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070. Gorafe Dezember 2024

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070. Gorafe Dezember 2024

15.12.2024

Früh los am dritten Advent, da Ver-und Entsorgung am Tag zuvor erledigt wurde. Sind beteits kurz nach 10 h in Gorafe und kommen aus dem Staunen erst einmal nicht heraus. Der kleine Ort verfügt über einen schönen Platz etwas oberhalb an der Calle de Milla 1. Der Platz ist kostenfrei. Bevor wir zu einer Wanderung aufbrechen, wird gefrühstückt und das Solarpaneel angebracht.
Die Wüste von Gorafe in der Provinz Granada in Andalusien ist wie von einem anderen Planeten. Das durch vielfältige Formen und Farben geprägte Gebiet besitzt eine einzigartige Schönheit und während wir den ganzen Tag durch die Gegend streifen, erinnert uns die Landschaft an Kappadokien.

Nach dem späten Frühstück haben wir uns für eine kleine Wanderung den Hügel hinauf entschieden, um die in den Berg gebauten Behausungen sowie den Ausblick geniessen zu können. Es geht 2 km in Serpentinen steil bergauf und wir haben so was von keine Kondition. Der Weg ist für WoMos gesperrt, erinnert an meine Horrorfahrt auf La Palma und ich bin froh nicht mit dem Rad gefahren zu sein. Egal, der Ausblick entschädigt für alles. Oben angekommen, verläuft der Weg auf dem Plateau schnurgeradeaus. Wir lassen die Drohne in die Luft und können sie leider kurze Zeit später nicht mehr orten, weil die Sonne so stark blendet. Wir hatten wie sie schon abgeschrieben, aber irgendwie hat Dirk den Homepoint aktivieren können und dort ist sie dann gelandet. Mitten auf der Schotterstrasse, ca. 500 m weiter weg. Ist aber noch mal alles gut gegangen und wir sind auf die Aufnahmen gespannt.
Wir folgen dem Weg weiter zu einem Aussichtspunkt, hocken uns quasi an den Rand des Abhangs und legen eine Pause ein. Von hier oben haben wir nicht nur einen fantastischen Ausblick über das Tal, sondern auch über den Ort selbst und können in jede Strasse und auf jedes Haus blicken. Der überwiegende Teil der Gebäude ist in die Felsen gebaut, nur ein kleiner Teil besteht aus einer Fensterfront und dem Eingang. Auf dem Fels befindet sich ein Zuckerhutartiger Schornstein und ggf. verglaste Lichtöffnungen nach oben.
Gemächlich wandern wir zurück, nicht ohne die unzähligen Mandelbäume zu bestaunen, die sich schon auf die kommende Blüte vorbereiten.
Für den Rudi ist es noch zu früh und wir gehen in den Ort, am Dorfplatz vorbei, entdecken einen Stellplatz der verschlossen ist, Ferienwohnungen ganz oben und auch im Felsen, noch weiter hoch auf einen Grat mit einer Madonnenstatue, wieder runter zu einer Kirche, folgen lauten Stimmen und landen in einer Bar, mit Namen: Meson de Illusion. Das frischgezapfte Bier ist keine Illusion unf auch nicht die Menschen, die an einem Sonntag Nachmittag hier gesellig zusammen kommen.
Die Sonne verschwindet und wir ziehen uns auch in den Rudi zurück.

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