frisörgeschäfte haben geschlossen, der 4. hat Zeit aber erst in einer Stunde, solange will Dirk nicht warten. Also schlendern wir langsam zurück zum Auto, kommen an weiteren Frisören vorbei, die zu sind oder keine Termine mehr frei haben. Anschließend wollen wir dem Bohali Castle oberhalb von Zante-Stand einen Besuch abstatten, aber das Navi führt uns immer wieder in das Wirr-Warr von kleinen Straßen  und richtig steil den Berg hinauf. Da mich das sehr an eine Autofahrt auf La Palma erinnert, kehre ich um und versuche auf Hauptstraßen die Burg zu erreichen. Leider ohne Erfolg, das Navi spült uns immer wieder mitten in Zante aus. Wir treten den Rückweg an und kommen quasi eine Stunde später zufällig wieder am Frisör vorbei. Hier kommt Dirk dann in den Genuss eines neuen Sommerhaarschnittes. Auf dem Rückweg wird noch eingekauft, die Tauchbasis aufgesucht um einen liegengelassenen Badeponcho und Tauchequipment einzusammeln sowie die Badeschuhe im Kerishop umgetauscht. Den Nachmittag verbringen wir am Stellplatz mit individuellem, chilligem Ausruhen.

22.06.2025

Den Sonntag starten wir sehr früh Richtung Keri Lighthouse. Ein schöner Aussichtspunkt am westlichen Inselzipfel. Wir sind so früh dran, dass hier noch alles geschlossen hat. Die Fahrt wird Richtung Agalas fortgesetzt. Am Sunset Agalas geniessen wir als einzige Gäste nicht nur die tolle Aussicht auf das Meer sondern auch einen Cappucino und einen Cafe Americano. Weiter geht es entlang der Westküste, zunächst nach Kampi, zum Viewpoint Cliffs of Kampi. Von hier oben hat man einen tollen Ausblick auf das türkisblaue Meer und die schroff abfallenden Klippen. Bereits 2021 waren wir schon einmal hier und haben in der angrenzenden Taverne Sunset Michalis zu Mittag gegessen. Heute jedoch zieht es uns nach einem kleinen Stopp weiter.

Wir tuckeln bis zum Porta Steniti. Diesen wirklich kleinen Hafen erreichen wir über eine Nebenstraße, welche teilweise sehr steil nach unten führt. Ein wirklich schöner, enger Buchtabschnitt empfängt uns. Der hintere Abschnitt verjüngt sich fast bis auf ca. 3 m und endet in einem flachen, sandigen Bereich. Links und rechts ragen die Felsen in die Höhe. Hier müssen wir natürlich sofort hinein. Als wir wieder zurück zum felsigen Einstieg schwimmen, ankern gerade 2 Ausflugsboote und um uns herum beginnt ein Riesengeplatsche. Diese kleine Abkühlung wird ausreichend genossen, bevor der Ausflug weiter geht.

Im Anschluss versuchen wir am frühen Nachmittag eigentlich das Unmögliche, der Besuch des Schiffswracks in der Schmugglerbucht bei Navagio. Heftige Winterstürme haben hier Anfang 2024 das Schiffswrack des Küstenmotorschiffes „Panagiotis“, welches 1980 vor der Insel auf Grund gelaufen ist, in zwei Teile zerfetzt. Der Aussichtspunkt auf den Klippen ist erneuert worden, aber es sind bereits jetzt so viele Touris (wie wir) mit Auto´s, Rollern, Squads und Minibussen hier, das 1. Die Aussichtsplattform total überfüllt – und 2. An- + Abreisende die ganze kleine Straße blockieren.

Nichts wie weg hier. Dann statten wir dem Hafenörtchen Agios Nikolaos noch einen Besuch ab.

Im beschaulichen Hafen liegen zahlreiche Segelboote, Mietboote und Ausflugsschiffe vor Anker. Ein kleiner Snack an der Promenade darf nicht fehlen und dabei schauen wir den Seglern zu, die mit kleinen Booten vom – oder zum Strand paddeln.

Eigentlich hatten wir anschließend noch eine Besichtigung des Weingutes Callinico auf dem Plan, aber leider hat dies am Sonntag geschlossen. Vlt. klappt es ja an einem anderen Tag während des Aufenthaltes auf Zante. Zurück geht es durch das Landesinnere, bis wir die Hauptstraße nach Keri in Höhe des „Delta-Schildes“ erreichen.

23.06.2025

Irgend etwas stimmt mit unserem Kühlschrank nicht. Er kühlt nicht mehr richtig und egal, was wir bei der Fehlersuche unternehmen, die Kühlfunktion ist eigentlich nicht mehr vorhanden. Die Recherche via Gebrauchsanleitung bzw. über das www bringt uns nicht weiter. Wir versuchen mit Dometic-Händlern in NRW Kontakt aufzunehmen, leider erfolglos. Da hilft nur die Kontaktaufnahme mit unserem WoMo-Händler in Kürten. Hier müssen wir eh zu einem Inspektionstermin hin. Diesen hatten wir bereits vor Abreis vereinbart. Wie sich bei einem anschließenden Telefonat herausstellt, hat man jedoch vergessen diesen im Kalender zu vermerken. Egal, Rudi geht vom 15.09.2025 – 19.09.2025 in den Service: Gasprüfung, Dichtigkeitsprüfung, 3. Lithiumbatterie und Kühlschrankreparatur oder gar Erneuerung.

Später sind wir im Tauchcenter zu einem Mezze-Abend verabredet, welches wirklich an Auswahl und Geschmacksvarianten schwer zu übertreffen ist.

24.06.2025 + 25.06.2025

Beides Strandtage, die wir unten in Limni am Dramabeach verbringen. Drama deswegen, weil hier deutsche Eltern mit ihren Kindern bis nachmittags anordnen, reglementieren, diskutieren und ab den frühen Abendstunden griechische Eltern (überwiegend Mütter) sich lautstark mit ihren Kindern auseinandersetzen – über einen Ball der weggenommen wurde oder das Schlauchboot, welches ungewollt Besitzer bzw. Besitzerin wechselt.

26.06.2025

Heute begibt sich Dirk auf einen Tauchausflug an die Ostküste der Insel. Die Tour führt zunächst an das unbewohnte Inselchen Pelouzo, anschließend an eine Kreidewand in der Nähe von Dafni Beach.

Bei Pelouzo kann man alte Keramiken sowie Maschinen er- und betauchen. Der Tauchgang in der Nähe von Dafni Beach war ein ganz normaler TG ohne weitere Besonderheiten unter Wasser. Anschließend wurden auf der „CatCat“ Burger gegrillt und verspeist.

27.06.2025

Auch der heutige Tag wird am Strand in Limni verbracht. Mittlerweile ist die Strandpromenade durchgängig gepflaster, Laternen sind aufgestellt und es gibt jetzt sogar zwei Duschen, leider bis heute das Wasser noch abgestellt. 

28.06.2025

Bevor wir einen Ausflug zum Dafni Beach machen, geht´s noch kurz vor Zante-Stadt in den Lidl. Hier erstehen wir einen Standventilator in der Hoffnung, dass die Hitze im Van durch die Luftzirkulation besser zu ertragen ist. Eigentlich lässt es sich nur noch die Badeklamotten und Trinkwasserflaschengürtel aushalten.

Dafni Beach selbst hätten wir so gar nicht wiedererkannt. Tauchschule, Apartments, Tavernen, der Strand belegt mit Sonnenliegen und Sonnenschirmen, vor uns die geschützte Schildkrötenzone. 

Viel zu voll, Essen und Getränke in der Gastro teuer. Nachdem wir Anatoli in der Tauchbasis einen kurzen Besuch abgestattet haben, geht es wieder zurück. Auch dieses Mal über Laganas und durch die Olivenhaine zum CP. Tatsächlich schon wieder auf einem anderen Weg.

29.06.2025

Wir haben Lust an die langegezogene Bucht von Laganas zu fahren und von dieser Seite aus, den Strand nach Kalamaki abzulaufen, um evtl. doch noch die begehrten CarettaCaretta-Schildkröten zu sehen. 

Leider auch dieses Mal ohne Erfolg. Schade, aber es sollte einfach in diesem Jahr nicht sein.

Anschließend legen wir einen Zwischenstopp für einen Snack in der Tauchbasis ein.

30.06.2025

Am Vormittag hat Dirk seinen letzten Doppeltauchgang auf Zante. Wir begleichen unsere Rechnung in der Taverne der Tauchbasis bei einer leckeren, selbstgemachten Zitronenlimo. Anschließend nehmen wir die Tauchkiste mit auf den CP. Schließlich geht es am WE wieder auf´s Festland und man kann bereits ans Packen denken.

Es hilft nichts, wir brauchen eine neue Kühlalternative, der Dometic arbeitet gar nicht mehr. Deshalb geht es am frühen Abend auf Shoppingtour nach Zante-Stadt. Im „Expert“, etwas außerhalb der Stadt, werden wir fündig und erstehen eine klassische Kühlbox, wie damals zum Zelten.

Für die Weiterfahrt werden Venti und Kühlbox auf der Sitzbank wie Mitreisende angeschnallt.

01.07.2025

Unsere gemeinsamen Bemühungen mehr auf die Nahrungsaufnahme zu achten sowie weitere Gewichtszunahmen zu verhindern, sind leider nur semi erfolgreich. Deshalb versuchen wir es ab heute erneut mit der Yazio-App. Ab jetzt heißt es wiegen und tracken.

02.07.2025

Wir räumen so langsam wieder zusammen, Tanken und waschen Rudi, gehen noch einmal frische Lebensmittel einkaufen (das Volumen der Kühlbox ist beschränkt).

Am Abend geniessen wir ein leckeres Essen in der Taverne am CP an einem Tisch mit direkter Aussicht auf die Bucht und Marathonisi.

03.07.2025

Es geht ganz früh mit Sack und Pack nach Limni an den Strand. Wir wollen hier die letzte Nacht freistehen, den Tag am Strand genießen und abends zum Fisch-Mezze in die Tauchbasis gehen. Ein letzter schöner Abend auf Zante.

04.07.2025

Nach einer ruhigen Nacht stehen wir sehr früh auf, um die Morgenstimmung am Strand zu genießen. Dirk startet auf der Promenade die Drohne, dabei wird Kaffee getrunken.

Und was hier bereits alles los ist. Der Büdchenbesitzer rasiert sich bei Rockmusik, eine Familie begibt sich zum Frühschwimmen ins Meer, einige joggen oder walken, ein älteres Paar klappt die Strandstühle zwischen den Tamarinden aus und genießt ebenfalls die morgendliche Atmosphäre.

Gegen kurz vor 11:00 Uhr fahre ich mit dem Mietwagen vor um zu Tanken. Dirk startet 10 Minuten später. Wir treffen uns an der Autovermietung Autocandia am Flughafen. Die Rückgabe verläuft reibungslos und ab geht es zum Fähranleger der Levante Ferries im Hafen. Unsere Fähre läuft erst um 15:15 Uhr aus und wir haben noch über drei Stunden Zeit. In der Mittagshitze nicht so prickelnd. Am Kai legt gerade die Fähre aus Kyllini kommend an, welche um 13:15 Uhr retour ablegen soll. Kurz entschlossen fragen wir den Kapitän, welcher das Ein- und Ausladen mit strengem Blick begleitet, ob wir bereits diese frühere Fähre nehmen können. Er bejaht dies mit knappen und schroffen Worten und so kommen wir 2 Stunden früher los, sind demnach auch 2 Stunden früher auf dem reservierten Platz in Delphi. Die Überfahrt verbringen wir in der klimatisierten Cafeteria.

Von Kyllini aus geht es dazu bei Patras erneut über die gigantische Brücke auf´s Festland und anschließend die kurvige Küstenstraße entlang bis nach Delphi. Immer wieder tauchen Fisch- und Muschelfarmen auf. Eine spätere Recherche ergibt, dass Griechenland der größte europäische Exporteur für Zuchtfische wie z.B. Doraden und Muscheln ist. 

Wir sind sehr verwundert, wie leer die Straße ist. Auf dem ganzen Weg kommt uns auch nur ein WoMo entgegen. Die Felsküste wird immer wieder durch kleine Orte mit noch kleineren Buchten unterbrochen. So passieren wir Nafpaktos, Marathias, Agiosi, Spyrodonas, Agios Nikolaos, Eratini, Galaxidi und Itea, bevor wir kurz vor Delphi die Küstenstraße verlassen und in Serpentinen Höhenmeter gewinnen.

Wenig später erreichen wir den CP Delphi und sind einfach nur begeistert. Es ist ein kleiner, familiengeführter Platz, mit Pool, Minimarkt und Taverne. Die Familie produziert zudem seit mehreren Generationen Olivenöl : Mer de olivier de Delphi sowie damit zusammenhängende Produkte, die man z.B. beim Abendessen testen kann. Und das Meer der Olivenbäume kann als Aussicht direkt vom Stellplatz aus genossen werden. Man hat freien Blick auf Itea und die davorliegende Bucht.

Für den morgigen Tag buchen wir für 09:30 Uhreinen Shuttleservice zur archäologischen Stätte von Delphi.

105. Kalamia Mai 2025

25.05.2025

Am Sonntag Morgen verlassen wir Parga in Richtung Peleponnes. Der CP Valtos hat für 1 ÜN ohne Strom rund 23€ berechnet. Strom kann optional fpr 5€/Tag dazu gebucht werden. Davon haben wir einmal Gebrauch gemacht.

Die Fahrt führte uns über die Meerenge von Rio-Andirrio, die den Eingang zum Golf von Korinth bildet und seiner Charilaos Trikoupis Brücke. Diese Stahlseilbrücke wurde 2004 eröffnet. Für Aufsehen sorgte sie, weil es lange Zeit für unmöglich gehalten wurde, eine Brücke in einem Erdbebengebiet über eine 2,5 km breite und 65 m tiefe Meerenge ohne stabilen Boden zu bauen. Das Bauwerk wurde 2004 mit Beginn der Olympischen Spiele eingeweiht. Otto Rehnagel, damaliger Trainer der griechischen Fußballnationalmannschaft gehörte u. a. zu den Fackelläufern, die das olympische Feuer zur Eröffnung über diese Brücke trugen.

Die Fahrt führt uns über Kyllini, einem kleinen Hafenort. Hier werden wir kommenden Samstag die Fähre der Reederei Levante nach Zakynthos nehmen. Weiter geht es an Kastro vorbei nach Kalamia, einem Strandabschnitt am Ionischem Meer und hier zum CP Melissa. Hier ist Ende Mai alles noch sehr ruhig. Restaurant, Minimarkt und Bar sind geöffnet, Sanitäranlagen ok sowie der Preis mit 23€/ÜN incl. Strom.

26.05.2025

Die Räder sind startbereit für eine Tour ins benachbarte Kastro mit ihrer Burg Chlemoutsi, einer hochmittelalterlichen Kreuufahrerburg, die zu den größten und am besten erhaltenen Burgen Griechenland zählt. Sie wurde zwischen 1220 und 1230 von Gottfried I. von Villehardouin zur Verteidigung des benachbarten Hafens von Glarentza erbaut. Wir zahlen den Eintritt von je 5 € und nehmen uns Zeit für die Erkundung. Neben der in Restauration befindlichen Anlage, sind auch Exponate aus den unterschiedliche Epochen ausgestellt: Säulenfragmente, Waffen, Rüstungsverschlüsse, Glasfläschchen.

Im Anschluss statten wir Kyllini noch einen kleinen Besuch ab.

27.05.2025

Am folgenden Tag zieht es uns erneut in den Hafen nach Kyllini. Mit den Rädern geht es durch den Ort und weiter ein kleines Stück am Strand entlang. Später essen wir im Hafenrestaurant Seaside Calamari, griechischen Salat und frittierte Auberginentaler.
Auf teils holprigen Wegen geht es zurück zum CP. Diesmal vorbei an großen Melonenfeldern. Hier verstecken sich die erfrischenden Gewächse in einem grünen Pflanzenmeer.
Am Abend drehen wir eine Runde am Strand entlang und danach stellen sich bei Dirk Beinschmerzen ein.

28.05.2025

Niklas hat heute Geburtstag. Bereits gestern haben wir ihn mit einer kleinen kulinarischen Lieferung überrascht. Heute Morgen konnten wir ihm dann via Signal-Video gratulieren.

Der weitere Tag verlief unspektakulär. Während des Abendessens in der Taverne am Platz, stellte sich bei Dirk Unwohlsein, Gliederschmerzen und leichter Schüttelfrost ein. In der Nacht gesellte sich Fieber dazu. Dies sollte sich auch so leicht nicht ändern

29.05.2025

Dirk hat es richtig erwischt. Er liegt komplett flach. Wir haben bereits alles wieder verpackt und für die Abreise vorbereitet. Mal schauen wie sich die Weiterreise am Samstag gestalten wird.

30.05.2025

Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Übelkeit – auch heute keine Änderung. Auf Zante wird ein Coronatest besorgt. An Tauchen ab nächster Woche ist nicht zu denken.

31.05.2025

Levante Ferries – 12:45h – Kyllini-Zakynthos

104. Parga Mai 2025

21.05.2025

Es geht weiter Richtung Parga. Nebenbei tanken wir Diesel und Gas. Gegen Mittag erreichen wir Parga ein kleines Touriörtchen unterhalb von Igoumenitsa, Provinz Epirus. Am Nachbarstrand, dem Valtosbeach ergattern wir einen schönen Platz unter schattenspendenden Bäumen.
Nach dem Einrichten in und um Rudi geht es raus auf einen kleinen Spaziergang. Am Strand entlang, rauf zum Castle von Parga, durch schmale Gassen hinab in den Ort. Unser erster Frappé wird fällig, incl. Promenade beobachten.

22.05.2025

Den Vormittag haben wir bei bedecktem Wetter an den Rechnern verbracht. Danach ging es an den Strand, der leider durchgängig mit Liegen und Sonnenschirmen zugepflastert ist. Na gut, wir beschliessen auch welche zu mieten und verbringen den ganzen Nachmittag am Strand. Ins Wasser ging es auch🛟.

23.05.2025

Bedecktes und leicht regnerisches Wetter laden zum Abhängen, lesen und arbeiten ein.
Ausserdem verbrauchen wir unsere Lebensmittelreste, nimmt die Thermoskanne Schaden und werden Mücken gejagt.

24.05.2025

Nach dem Frühstück geht es noch einmal hinauf zur Burg, werden schöne Leinentücher für die Sitze erstanden, Kleinigkeiten eingekauft und auf dem Rückweg bei Sakis oberhalb des Ortes zu Mittag gegessen. Es ist ziemlich warm und der Rückweg zum CP ist wirklich anstrengend😅. Daher ist anschliessend erst einmal Pause angesagt.

103. Ioánnina (GR) Mai 2025

19.05.2025

Es kommt natürlich anders als geplant. Das Wetter scheint unbeständiger zu werden und eigentlich zieht es uns sowieso nach Griechenland, also entscheiden wir mittendrin einfach weiter zu fahren. Und so geht es schnurstracks durch Albanien und dem Grenzübertritt bei Kakavije nach Griechenland. Hier zunächst nach Ioánnina der Hauptstadt der Provinz Epirus. Auf dem CP Limnopoula stehen wir direkt am Ufer des Lake Pamvotida. Mit dabei ein Kanu- und Segelzentrum, welches den See zum Trainieren nutzt.

 20.05.2025

Irgendwie war das eine unruhige Nacht. Keine Ahnung warum, aber ich habe total schlecht geschlafen, um 3 Uhr war erst einmal die Nacht vorbei, es wurde gelesen und irgendwann gegen 5 Uhr erneut eingeschlafen. Zum Frühstück gab es Overnight-Oats. Nach Abspülen und Solarpaneel aufbauen ging es mit den Rädern in die Stadt. Natürlich soweit wie möglich an den Ufern des Sees entlang. Zunächst in die Altstadt, die nur die Bewohner mit ihren Autos befahren dürfen. Über holprige Pflaster gelangen wir an einem türkischen Bad vorbei zur 1618 erbauten Aslan-Moschee, einer türkischen Bibliothek sowie einem Silberschmiedemuseum. Wir entdecken ein kleines Cafe am Osttor des Viertels, ansonsten sucht man Geschäfte, Lokale oder Pensionen hier vergebens. Im Anschluss cruisen wir am Seeufer weiter Richtung Anatoli. Hier sind wir auf der Suche nach einem Restaurant für einen Mittagssnack. Dabei sind wir anscheinend zu früh dran für einen Imbiss, überall wird nur getrunken. Also dann in den nächsten Supermarkt, um etwas Frisches für auf den Teller zu besorgen.

Es gibt gemischten Salat mit Feta und Oliven sowie selbstgemachten Tsaziki. Der Nachmittag wird am Stellplatz am See mit Ausruhen und Reisetagebuch schreiben verbracht. Wo es morgen hingehen soll, wissen wir beide noch nicht so genau. Das Wetter im Blick soll es Stand heute auf dem Peleponnes am beständigsten sein. 

 

102. Ulcinj Mai 2025

17.05.2025

Von Kotor aus begeben wir uns Richtung Küste. Aber erst einmal gilt es eine ca. 20 km lange Baustelle abzufahren. Anschließend geht es vorbei an Budva, Bar nach Ulcinj und hier an einen ca. 11 km langen Strandabschnitt, an dessen Ende Albanien beginnt.Am CP Safari Beach machen wir Halt, direkt am Strand.

 18.05.2025

Trotz Gewitter- und Regenansage ist es fast trocken geblieben. Wir nutzen den Tag zunächst zum Aufräumen und später für eine Radtour so gut es geht am Strand entlang und landen später an einer Strandbude Restaurant Pesha, wo wir eine Kleinigkeit essen und trinken, zudem einen serbischen Familienvater kennenlernen, der mit seiner Familie einige freie Tage hier an der Küste verbringt.

Am Abend haben wir bereits alles abreisefertig gemacht. Morgen geht es nach Albanien. Geplant ist hier ein Stopp bei Gjirokastër bevor unsere Tour nach Griechenland fortgesetzt wird. Ausserdem haben wir überlegt auf der Rückreise die Fähre von Igoumenitsa nach Ancona zu nehmen. Gesagt, getan und gebucht: am 18.08.2025 um 21:30 h geht es auf eine Fähre der Grimaldi Linie.

101. Kotor (MNE) Mai 2025

16.05.2025

Für heute steht die Einreise nach Montenegro auf dem Programm. Dazu müssen wir aber erst aus Kroatien ausreisen, nach Bosnien-Herzegowina einreisen und wieder ausreisen, um dann in Montenegro einreisen zu können. Die Kontrollen an den Grenzen ist man gar nicht mehr gewohnt. Ob wir aussteigen und die Gefährten öffnen müssen? Es geht ohne, die Ausweise und KFZ-Papiere werden eingescannt und dann geht’s weiter. 

Erstes Ziel in Montenegro ist Kotor.

Wir haben Glück und erhaschen noch einen Stellplatz auf einem Parkplatz in der Nähe der historischen Altstadt. Für 20 € ohne Service können wir hier für 24 h stehen.

Nach den Aufbauarbeiten im Van wollen wir uns direkt die älteste Stadt Montenegros anschauen. Sie liegt in der Bucht von Kotor, einer von vier Buchten des Golfs von Kotor, an der Adriaküste Montenegros. 1979 ist Kotor mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken in das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe aufgenommen worden. Wir verschaffen uns zunächst mit einem Rundgang über die Stadtmauer vom Hafen aus einen Überblick, entdecken viele verwinkelte, schmale Gassen, unzählige Katzen, Kirchen und das Wahrzeichen von Kotor – der Uhrturm. Der Gang durch diese Gassen und vorbei an wirklich vielen Souveniergeschäften hat so gar nichts mehr vom ursprünglichen Charme dieser Stadt. Überall drängen sich Menschenmassen vorbei und so zieht es uns nach einem kühlen Getränk wieder aus den Stadtmauern heraus. Wir verbringen den Abend im Van und beschließen uns den Markt am Hafen vor der morgigen Weiterfahrt genauer anzuschauen.

17.05.2025

Bevor es weitergeht noch schnell auf den Markt. Dieser liegt gegenüber dem kleinen Hafen, ist teilweise überdacht und vormittags geöffnet. Schon auf dem Weg dorthin können wir zwischen den Häusern ein riesiges Kreuzfahrtschiff der Viking Linie ausmachen. Als wir im Hafen ankommen wird praktisch die ganze Altstadt mit 19 Gruppen dieses Schiffes geflutet (jede Gruppe führt ein Schild mit Viking Mars 1-19 mit sich). Wir biegen schnell in den Markt ab und gesellen uns unter die Einheimischen bei ihrem Einkauf wahrscheinlich für´sWochenende. Schade, dass unser Kühlschrank nicht größer ist – es sieht alles so frisch und lecker aus – Kirschen, Erdbeeren, Melonen, Aprikosen, Bohnen, Paprika, Auberginen, Zwiebeln, Kartoffeln, div. getrocknete Bohnensorten, Feigen zu Ketten aufgereiht, Kräuter, Honig und, und, und.

Dann nehmen wir uns noch die Zeit für einen Kaffee direkt am Markt und schauen den div. Marsgruppen bei ihrer Führung zu.

100. Zagvozd (KRO) Mai 2025

15.05.2025

Da wir Kroatien bereits aus vorherigen Aufenthalten kennengelernt haben, benutzen wir es auf dieser Tour nur als Transitland, um nach Monte Negro zu gelangen und legen bei Zagvozd einen Übernachtungsstop ein. Der CP Biocovo liegt in unmittelbarer Nähe zur A1/E65 und so können wir morgen ohne Umwege die Reise fortsetzen.

In Kroatien sind die Autobahnen mautpflichtig, können aber via Ticket und mit Karte bezahlt werden. Eine weitere Mautbox ist nicht nötig und wir können sogar 90 km/h fahren.

 

 

099. Ljubljana Mai 2025

13.05.2025

Der Stellplatz befindet sich auf einem P+R-Platz bei Stanezisče, kostet 10€ für 24h und beinhaltet Ver- und Entsorgung sowie Strom.

Über Komot planen wir eine Route Richtung Stadt und kommen bereits nach einem Kilometer wegen Baustelle ohne Umleitung nicht mehr weiter. Fußgänger und Radfahrer sind von einer Alternative zur Umgehung gar nicht beachtet worden und so fahren wir zunächst einfach den Bewohnern hinterher, bis auch diese scheitern und irgendwie versuchen, der Baustelle zu entfliehen. Wir werden von Bauarbeitern wirklich mitten durch die Baustelle geleitet, passen so gerade mit den Rädern durch die Baugerüste, kommen auf der anderen Seite einer kleinen Unterführung wieder auf die 4-spurige Stadtstraße. Hier entdecken wir ein Umleitungsschild, dass gerne angenommen wird. Weiter geht es über Parallelstraßen am äußeren Rand des Zentrums vorbei. Es ist laut, chaotisch und überhaupt nicht entspannt. Ich bin schon einigermaßen angenervt, weil hier wirklich jeder fährt wie er will, bis ich bzw. wir einfach genauso fahren, so geht’s. 

Der Brillenladen mitten in einem großen Shoppinggebiet kann natürlich keine Sonnenbrille mit Sehstärke zeitnah vorhalten, aber Dirk ersteht zwei Ausführungen zum Aufstecken auf seine Gleitsichtbrille und damit ist erst einmal alles gut.

Anschließend wagen wir dennoch einen kurzen Abstecher in die Innenstadt, können so etwas von der Altstadt am Ufer der Ljubljanica, dem Marktplatz und den drei Brücken mitnehmen.

 14.05.2025

Wir haben trotz P+R-Platz gut geschlafen und begeben uns nach dem Frühstück auf den Weg zur Stadterkundung. Nicht auf direktem Weg, sondern über den kleinen Ort Stanezisčeam Ufer der Sava entlang durch ruhige Gefilde in Richtung Zentrum. Dabei passieren wir ein Kajak-Sportzentrum mit Wettkampfanlage, kleinere Vororte sowie eine große Anlage für Baustoffe und ziemlich viel Werksverkehr. Irgendwann spült es uns über den Bahnhof ins Zentrum. Hier genießen wir hinter dem Park am Kongresshaus in der Bar Platane einen Cappucino bzw. Tee und überlegen, was wir uns zuerst anschauen sollen.

Es geht daher zuerst auf den Markt mit seinen unzähligen kleinen Restaurants in den dazugehörigen Arcaden. Hier genießen wir einen Snack zur Stärkung, denn weiter geht es zum höhergelegenen Ljubljana Castle, welches wir mit der Seilbahn ansteuern. Die Besichtigung der einzelnen Burgbestandteile ist uns zu teuer und wir nehmen oben angekommen, dass mit was keinen Eintritt kostet. Daher haben wir auf der Burggalerie einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung.

Runter geht es zu Fuß, ziemlich steil und deshalb langsam und vorsichtig. Unten wieder am Fluss geht es zur Drachenbrücke und im Anschluss auf eine Touribootstour bis kurz außerhalb des Zentrums, aber nicht minder attraktiv. Vorbei an der Altstadt, vielen Verweilplätzen direkt links und rechts am Fluss mit oder ohne Gastronomie.

Auf dem Rückweg zum Stellplatz wird noch schnell eingekauft und Vorbereitungen für die morgige Weiterfahrt getroffen. Es geht über Kroatien nach Montenegro.

 

098. Bovec (SLO) Mai 2025

10.05.2025

Eine kalte Nacht mit Temperaturen um den Gefrierpunkt liegt hinter uns. Bevor es in Richtung Slowenien geht, wird kurz im Ort eingekauft und dann geht es los zunächst nach Klagenfurt. Wir benutzen Autobahnen, auch um die Mautbox für dieses Land zu testen. Sie funktioniert und die Steiermark kann durchfahren werden. Hinter Klagenfurt, genauer bei Sankt Jakob im Rosental beginnt die Einfahrt in den 8 km langen Karawankentunnel (Gebühr 8,90 €). Der Tunnel verbindet Österreich mit Slowenien und verläuft durch die namensgebenden Karawanken, einem Gebirgsstock in den südlichen Kalkalpen. Da wir in Slowenien auch auf Autobahnen nur 80 km/h fahren dürfen, entschließen wir uns gegen eine kostenpflichtige Mautbox. Es geht auf kleinen Straßen über Kranjska Gora ein Stück durch Slowenien, bis wir bei Rateče die Grenze zu Italien queren, hinter Tarvis nehmen wir den Predil Pass, bis wir auf der Via Nevea am Lago del Predil vorbei endgültig erneut in Slowenien einreisen. Auf der 203 geht es direkt nach Bovec (Flitsch) und dort auf den CP Polovnik. Ein kleines Camp mit allem Drum und Dran sowie einer Gostilna und einem kleinen Pfad der direkt nach Bovec führt. Bovec ist der größte Ort im oberen Tal der Soča, liegt in 483 m Höhe und ist von über 2000 Meter hogen Berggipfeln des Triglav Nationalparks umgeben. Wir wollen bis Dienstag bleiben und nach dem Aufbau incl. Snack geht es auf dem kleinen Pfad hinter dem CP ins Örtchen. Wir stellen direkt fest, dass hier Menschen mit Vorliebe zu Wildwasseraktivitäten, Gleitschirmfliegen und Bergwandern zuhause sind. Der Ort selbst macht einen gemütlichen Eindruck, mit kleinen Restaurants und Kneipen an der Hauptstraße. Supermärkte sind auch vorhanden. An einem wird Dirk von TN eines Junggesellenabschieds angesprochen, um auf den Bräutigam anzustoßen, was gerne angenommen wird.

11.05.2025

Es ist Sonntag und wir wollen uns heute bei einer Wanderung durch das Soča Tal die Umgebung etwas näher anschauen. Direkt hinter dem CP geht nach ca. 100 m auf der linken Seite ein kleiner Wanderweg ab: der Pot Alpe-Adria E 12. Diesem folgen wir bis zum Kajak Camp Toni, weiter über das Camp Liza zum Fluss Koritnica, der unterhalb des Kajakcamps in die Soča übergeht. Der Gebirgsfluss wird regelmäßig durch Holzhängebrücken gequert. Diese zu Überqueren ist schon eine wackelige Angelegenheit, aber die türkise Farbe des Wassers, das Licht und die Natur herum lassen die Angst schnell vergessen. Zwischendurch entdecken wir kleine Badebuchten, Stromschnellen und können einen Blick auf Kajaks und Rafting Boote werfen. Der Weg zurück geht im vorletzten Abschnitt ziemlich steil hinauf und wir spekulieren zum Abschluss auf ein isotonisches Getränk in der Gostilna am CP.


12.05.2025

Um 05:15 h ist die Nacht vorbei: Ameisenalarm. Die kleinen Kriecher sind über das Kabel der Starlink-Antenne in den Van gelangt und hier wirklich überall. Wir räumen alles aus, laden x-mal den Akkusauger und schmeißen zwei Maschinen Wäsche an, da sich die Ameisen auch in der Bettwäsche befinden. Nach 6 Stunden ist vorerst Schicht und wir begeben uns auf die Suche nach einem Geschäft welches Ameisenabwehrmittel führt. Hinter Bovec werden wir fündig: biologisches Ameisenmittel mit Köderboxen und Insektenspray. Weiter geht es zum Boka-Wasserfall (dem eigentlichen Ziel des heutigen Tages). Dieser ist der zweithöchste Wasserfall Sloweniens und liegt hinter Bovec in Richtung Kobarid. Zu erreichen über einen markierten Fußweg hinter der Brücke bei der Pension Boka. In ca. 20 Minuten erreicht man den unteren Teil des Wasserfalls mit Aussichtsplattform. Der freie Fall des herabstürzenden Schmelzwassers des Kanin beträgt ca. 106 Meter und lässt sich am besten im Spätfrühling beobachten. Gerade als wir die Aussichtsplattform erreichen, setzt Regen ein. Nicht so unser Tag heute. Egal es geht zurück zum CPund hier setzen wir die Ameisenbekämpfung weiter fort. Über die biologischen Köderbox rümpfen die Kriecher nur ihr Riechorgan, scheinen fast schon beleidigt. Also weiter den Akkusauger immer geladen parat halten. Der Einsatz des Giftsprays im hinteren Lüftungsschacht löst den Gasalarm aus. Fazit: Mittagsschlaf muss vorzeitig beendet werden, aber der Einsatz zeigt Wirkung.

 

13.05.2025

Es geht heute weiter in die Hauptstadt Sloweniens: Ljubljana. Hier haben wir uns einen Stellplatz ca. 10 km vom Zentrum entfernt ausgeguckt und wollen noch heute Nachmittag in die Stadt zu einem Optiker. Dirk hat irgendwo zwischen Budweis und Čezsky Krumlov seine Sonnenbrille verlegt, sie ist einfach nirgends zu finden, auch nicht bei Thomas und Philipp nicht.

 

097. Lunz am See (A) Mai 2025

09.05.2025

Eigentlich wollten wir nach der Abfahrt von Philipp und Thomas den Tag mit aufräumen und evtl. einem weiteren Besuch von Krumlov verbringen. Aber als wir gegen halb elf fast alle Arbeiten abgeschlossen hatten, zog es uns weiter in Richtung Slowenien. So machten wir uns kurzerhand auf und überquerten gegen Mittag bei Wullowitz die Grenze nach Österreich. Bei Lunz am See in Oberösterreich erreichten wir unser heutiges Ziel und einen Stellplatz auf dem ÖtscherlandCampingplatz, direkt am Ufer der Ybbs. In der Nacht fiel dann die Temperatur auf den Gefrierpunkt, während in der Heimat der Frühsommer Einzug hielt.

096. Cezky Krumlov Mai 2025

08.05.2025

Bevor es morgen für Thomas und Phillip wieder nach Solingen geht, wollen wir uns heute gemeinsam das Städtchen Český Krumlov anschauen. Dies liegt ca. 3 km vom Stellplatz entfernt. Mit den Rädern erreichen wir auf einer kleinen Nebenstraße schnell unser Ziel.

Český Krumlov ist eine malerische Stadt in der südböhmischen Region der Tschechischen Republik. Sie ist bekannt für ihre gut erhaltene mittelalterliche Architektur und ihren beeindruckenden Schlosskomplex und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Und so passieren wir vor dem Eingang in die mittelalterliche Stadt ein Konvolut an Reisebussen. Die Erkundung verspricht in Gesellschaft zu erfolgen. Es ist ein imposantes Bauwerk welches vor uns liegt und hoch über uns thront. 

Ist das hier noch eine Burg oder schon ein Schloss? Da die ursprüngliche Grundrissdisposition in ihrer Entwicklung vom 14. bis zum 19. Jahrhundert erhalten geblieben ist, kann manheute sowohl eine mittelalterliche Burg als auch eine prunkvolle Residenz im Renaissance-Stil bewundern.

Die ursprünglich gotische Burg wurde vor dem Jahre 1250 gegründet von den Herren von Krumnau, einem der Zweige des mächtigen Hauses der Witigonen mit dem Wappen der fünfblättrigen Rose. Nachdem die Herren von Krumau im Jahre 1302 ausgestorben waren, erbten die Rosenberger die Burg. Das Haus Rosenberg hatte seinen Sitz hier bis zum Jahre 1602. Mit ihrem Namen und drei Jahrhunderten ihrer Regierung ist die Zeit der größten Blüte der Burg und der Stadt verbunden. 

Im Jahre 1602 ging die Burg an Kaiser Rudolf II. von Habsburg.  Kaiser Ferdinand II. von Habsburg Kaiser  widmete dann den königlichen Besitz dem Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg, dem Vertreter eines österreichischen Fürstengeschlechts. Mit Johann Christian I. von Eggenberg wurde anschließend das wirtschaftliche und künstlerische Leben sowie die Bautätigkeit intensiviert. Die Anlage verwandelte sich nach und nach in einen repräsentativen Barocksitz.

Mit dem Aussterben des Fürstengeschlechts der Eggenberger im Jahre 1719, hielt das Fürstenhaus von Schwarzenberg Einzug und machte sich im Anschluss um den großzügigen Umbau verdient. Mitte des 19. Jahrhunderts verlor dann die Anlage für das besagte Fürstenhaus immer mehr an Bedeutung. Im Jahre 1947 ging der Schwarzenberger Besitz, einschließlich der Stadt, in das tschechische Landesvermögen über.

Wir machen uns zunächst bei einem Rundgang durch den historischen Ortskern selbst ein Bild der alten Stadt, werden Zeugen von Dreharbeiten, nehmen in einem Felsenrestaurant ein typisches tschechisches Mittagessen mit Karlsbader Knödel und Gulasch ein, klettern auf den Kirchturm und besichtigen im Anschluss das Schlossmuseum und entdecken im Schlossgraben zwei Braunbären.

Nach soviel Kultur breche ich am Stellplatz für ein Mittagsschläfchen zusammen, während der Rest räumt und die Drohnen in die Lüfte jagt. Mit dem Abendessen wird gemeinsam die letzte Flasche Wein vertilgt sowie der Bus von Thomas und Phillip für die morgige Abreise vorbereitet.

095. Budweis Mai 2025

07.05.2025

Bereits vor 10:00 Uhr verlassen wir den Stellplatz Dana Camp in Prag und begeben uns auf die Fahrt in Richtung Budweis. Wir meiden Autobahnen und mautpflichtige Straßen, sind auf kleinen Straßen unterwegs, quer durch große, waldreiche Landschaftsabschnitte. Durch Zufall fahren wir in Budweis an der gleichnamigen Brauerei vorbei und finden einen Parkplatz am Rande des Zentrums. Wir queren die Moldau und erreichen den überschaubaren Stadtkern, mit seinem Premsyl-Otakar-II-Platz und dem Rathaus. Der Platz ist gesäumt von kleinen Geschäften und Hotels, deren Eingänge mit einer Galerie aus überdachten Torbögen versehen sind. Zum Abschluss legen wir noch eine Pause in einem kleinen Cafe im Stadtpark ein. Die Planungen für das Abendessen nehmen hier Fahrt auf. Es soll Reibekuchen geben und die erforderlichen Zutaten werden im naheliegenden Supermarkt erstanden. Weiter geht es zum nächsten Stopp des Tages, nach CezkyKrumlov.

Hier finden wir etwas außerhalb einen einfachen Stellplatz auf dem Campingplatz Fox, ca. 4 km vom besagten Örtchen entfernt. An diesem Abend werden gefühlt hundert Reibeplätzchen auf dem Aussenkocher gebraten und im Rudi mit Senf, Apfelmus sowie Lachs vertilgt. Ein kleiner Rest bleibt und kann kalt vertilgt werden.

 

094. Prag (Praha) Mai 2025

05.05.2025

Ausgeruht, frühstücken mit Ei & Co., Status fahrbereit, ver- und entsorgt und los gehts – ca. 134 km Richtung Prag. Ein Stellplatz ist schon gefunden, oberhalb der Innenstadt, im Stadtteil Troja. Die Fahrt dorthin führt durch große Waldgebiete und kleinere Ortschaften. In Prag selbst spielt unser Navi etwas verrückt, wir drehen einige Runden bis wir schließlich auf dem kleinen, grünen Stellplatz Dana Troja landen und vom Besitzer herzlich empfangen werden. Nach dem Check-in schmieden wir Pläne für morgen, geniessen Kaffee samt Gebäck, wärmen uns in den Vans und bereiten das Abendessen vor.

06.05.2025

Heute lassen wir uns den ganzen Tag Zeit für die Erkundung der tschechischen Hauptstadt. Prag selbst ist das Zuhause von rund 1,34 Millionen Einwohnern, liegt an der Moldau und wird auch die „Stadt der hundert Türme“ genannt. Sie ist bekannt für ihre bunten Barockgebäude, gotischen Kirchen und der mittelalterlichen astronomischen Uhr (der wir leider keinen Besuch abgestattet haben). Die 1402 fertiggestellte Karlsbrücke, mit Statuen katholischer Heiliger, ist ein weiterer Anziehungspunkt. Da wir oberhalb von Prag im Stadtteil Troja unseren Stellplatz haben, ist unser erstes Ziel die Prager Burg. Die Tour führt uns über die Moldau vorbei am Stadteil Bubnyzum Letna-Park, einem großen Stadtpark in der Nähe des Zentrums. Ein wirklich abwechslungsreicher Naherholungspunkt mitten in der Großstadt. Auf der Marianske Hradby gelangen wir am Royal Garden vorbei zur Prager Burg.

Durch die Besuchermassen schieben wir unsere Räder über die Pulverbrücke, an der gerade eine Wachablösung vorbereitet wird, hinein in den ersten Innenhof der Burg. Es gibt hier soviel zu entdecken! Da ich die Einzige bin, die Lust auf die Aussichtsplattform der St. Veits-Kathedrale und den Königspalast hat, wird mit Geduld das entsprechende Ticket an der T-Information besorgt, während die Jungs durch die Innenhöfe der Prager Burg schlendern.

Die Kathedrale selbst wird gerade in Teilen renoviert, dementsprechend voll sind die Wege innerhalb. Der südliche Turm der Kathedrale ist mit 287 Stufen zur Begehung freigegeben. Es geht vorbei an Etagen mit div. Glocken und einem Raum, der vermutlich für die Glockenspieler vorgesehen ist, bis ganz hinauf auf die Aussichtsplattform. Oben angekommen, wird man mit einem grandiosen Blick rund um die Hauptstadt belohnt. Nächstes Ziel: der Königspalast, mit seinem gewaltigen Empfangssaal, dem Vladislavsaal im Souterrain und seiner beeindruckenden gotischen Gewölbedecke. Der berühmteste Raum aber ist wohl der Stadthaltersaal, dem Schauplatz des Zweiten Prager Fenstersturzes am 23.05.1618. Dieses Ereignis war der Auftakt des Böhmischen Ständeaufstandes und gilt als Auslöser des Dreißigjährigen Krieges. Im Anschluss geht es noch kurz in die St. George`s Basilika und über das Goldene Gässchen zurück in den ersten Innenhof und zum verabredeten Treffpunkt, dem Prague Castle Restaurant. Nach einem Snack geht es weiter zum Aussichtspunkt der Prager Burg hinter dem Matthias Gate. Hier werden wir mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Stadt belohnt. Es geht wieder hinab an das Ufer der Moldau zur Karlsbrücke. Auf der Brücke Duplikate div. Heiliger, Stände mit Touristenschnickschnack sowie mehrerer Potraitzeichner und unter uns der Schiffsverkehr auf der Moldau, zwischendrin eine gewaltige Nutria auf einem Holzgestell bei der Körperpflege. Auf der anderen Seite empfängt uns die Altstadt mit ihren engen Gassen und nicht enden wollenden Souvenirgeschäften, Eisdielen und Kneipen. Es zieht uns zurück an den Fluss und in ein kleines Lokal direkt am Wasser. Bei Bier mit div. Snacks genießen wir die Sonne und beobachten das Geschehen am und im Wasser. Anschließend geht es weiter an der Uferpromenade entlang, vorbei an einer Wildwasseranlage, kleinen Parks und Ausruhzonen, bis wir die Moldau wieder kreuzen und uns auf den Rückweg zum Stellplatz machen. Hier bereiten wir schon alles für die morgige Weiterfahrt vor. Es geht über Budweis nach Cezky Krumlov, deren historische Altstadt als Kulturdenkmal auf der Liste des Unesco-Welterbes geführt wird.

093. Pilsen (Plzen) Mai 2025

03.05.2025

Nach einer ruhigen Nacht brechen wir nach einem kurzen Kaffee auf Richtung Tschechien. Hier sollen wir laut Windy App von der Schlechtwetterfront verschont bleiben. Mit der Idee, eine Weile gemeinsam zu reisen, hatten wir zu Beginn genau dieses Reiseziel ins Auge gefasst. Die erste Etappe führt uns nach Pilsen. Da wir mit über 3,5 t und Anhänger in Tschechien auf Autobahnen und Bundesstraßen generell nur 80 km/h fahren dürfen, entschließen wir uns mautfrei zu reisen und den umständlichen Vorgang mit Mautbox und Registrierung zu vermeiden. Es geht zunächst bis zur Grenze weiter über die A 3 und die A 6. Anschließend reisen wir über den Grenzübergang Waidhaus/Rozvadov in Tschechien ein.

Weiter gehts Richtung Pilsen (Plzen). Pilsen ist die viertgrößte Stadt Tschechien, liegt im Westen von Böhmen und ist der Verwaltungssitz der Pilsner Region. In Pilsen leben rund 180.000 Einwohner. Bekannt ist Pilsen vor allem wegen des Pilsener Bieres  und der Skoda Werke.

Hier haben wir uns das Autokamp Ostende als Stellplatz herausgesucht. Der Plan geht auf, wir finden zwei Stellplätze in unmittelbarer Nähe zum See und gelangen in eine Veranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages zur Befreiung von den nationalsozialistischen Besatzern.

Im Mai 1945 wurde die Stadt Pilsen von den US-Truppen unter dem Kommando von General Patton befreit. Die Truppen blieben in der Stadt bis zur letzten feierlichen Parade auf dem Platz der Republik (Náměstí Republiky) am 20. November 1945, bei der sich die Bevölkerung von den amerikanischen Soldaten verabschiedete. Der Platz wimmelt nur so von Menschen in amerikanischer Uniform nebst Waffen, diversen Jeeps und militärischem Equipment.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, kommt die selbstgemachte Maultaschensuppe auf den Tisch 🍲. Sie dient als Grundlage für einen Absacker in Form von Pils in dem rustikalen Restaurant des Campingplatzes. Anlässlich des hiesigen Events gibts auch etwas musikalisches auf die Ohren: amerikanisch angehauchte Songs nach tschechischer Mundorgelart interpretiert.

04.05.2025

Heute geht es mit den Rädern auf eine Tour rund um Pilsen, incl. einer Besichtigung der Brauerei Pilsener Urquell und der Innenstadt. Es hat sich deutlich abgekühlt und zwischendurch bereue ich es schon keine dickere Jacke angezogen zu haben. Das Thermometer ist bis auf 12 Grad zurückgegangen 😬. Die Radtour hat von Wald, Feldern, Abschnitten durch wuselige Stadtteile sowie Wegen an Seen vorbei, alles was die Peripherie zu bieten hat. Im letzten Viertel gelangen wir an den Fluß Radbuza, der durch Pilsen fließt. Nach einem kleinen Snack, radeln wir noch ein kleines Stück an diesem Fluß entlang, bis wir zum West Bohemian Museum in Pilsen gelangen. Von hier aus ist es nur ein kleines Stück zur historischen Brauerei, bei der wir gerade noch rechtzeitig an einer gut zweistündigen Führung teilnehmen können. Diese ist sehr kurzweilig und abwechslungsreich, gibt grundsätzliche Einblicke in die hier begründete Braukunst, das Abfüllverfahren, das Sudhaus sowie den historischen Gär- und Eiskellern. Im Anschluß gibt es ein frischgezapftes Pils incl. scharfer Wurst vor dem Besucherzentrum. Jetzt noch ein kleiner Rundgang durch das Zentrum und einigermaßen geschafft kriegen wir gerade noch ein Abendessen am Stellplatz hin, bevor wir einzeln in die Vans fallen.

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