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120. Cadiz Oktober 2025

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120. Cadiz Oktober 2025

18.10.2025

Nach einer ruhigen Nacht brechen wir Richtung Cadiz auf. Nur eine kurze Strecke, gesäumt von abgeernteten Baumwollfeldern und schon geht es über die imposante Puente de la Constitucion hinein in die Altstadt von Cadiz und in den Fährhafen. Die Kontrollen am Eingang geben Anweisungen zur Fahrt an den Ableger der Armas-Fähre nach Lanzarote. Obwohl erst kurz nach 10:00 Uhr stehen hier schon viele weitere Reisende mit ihren Autos, Womos, Vans und Motorräder. Überwiegend spanische Kennzeichen, dazu französische, belgische, deutsche sowie finnische und schwedische. Gegen 11:00 Uhr werden wir weitergeleitet. Es geht Stück für Stück etwas weiter der Fähre entgegen. Bis dahin passieren wir vier weiteren Kontrollen, die Pässe, Fahrzeugschein und Tickets erfordern. Und dann stehen wir kurz vor der Fähre in einer Schlange und zwei Stunden passiert nichts, außer das unzählige Aufliegercontainer in den Bauch der Fähre rangiert werden. Ganz zum Schluß, rs ist bereits nach 13:00 Uhr sind wir an der Reihe und Rudi muss rückwärts auf die Fähre. Erst den Ableger ein Stück hinunter und dann die Rampe, auf einer schmalen Spur, steil nach oben. Der Fahhrsdträger hätte beinahe aufgesetzt. Für die weiteren Fährfahrten heißt das immer schön schräg auf die Rampe fahren. Rudi wird steil und kurz vor der Ladeklappe platziert. Anschließend geht es mit dem vorbereitetem Kleingepäck nach oben.

Rudi steht auf Deck 5 und auf Deck 7 erhalten wir an der Rezeption die Karte für den VIP-Bereich mit komfortableren Schlafsesseln. Es gibt Getränke und Obst und in dien sanitären Anlagen ist eine Dusche enthalten. Unsere Sitze sind schnell ausgemacht, leider lässt sich Dirks Sitz nicht bewegen, darum kümmern wir uns später, jetzt erst einmal aufs Deck und die Abfahrt miterleben. Auf dem hinteren Deck, mit Pool, Poolbar, gemütlichen Sesseln und Liegen, geniessen wir bei Sonnenschein und 26 Grad die Abfahrt aus dem Hafen und Weiterfahrt auf dem Atlantik.
Im Vergleich zu unserer Überfahrt von Igoumenitsa nach Ancona verfügt diese Fähre der Transnediteraneagesellschaft über einen weitaus besseren Standard. Es gibt über zwei Decks viele Sitzmöglichkeiten mit Sitzecken aus kleinen Tischen und Sesseln sowie Esstischen mit Stühlen bzw.,Bänken. Neben dem Self-Service-Restaurant ist eine Snack- und eine Poolbar vorhanden, gefolgt von Duty-Free-Shop und einem Indoorspielplatz.
Die Zeit verbringen wir mit Lesen, snacken, spazieren, Abendessen und Cabo spielen. Zwischendrin bemerken wir die Zeitumstellung – minus 1ne Stunde Ortszeit, also wie in Portugal.
Mittlerweile haben wir auch andere Sitze bezogen und können uns für die Nacht einrichten. Auf dem Rücken liegend, wie in einem Fernsehsessel zu schlafen, bedarf einiger Übung. Irgendwie klappt es aber mit kleinen Unterbrechungen und gegen 07:00 Uhr befinden wir uns in Höhe von Agadir.

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