19.07.2026
Bevor es weitergeht machen wir noch einen Spaziergang zum gegenüberliegenden Strand und der dazugehörigen endlosen Kaianlage die in die Ostsee ragt. Die erste Hälfte ist an der Meer zugewandten Seite mit gewaltigen Wellenbrechern versehen und gut begehbar. Die andere Hälfte muss ohne Wellenbrecher auskommen. Die Oberfläche total zerklüftet und schwer begehbar. Bevor man die Boje am Ende erreichen kann ist Schluß, die Anlage weist ein großes Loch auf und umkehren ist angesagt. Nach dem kleinen Spaziergang fahren wir ein kleines Stückchen weiter in Richtung Palanga. Am Parkplatz von Samogitian Sanctuary planen wir für die nächste Nacht ein. Ein Plätzchen hinter den Dünen an einer heidnischen Kultstätte. Leider abgesperrt, also geht es weiter. In einem Vorort von Palanga, Kunigiskiai, finden wir einen Wiesenparkplatz mit Parkuhr. Sie lässt sich nur mit Münzen füttern, 10€ für 24h. Wir sind hier völlig allein und nach einer kurzen Pause geht es durch den Kiefernwald direkt an den weitläufigen Strand, der uns sehr gut gefällt.
Am Abend setzt dann Regen ein. Auch der nachfolgende Tag ist regnerisch und beschert uns ein längeres Trödelfenster.
21.07.2026
Palanga ist Litauens beliebtestes Strandresort. Bei einem Spaziergang durch den Botanischen Garten, der früher ein Schlosspark war und zur 470 m langen Seebrücke, Wahrzeichen des Bade- und Kurortes, bekommen wir dies hautnah zu spüren. Spürbar auch der starke Wind, der uns ordentlich ins Gesicht weht und die Ostsee so richtig aufpeitscht. Auch die Möwen versuchen die Balance zu halten und stellen sich immer wieder mit dem Wind neu auf. Auf der Seebrücke wird es dann richtig voll. Anschliessend tapern wir über eine schnurgerade, lange Vergnügungspromenade mit Riesenrad, Fahrgeschäften, Souvenir- und Klamottenläden, Ständen mit Bernsteinschmuck, Kneipen, Restaurants, Fressbuden in den Ort. Es lockt keine Altstadt, sondern weitere Läden und wir gehen zurück zum Van.
