Refresh loader

251. Karklė Juli 2026

Home > Rudi on Tour Teil5 > 251. Karklė Juli 2026

251. Karklė Juli 2026

21.07.2026

Bevor wir einen neuen Stellplatz anfahren suchen wir in Kretinga eine Wäscherei auf. Leider vergebens, die mangelhafte Parksituation lässt uns weiterfahren. Wir steuern Richtung Meer und hier nach Karklė auf den gleichnamigen CP.

22.07.2026

Der nächste Tag beginnt erneut mit Regen, den es auszusitzen gilt. Mittags geht es dann mit den Rädern nach Klaipėda, drittgrößte Stadt Littauens, Universitätsstandort und Tor zur Ostsee. Die ersten 10 km geht es auf dem Radweg Nr. 10 nur durch den Wald. Als wir den Stadtrand erreichen wird es wieder laut und wuselig, eine Baustelle jagt die nächste und Umleitungen sind weder für Fußgänger noch Radfahrer zu finden. Unser erstes Ziel ist der Fährterminal der TT-Line. Wir wollen hier für die Überfahrt am Freitag nach Travemünde schon einchecken. Die Strecke zieht sich endlos am Rand einer vierspurigen Straße entlang, gefühlt ist jede Ampel rot, der Radweg wird erneuert, es dauert ewig. Endlich am Terminal angekommen, ist ein Einchecken für Freitag erst am Abreisetag möglich. Jetzt nur nicht die gleiche Strecke zurück. Eine alternative Route ist schnell gefunden und diese führt uns durch Wohnsiedlungen mit dazugehörigen ausgedehnten Parkanlagen bis fast in die Altstadt. Kurz vorher jedoch weitere Baustellen und Fuß- wie Randwegerneuerungen ohne Umleitung. An der Uferpromenade des Danė gönnen wir uns eine Pause bevor es zurück zum Stellplatz geht.

23.07.2026

Regen, Regen, Regen. Immer wenn wir denken, los jetzt, es hat aufgehört, fängt es erneut an zu regnen. Irgendwann erwischen wir ein Regenloch und los geht es zum Meer. Von der Hauptstraße weg führen kleine Erdpisten durch Kiefernwald ans Wasser. Diese sind schon so aufgeweicht und matschig, dass es nur im Zick-Zack voran geht. Zwischendurch ganz versteckt immer wieder Wohn- oder Ferienhäuser, Gastronomie und am Zugang zum Strand Karklės paplüdimys sogar einen Friedhof. Über eine Holztreppe geht es hinunter an den Naturstrand, mit Kiesel, Sand und angespültem Geäst. Toll und viel ruhiger als in Palanga. Immer wieder gibt es Holztreppen die zurück in den Wald führen. An der Mündung der kleinen Cypa versuchen Kinder einen Staudamm mit Ästen und Steinen anzulegen, andere Urlauber gehen baden oder haben es sich im Sand gemütlich gemacht. Wir gehen rechts weiter bis zum letzten Strand-Aufgang und suchen uns einen Weg durch den Wald zurück. Kurz vor dem CP gibt es ein winziges Lebensmittelgeschäft „Karklės zuvis“ mit einer schönen Räucherfischauswahl: Forelle kalt und warm geräuchert, Wolfsbarsch, Barsch und Aal werden angeboten. Wir nehmen eine Forelle und ein Stück Wolfsbarsch mit. Dazu die leckeren Schwarzbrotchips, etwas das aussieht wie „Kalter Hund“ und schaffen es trocken in den Bus zurück.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner