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073. El Coronil Dezember 2024

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073. El Coronil Dezember 2024

19.12.2024

Wir verlassen Setenil de las Bodegas nach einem kleinen Rundgang und brechen auf in Richtung El Coronil. Dieser Ort liegt ca. 50 km unterhalb von Sevilla und ist uns in einem Youtube-Video von WoMo-Guide aufgefallen. Da der Weg durch die bergige Landschaft ziemlich anstrengend und teilweise durch Regen begleitet war, legen wir nach Ankunft auf dem kostenfreien kommunalen Stellplatz zunächst eine lange Pause ein. Abends gibt es Champignonpfannkuchen und ein Telefonat mit Hermännchen: die Kokosmakronen sind angekommen! Beim Abspülen stellen wir fest, dass der Küchenwasserhahn funktioniert, der Hahn im Bad nicht😂.

20.12.2024

Beim Frühstück wird zunächst Schwager Martin angerufen, der heute Geburtstag hat. Leider können wir nicht persönlich mit ihm reden, Dagmar und Martin sind busy und kaufen für ein gemeinsames Frühstück mit Nina, Cora, Niklas, Anna und Arne am morgigen Samstag ein.

Auf der Suche nach dem besonderen Kaffee aus El Coronil, schaffen wir es so gerade gegen halb 12 die kleine Stadt zu Fuss zu besichtigen. Damit sind wir dann auch schnell durch, das Örtchen ist sehr übersichtlich, d.h. an der Durchgangsstrasse Cafes, kleine Geschäfte und eine Bank und im Kreisverkehr des Centrums ein Weihnachtsbaum aus grossen, gehäkelten Granny-Squares. Dahinter eine Grundschule und zum Ortsausgang grössere Firmen, mit überwiegend landwirtschaftlichen Dienstleistungen. Alle Cafes die wir ansteuern, sind entweder nicht mehr vorhanden oder haben geschlossen. Wir wollen eigentlich weiter zu einer Festung, aber die liegt fast 4 km ausserhalb und so entschliessen wir uns dazu, die Räder zu holen. Die Burg der Aguzaderas ist eine Festung, die nach einigen Quellen von den Berbern erbaut wurde. Seine endgültige Gründung stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 15. und 16. Jahrhundert verändert. Der Eintritt ist frei, von der Festung ist im Prinzip die Festungsmauer erhalten. Es gibt einen grossen Innenhof, mit unebenem, felsigem Untergrund und einem grossen, schattenspendendem Baum sowie Bäume mit uns fremden Früchten. Oberhalb der Zinnen läuft ein nicht gesicherter Mauervorsprung um die Festungsmauer, die wir aber aus medizinischer Voraussicht nicht begehen werden. Wir fahren daher wieder zurück, versuchen in einem Supermarkt die ersehnten Kaffeebohnen zu erwerben und kehren unerledigter Dinge zurück an den Stellplatz. Hier sind wir mittlerweile ganz alleine und unser Bauchgefühl signalisiert zuerst Hunger. Nach den Tortellinis a la promodore, entschliessen wir uns spontan jetzt direkt nach Portugal weiter zu fahren. Reisefertig sind wir nach den hinter uns liegenden 10 Wochen schnell und so geht es am frühen Nachmittag auf nach Portugal.
Ach so, die begehrten Bohnen gibt es in einer Kaffeerösterei ausserhalb von El Coronil: Dunkin‘ Espana in Arahal😉.

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