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056. Luxeuil-les-Baines November 2024

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056. Luxeuil-les-Baines November 2024

01.11.2024

Es ist der 1. November und wir sind ein kleines Stück weiter gefahren. Stehen nun auf einem Platz von Camping Car Park, direkt am Zentrum von Luxeuil-les-Bains. Auch der Hänger hat ausreichend Platz.
Nach dem routinierten Aufbau von Starlink, Stühlen, dem vorherigen Ver-und Entsorgen und einer Kaffeepause wurde nur noch gechillt.
Abends gab es Pizza und gemischten Salat mit Chicoree sowie Fernsehreportagen aus der Heimat.

Den Abstecher zum Col de Bussang konnten wir nicht antreten: gesperrt für Fahrzeuge über 3,5 t.
Da dort die Mosel entspringt, wollten wir hier wenigstens ein Foto machen. Vlt. auf dem Rückweg und dann zu Fuss.

02.11.2024

Heute ist Markt im Zentrum von Luxeuil-les-Bains und den werden wir uns nach dem Frühstück abschauen.

Wir starten einen Spaziergang durch die kleine Stadt. Direkt hinter dem Stellplatz verläuft ein Fußweg ins Centre Ville. Zuerst stoßen wir auf die L‘Abbaye Saint-Colomban, einer Abtei aus dem Jahr 565, in der aktuell ein katholisches Kolleg untergebracht ist.
Am Rathaus vorbei gelangen wir auf den Place St. Pierre Bonnot. Hier ist heute Vormittag Markt und es herrscht bereits reges Treiben. An Obst-, Gemüse-. Fleisch- und Käseständen werden Produkte aus der Region angeboten. Es sieht alles so frisch und lecker aus. Kürbisse, Rosenkohl, Lauch, Maronen, Pilze, Pasteten und erst mal die Auslagen beim Käsestand, einfach umwerfend. Der Wagen mit gegrillten Hähnchen darf nicht fehlen, ebenso eine kleine Auswahl an Kleidung und Haushaltsartikeln. Wir entdecken einen kleinen Brotstand, mit großen und unterschiedlichen Brotlaiben und auffällig hohen Preisen. Das Brot kann dementsprechend auch pro Scheibe bzw. Scheiben erworben werden.
Kein Markt ohne Cafe, aber dies werden wir erst später aufsuchen.
Weiter geht es auf der mit unzähligen, kleinen Einzelhandelsgeschäften gefüllten Rue Victor Gernoux und Rue Carnot, am Place de Gaulle vorbei, in Richtung Hopital. Ein Abstecher in die Touristinformation darf nicht fehlen.
Wir schwenken nach links am Hotel Cerise vorbei in den Parc des Thermes, in dem sich ein bekanntes Thermalbad befindet und schlendern durch Nebenstraßen wieder ins Zentrum zurück. Auffällig sind die vielen, alten Gebäude, die leer stehen und verfallen – lost Places. Teils werden die Vorderfronten erhalten und abgestützt, die Fensteröffnungen mit Fotofolien versehen, der hintere Gebäudeteil aber fehlt komplett.
Zurück am Marktplatz zieht es uns jetzt in das Cafe, an dem wir auf der Terasse einen schönen Platz ergattern. Wir genießen einen Cafe au lait und einen Grand Cafe und schauen dem Geschehen auf dem Marktplatz zu.
Anschließend führt uns der Spaziergang in einem großzügigem Bogen durch kleine Wohngebiete zurück zum Stellplatz.
Den Rest des Tages geniessen wir lesend, aufräumend und Pizza essend.
Morgen steht eine Radtour auf dem Programm.

03.11.2024

Nicht wundern, der Ort bei diesem Stepp heißt Breuchotte, wir stehen weiterhin in Luxeuil-les-Bains, nur die Radtour hat uns durch Breuchotte geführt.
Mit nicht mehr ganz gefüllten Akkus haben wir uns gegen 11:00 Uhr auf den Weg gemacht. Einen Snack bestehend aus Äpfeln, dem leichten Munsterkäse und den Brötchenmessern von Heiner, haben wir für unterwegs eingepackt. Jetzt fehlt nur noch ein frisches Baguette. Dieses werden wir, mit weiteren Zutaten für das Abendessen, gleich zuerst im Supermarkt kaufen.
Es ist zwar Sonntag, aber die größeren Supermärkte haben bis mittags geöffnet.
Der Einkauf wird schnell zurück zum Auto gebracht und anschliessend wollen wir uns noch eine Tankstelle, die LPG Gas vertreibt, genauer anschauen. Der Gastank ist noch mit zwei Anzeigenstrichen gefüllt und da die Temperaturen nachts deutlich sinken, wird entsprechend geheizt. Wir sind jetzt mit einer Füllung gut drei Wochen ausgekommen. Der Preis pro Liter beträgt ca. 0,99 € und der Tank hat eine Füllmenge von 70 l. Mit Gas wird gekocht, die Heizung betrieben sowie warmes Wasser erzeugt.
Leider befindet sich an der ausgesuchten Tankstelle die Zapfsäule für Gas an der falschen Seite, zudem sind die Fahrstreifen zur Ausfahrt so eng, dass der Hänger hier nicht vorbeikommen würde. Gas tanken ist hier mit unserem Gefährt nicht möglich. Alternativen werden später gesucht.
Weiter geht es ins Centre Ville und von hier aus starten wir nun ein rund 30 km lange Tour, bei herrlichem Sonnenschein.
Die Route führt uns ausschliesslich über D-Straßen, d.h. wirklich kleinen Nebenstraßen. Radwege sind nicht vorhanden, aber Radwegschilder, die bestimmte Routen angeben.
Es geht vorbei an kleineren Vororten und der Gemeinde Breuchotte. Hier legen wir am Rathaus eine Pause ein und geniessen Brot, Käse und Äpfel.
Die Stärkung können wir brauchen, denn der weitere Weg nach Fougerolles hat es in sich. Hier klettern wir die angekündigten 470 Höhenmeter aufwärts.
Von Fougerolles führt der Weg geradewegs zurück nach Luxeuil-les-Bains.
Am Stellplatz angekommen, wird erst einmal Frischwasser nachgefüllt. Mit dem Albfilter dauert das ca. 20 Minuten, da der Wasserdruck eigentlich nur so heißt, aber das Wasserbnicht wirklich mit Druck durch die Leitung saust.
Jetzt erst einmal einen Kaffee draussen vor Rudi geniessen.
Das Wetter ist so schön, dass wir uns entschließen Hähnchen-süß-sauer draussen zu kochen.

Den morgigen Tag werden wir weiterhin hier verbringen. Die letzten drei Wochen haben gezeigt, dass wir einige Dinge umpacken und anders verstauen müssen. Eine Innenreinigung ist auch angesagt.
Für den frühen Nachmittag ist ein weiterer Besuch im Städtchen vorgesehen und vlt. bleiben wir dann für ein Glas Wein im Marktcafe hängen.

04.11.2024

Tja, heute war, wie angekündigt Aufräumen und Innenreinigung angesagt.
Ich würde mal sagen, wir waren sehr erfolgreich. Darauf erst mal ins Centre Ville und dort in das Cafe am Markt und ein leckeres, frischgezapftes Blondes bestellt und genossen (bis es wirklich zu kalt auf der Bistroterasse wurde). Zwischendurch mit Nina telefoniert und dann nix wie zurück im unseren warmen und aufgeräumten Rudi.
Jetzt wird Liliane angerufen, denn sie hat heute Geburtstag.
Ausserdem ist alles gepackt und verstaut, morgen geht es weiter nach Besancon.
Die Walnüsse auf dem ersten Bild sind übrigens noch aus Wintrich an der Mosel. Die habe ich heute frei gelassen. Wer weiß, vlt. wachsen hier in ein paar Jahren plötzlich Walnussbäume am WoMo-Stellplatz in Luxeuil-les-Bains.

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