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062. Martingues November 2024

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062. Martingues November 2024

22.11.2024

Nach einer knapp 2,5 stündigen Fahrt sind wir am Plage de la Saulce, auf einem Stellplatz der Camping Car Park Gruppe angekommen. Es ist ein kleiner Stellplatz für insgesamt 9 WoMos und wir passen mit Anhänger so richtig schön in die Ecke. Der Platz ist so klein, dass wir aus dem Stand das Auto befüllen können. Die Räder werden direkt startklar gemacht und es geht nach Sausset les Pins. Der Wind hat es in sich und wir werden so richtig durch gepustet. Immer wieder geht es nach kleineren Schlenkern an einer Bucht vorbei. Die Gegend ist mit Campingplätzen und Ferienanlagen übersät. Aber die Saison ist natürlich schon vorbei und so liegt alles ruhig und verlassen da. Das Örtchen bietet alles Notwendige und auf der Strandpromenade haben wir freie Fahrt. Die Strecke ist sehr hügelig und da wir unsere Akkus nicht geladen haben, treten wir den Rückweg an. Fahren noch kurz in den Ort Carro auf der anderen Seite des Stellplatzes und kommen mit fast leeren Akkus zurück. Jetzt ist erst einmal Ende im Gelände und Pause angesagt. Abends gibt es eine Gemüsepfanne mit CousCous.

23.11.2024

Für heute ist eine Radtour, grösstenteils an der Küste entlang, Richtung Martingues geplant. Wir sind sehr gespannt, denn dieser Ort wird als Venedig Frankreichs gehandelt.
Die Route führt uns zunächst in den Nachbarort Carro. Hier ist heute Markt und den müssen wir uns natürlich ansehen. Ein kleiner, feiner Markt, mit allem, was so benötigt wird. Weiter geht es runter zum Hafen und hier landen wir direkt auf dem Fischmarkt, der hier täglich stattfinden soll. Muscheln, Austern, Doraden, Loup und Schwertfisch und vieles mehr, werden fangfrisch angeboten.
Von hier aus führt uns ein toller Küstenradweg weiter bis an den Plage des Laurons und direkt an einem imposanten thermischen Kraftwerk vorbei über Lavera, einem Vorort von Martingues.
Die Sonne ist hinter Wolken verschwunden und es ist so richtig kalt, obwohl wir Thermounterwäsche und Handschuhe tragen.
Und was soll ich schreiben, der Ort selbst hat uns gar nicht angesprochen und wie es zu dem Zusatz: Vendig Frankreichs gekommen ist, können wir nicht nachvollziehen.
Selbst als wir die Räder an der blauen Brücke, mit seinem Fischerpaar abschliessen und zu Fuss durch den Ort schlendern, springt der Funke nicht über. Woran dies nun genau liegt, ist schwer zu sagen, vlt. trägt auch das ungemütliche Wetter dazu bei. Aber die Radtour an sich, mit den abwechslungsreichen Streckenabschnitten, der kleine Ort Carro mit seinem Hafen, haben uns viel mehr gefallen.
Am Hafen in Carro gibt es einen kostenpflichtigen Stellplatz direkt hinter dem Fischmarkt, mit Ver- und Entsorgung, ohne Strom: 6 Quai Jean Verandy, 13500 Martigues, Frankreich.
Nach fünf Stunden kehren wir durchgefroren zum Stellplatz zurück. Hier gibt es Kaffee und Riesencookies und einen Rhababeralikör bzw. Whisky aus der Senftdestillerie vom Bodensee (beides Geschenke von meinem alten Team) zum Aufwärmen.

24.11.2024

Es ist Sonntag und nach anfänglicher Trödelei geht es tatsächlich für einen Spaziergang vor den Rudi. Der Wind hat wieder zugenommen, aber es ist ca. 16 Grad warm und es fühlt sich draussen sehr angenehm an.
Wir laufen direkt zum kleinen Strand und entschliessen uns, einem schmalen Wanderweg rechts entlang zu laufen. Das Meer befindet sich links-schultrig, nachdem wir einen wilden, stufigen Trampelpfad hinauf gefolgt sind. Dann befinden wir uns oberhalb der zerfurchten Klippen und wandern knappkantig an den Rändern entlang. In der Ferne können wir den Leuchtturm von Carro ausmachen. Tatsächlich kommen wir ziemlich nah an ihn heran, uns trennt später nur noch eine weitere zerklüftete Bucht. Es ist einiges los hier oben. Die Gegend bietet sich hier geradezu an, für kleine Spaziergänge oder längere Wanderungen.
Der Rückweg führt uns durch bewaldetes Gebiet zurück zum Stellplatz. Zwischendurch pflückt Dirk noch einige Zweige Rosmarin für das Hühnchengericht heute Abend.
Es folgt aber erst ein kleiner Snack und ein frischer Kaffee, handgemahlen.
Seit heute Mittag tropft der neue Hahn wieder und dazu ist es auch wieder feucht an der neu angebrachten Leitung. Da die Feuchtigkeit bzw. die Nässe nicht permanent bei Gebrauch des Wasserhahns auftritt, gehen wir davon aus, dass die Dichtung direkt unter dem Hahn defekt ist. Aus Ermangelung einer solchen, helfen wir uns zunächst mit Uhu-Klebegummis aus. Einfach ein paar Pads zusammengeknetet, aufgerollt und um den Hahn gewurschtelt. Mal sehen, ob es hilft.

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