05.07.2025
Gespannt auf den Tag verlassen wir pünktlich am Sonntagmorgen den CP mit einem Kleinbus. Es geht zu den ca. 4 km entfernten Ausgrabungsstätten. Die Fahrt führt uns durch den Ort Delphi mit seinen engen Gassen. Wir haben ein wenig Sorge, dass uns die Hitze bei der Besichtigung zu schaffen macht und daher ein wenig erleichtert, dass noch nicht so viel los ist. Gegen 13:30 Uhr werden wir wieder am Museum abgeholt. Zuerst erstehen wir die Eintrittskarten für das Außengelände sowie das Museum und dann geht es los.
Wir haben nicht nur viel Wasser im Gepäck, sondern auch unseren 1. Griechenland-Reiseführer: „Inseln, Wein und Altertümer“ von Leonie Senne aus dem Jahr 1985. Er dient als zusätzliche Orientierung auf dem großen Gelände, dass es zu erkunden gilt.












Inmitten eines beeindruckenden landschaftlichen Panoramas liegen unzählige Steinblöcke, Mauerreste und Säulenstümpfe. Von den zahlreichen Gebäuden des Apollon-Heiligtums lassen sich die vielzähligen Statuen und Weihgeschenke nur schwer erahnen. Wir wandern vorbei am steinernen Ophalos, der Stein der in der griechischen Mythologie die Mitte der Welt markiert und somit zum Ort der heiligen Orakelstätte wurde, am Schatzhaus der Athena vorbei zum Apollon-Tempel, dem Amphitheater und weiter zum hochgelegenen Stadion, welches in 654 m Höhe zu finden ist und im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet wurde.
Nach 2,5 Std. machen wir uns langsam auf den Rückweg, schließlich steht noch ein Besuch im klimatisierten Museum an. Dabei machen wir immer wieder Halt und sind fasziniert vom Ausblick in die Umgebung. Das Museum beinhaltet grob gesagt weitere Fundstücke aus unterschiedlichen Epochen der Ausgrabungsstätte.










Wieder zurück am CP verbringen wir den Nachmittag am Pool und den Abend bei einem Essen in der Taverne, incl. grandioser Aussicht auf das breite Tal mit seinem Meer aus Olivenbäumen.


