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218. Piteå Mai 2026

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218. Piteå Mai 2026

29.05.2026

Für die letzte gemeinsame Woche zieht es uns wieder an die Küste. Piteå ist unser Ziel. Gerade stehen wir auf einer Halbinsel der Kommune in einem kleinen Yachthafen. Eine Stichstrasse, der Renövägen führt hierher. Wir haben Glück, denn von den drei Stellplätzen sind noch zwei frei. Hier ist wieder alles vorhanden, sogar Feuerstelle und Spielekiste sowie Strom, wenn gebraucht. Noch wirkt hier alles sehr verschlafen, die Bootsstege leer, die Bootshäuser geschlossen. Vor einigen Hütten am Wasser wird sich gesonnt.
Wir wollen zunächst in den Ort und radeln dorthin. Piteå ist eine Stadt der nordschwedischen Provinz Norrbotton, von reichlich Wasser und 550 Inselchen in einem Schärengarten umgeben. Der Ort hat seinen Namen vom Fluß Piteälven, der hier in den Bottnischen Meerbusen mündet und den wir bereits bei Storfosen kennengelernt haben.
Die gemütliche Innenstadt ist schnell erreicht. Hier lädt die kleine, mit Holzhäusern gesäumte Storgatan zum Bummeln ein. In einer Bäckerei am Radhustorget legen wir eine Mittagspause ein, bevor wir den Rückweg incl. Einkauf antreten. Kurzzeitig weichen wir vor dem Stellplatz anlässlich einer Elchsichtung von der Straße ab und folgen einer Schotterpiste bis an den Waldrand. Leider können wir das gewünschte Tier nicht mehr ausmachen und radeln weiter.
Bereits am Nachmittag wird ein Feuer gezündet und das Essen in einem Topf über der Glut gegart. Mit den passenden Getränken und einem Würfelspiel wird das ganze Feuerholz verbraucht.

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