25.10.2025
Den Tag haben wir bis zum frühen Abend in Arrieta verbracht.

Dabei stand der Aufenthalt im Meer im Mittelpunkt. Die Wellen waren auch nicht zu verachten. Am Nachmittag sind wir noch auf einen Spaziergang rund um den kleinen Ort Tabyesco aufgebrochen. Rund um den Ort wird auf kleinen Parzellen versucht alles Mögliche auf dem vulkanischen Gestein anzubauen, Bananen, Drachenfrüchte, Mais, vereinzelt Weinreben, Papayas, sogar Olivenbäumchen konnten wir ausmachen. Zum größten Teil wird um die einzelnen Pflanzen ein Schutz aus Gestein oder Holz im halbrund angelegt, um dem Wind und der Erosion zu trotzen bzw. Wärme zu speichern. Zurück im Ort legen wir einen kleinen Halt im Mercado ein, das Abendessen ruft. Aber zunächst machen wir uns abfahrbereit und fahren einige Kilometer nach Teguise. Hier ist morgen der wöchentliche Sonntagsmarkt, der viele Besucher anziehen soll. Wir wollen sehr zeitig dort sein, bevor es richtig voll wird. Und so stehen wir am Rande des Zentrums, neben der Polizeistation und gegenüber dem Stadion. Dort findet unter Flutlicht eine Veranstaltung mit reichlich Musik statt. Ausserdem dringt genau neben uns Musik aus einem Nebengebäude. Es hört sich nach einer Kinderkaraokeveranstaltung an. Kann also interessant werden.
26.10.2025
Die Vorbereitungen für den Sonntagsmarkt beginnen früh. Die Innenstadt wird für den Durchgangsverkehr gesperrt. Lieferwagen und größere PKW‘s laden ihre Waren auf dem Marktgelände aus, parken dann ihre Autos außerhalb. Nach einem frühen Kaffee mit Croissants machen wir uns auf den kurzen Weg ins Zentrum. Wenige Besucher sind unterwegs, die Stände werden gerade fertig aufgebaut. Neben unzähligen Ständen mit Klamotten, Taschen, Sonnenbrillen, Spielzeug, gibt es Stände mit regionalen Produkten sowie mit Kunsthandwerk.














Bevor die Besuchermassen mit Bussen angespült werden, haben wir einen ersten Rundgang beendet und schlendern mit einer gut gekühlten Flasche Wasser durch die Gassen von Teguise. Schnell ist klar, dass wir hier in der Woche noch einmal hinfahren werden. Uns gefallen die alten Gebäude, urigen Cafés und kleinen Läden sowie die Gassen mit ihren Pflastersteinen aus Vulkangestein. Nach und nach füllt sich das Städtchen. Wir gönnen uns noch einen Café Americano und einen Snack. bevor es zurück zum Auto geht.
Geplant ist, einen Stellplatz bei El Mojon anzufahren, aber zuvor müssen wir ent- und versorgen. Und während wir den Van abfahrbereit machen, beschließt die neue Trittstufe an der Schiebetür Probleme zu verursachen. Sie schließt nicht mehr. Dann schließt sie wieder, dann nicht, fährt plötzlich aus, ohne dass wir die Schiebetür bewegt haben usw. . Dirk richtet den Kontakt am Holm neu aus. Anschließend fährt sie aus, wenn man die Tür schließt und fährt ein, wenn man sie öffnet. Ich denke schon an Demontage, da fährt sie ohne erkennbare Aktion ein und wir machen, dass wir zur Tankstelle kommen. Hier ist zunächst alles gut, Tür auf – Trittstufe raus. Mittendrin fährt die Stufe ein und wieder aus, ein ständiges Hin- und Her. Nach der Ent- und Versorgung, nutzen wir wiederum den Moment der eingefahrenen Stufe und begeben uns auf den Weg nach El Mojon. Es handelt sich um einen Stellplatz auf einer Hubbelpiste gegenüber dem alten Steinbruch, den wir am Freitag besucht haben. Hier gefällt es uns nicht. Wir beschließen nach Punta Mujeres zu fahren, ein Stückchen weiter die Küste gen Norden hoch. Eigentlich kurz hinter Arrieta.
