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109. Vourvourou Juli 2025

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109. Vourvourou Juli 2025

08.07.2025

Nach dem Frühstück brechen wir zu unserem nächsten Ziel auf: Vourvourou auf Chalkidiki. Dirk und ich haben uns hier vor ziemlich genau 39 Jahren beim Zelte aufbauen kennengelernt. Wir gehen sozusagen auf Spurensuche.

Die Fahrt dorthin macht mir wegen der Hitze zu schaffen, da kann auch der Olymp oder später die an uns vorbeisausende Metropole Thessaloniki keine Ablenkung schenken.

Da es den alten CP Glaros nicht mehr gibt, versuchen wir einen Platz auf dem CP Rea zu bekommen, welcher am anderen Ende der Bucht von Vourvourou gelegen ist. Wir haben Glück und erhalten einen Platz im hinteren Teil. Er ist ziemlich eng, wirkt etwas dunkel, Luftzirkulation auf Null. Egal, erst einmal schwimmen zur Abkühlung. Das Wasser in dieser Art Lagune hat fast Außentemperatur und an das erhoffte Senken der Kerntemperatur ist nicht zu denken. Da hilft nur noch quengeln und früh schlafen gehen.

09.07.2025

Am Vormittag geht es nach dem Frühstück auf die Räder und ab nach Vourvourou. Fahrradfreundlich ist anders und bei dem Gerase auf der Ringroad-Sithonia versuchen wir möglichst schnell eine Ausfahrt zu finden. Auf dieser geht es dann in den kleinen Badeort, ehemals ein kleines Fischerdorf. Die neun kleinen, felsigen Inseln gegenüber der Küste machen diesen Ort besonders attraktiv. Zur größten Insel gehört „Diaporos“, zur kleinsten „Kalomonisia“. Die Landschaft drumherum ist mit Pinien- und Olivenbäumen dicht bewaldet und gebirgig. Der Karvounas Berg (546 m Höhe) befindet sich in unmittelbarer Nähe. Etwas weiter im Landesinneren findet man Itamomassiv, auf dessen Gipfel man eine schöne Aussicht auf Vourvourou und die umliegende Küste haben soll. In der ARD Mediathek gibt es eine Ausgabe der Reihe Wunderschön aus dem Jahr 2022 mit dem Titel: Chalkidiki – Griechenlands göttliche Halbinsel, in der weitere Inspirationen für einen Aufenthalt zu finden sind.

Tatsächlich erkennen wir von damals nicht wirklich etwas wieder. Der Tourismus hat natürlich hier auch zugeschlagen, aber nicht mit großen, hohen Hotelanlagen, sondern Apartmenthäusern, die sich in die landschaftliche Umgebung einfügen.

Vom Gasthaus „Psarogiannis“ ist wahrschneinlich nur noch der Name übriggeblieben. Die Taverne ist einer Bar gewichen und er dazugehörige Strandabschnitt sehr schmal, mit Liegen, Sonnenschirmen zugestellt.

Wir kurven einige Zeit herum, bis wir fast am Ende des Örtchens auf eine sandige Straße neben der Anlage „Elkies“ stoßen, an welcher der ehemalige CP Glaros gewesen sein muß. Heute findet man genau hier am Strand eine Bootsvermietung. Der hintere Teil ist Privatgelände. Wir fahren trotzdem hinein und machen das steinerne Empfangshäuschen sowie die Sanitäranlagen aus. Ansonsten eher ein Lost Place, nur einig in die Jahre gekommene Wohnwagen stehen hier noch herum. Vlt. als „Laube“ für´s WE oder den Urlaub. Der heutige Strand Kyradi ist hinter dem ehemaligen CP und diese Bucht mit ihren Felsen und dem türkisblauen Wasser, hat den CP ausgemacht. Heute befindet sich hier eine Arpartmentanlage mit Cafeteria und Taverne, der Platz unter Pinien vor dem Meer ein Parkplatz. Jetzt in der Hauptsaison ist alles voll. Wir verbringen aber den Nachmittag ganz am Rande und genießen hier das kühle Meerwasser.

10.07.2025

Tja, heute kommt der Tag, an dem ich von der Planung weiterer Radtouren ausgeschlossen werde. Über Komoot habe ich eine Route parallel zur mörderischen Hauptstraße ausgemacht, die uns zum Hafenörtchen Ormos Panagias führen soll. Es wird aber ziemlich schnell klar, dass diese unnamed road es in sich hat. Wahrscheinlich hat sich hier eine Planierraupe den Weg zur Feuerbekämpfung freigeräumt, denn der Untergrund ist teilweise alles andere als befestigt. Schieben und Zerren sind angesagt, zum Glück haben wir viel Wasser und die 1.Hilfe-Tasche dabei. Trotz aller Beschwerlichkeiten ist es hier total still und wenn der Untergrund es zulässt, auch das Radeln wunderschön.

In Ormos Panagias landen wir zur Mittagszeit und bemerken viele kleine Motorboote die zum Essen direkt an der Strandpromenade, quas an den Tavernen, ankern. 

Wir radeln in die Nachbarbucht, snacken etwas und gehen anschließend baden. Am Nachmittag geht es den gleichen Weg zurück und zumindest Dirk kommt mit letzter Akku-Power auf dem CP an.

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