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118. Montánchez (E) Oktober 2025

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118. Montánchez (E) Oktober 2025

14.10.2025

Heute sind wir weiter gefahren bis nach Montáchez, einem kleinen Dorf in der Extremadura, ca. 360 km von Cadiz entfernt. Hier stehen wir auf dem Stellplatz „Camperstop Alegria“, einfach wunderschön, klein und schnuckelig am Rande des Dorfes angelegt und von einem niederländischem Paar geführt.
Morgen schauen wir uns das Örtchen samt Burg an. Btw, wir hatten heute 29 Grad.

15.10.2025

Frühstück draußen bei 19 Grad und gleichzeitig Testlauf für die Aussenküche. Fazit: Test bestanden, wird jetzt immer draußen angebracht, wo sie gerade benötigt wird.
Den Vormittag haben wir mit räumen und suchen verbracht sowie Energiegewinnung via Solarpaneel. Nicht zu vergessen dem anschließendem Duscherlebnis mittels kaltem Wasser.
Später sind wir zu einer kleinen Radtour in das Örtchen aufgebrochen und eigentlich schnurstracks zum Castle hinauf. Wir haben so was von keine Kondition.
Montánchez selbst ist ein Ort und eine Gemeinde mit 1.608 Einwohnern im Westen der spanischen Provinz Cáceres in der Extremadura. Merida, die zentrale Stadt der Region liegt weiter südlich, diese werden wir bei unserer Weiterfahrt passieren.
Wichtigstes Bauwerk der Kleinstadt ist die Burg, deren heutiges Erscheinungsbild aus der Zeit nach der Rückeroberung durch die Christen stammt. Sie besteht aus einem äußeren Mauerring und der eigentlichen Burg mit ihren ehemaligen Wohnbauten und Stallungen. Mehrere verputzte Zisternen (aljibes) aus maurischer Zeit dienten der Wasserversorgung.
Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf das Gebiet der Extremadura.
Die Region beherbergt drei UNESCO-Weltkulturerbestätten: die Stadt Cáceres, Mérida mit ihren römischen Denkmälern und das Kloster von Guadalupe. Die Region ist auch ein Zentrum für Astro-Tourismus, Vogelbeobachtung und abseits der ausgetretenen Pfade gelegene Reiseziele sowie mehreren Nationalparks.
Anschliessend rollen wir ins kleine Zentrum auf der Suche nach einem Supermarkt. Eigentlich hat alles geschlossen oder macht um 17:00 Uhr wieder auf. Die Zeit bis zur Öffnung kann man gut mit einem erfrischendem Getränk überbrücken und so steuern wir eine kleine Bar am Hauptplatz an und geniessen ein gezapftes Bier in Weingläsern mit Oliven und leckeren Chips. Leider hat der Supermarkt auch nach 17:00 Uhr noch geschlossen und so fahren wir zurück zum Stellplatz, geniessen den Abend und den Aufenthalt im Freien. Morgen ist eine weitere Radtour in die Umgebung geplant.

16.10.2025

Heute stand ein kleiner Einkauf sowie eine Fahrradtour auf dem Programm. Den Supermarkt hätten wir ohne Tipp nie entdeckt: auf dem Gelände einer Fleischfabrik ein Eingang mit einer grünen Markise. Dahinter verbirgt sich wirklich ein Mercado, gut sortiert. Wir erstehen das Nötigste für den morgigen Tag sowie für die Fährüberfahrt am Samstag. Erst einmal zurück zum Stellplatz und rasch den Einkauf verstaut.
Dann auf die Räder und auf zu einer Radtour, die uns um Montánchez führen wird. Dabei durchqueren wir zuerst den Ort, verfolgen etwas die Hauptstraße hinunter vom Berg und verlassen die befestigte Straße in Richtung Albalá. Das Örtchen befindet sich bereits in der Ebene und wir sausen vorbei an Weiden, Korkeichen und Feigenplantagen. Schon bald geht der Asphalt zunächst in Schotter und wenig später in eine Steinpiste mit verbrannten Seitenrändern über. Parallelen zu der Radtour aus Chalkidiki scheinen offensichtlich.
Albalá erscheint als verwinkeltes, aber auch verlassenes Örtchen, mit unzähligen abgeschottenen Häusern. Es findet sich nicht viel an Infrastruktur, nur eine Bar hat geöffnet.
Wir fahren weiter. Landschaftlich ändert sich nichts und auch der nächste Ort Valdefontes ähnelt Albalâ. Bei Torre de Santa Maria ändert sich ebenfalls nichts. Wir fragen uns, wo die ganzen Einwohner der unzähligen Häuser sind. Bevölkerungsschwund, Abwanderung, …? Nur ältere Menschen sind hier und da zu sehen. Hinter Torre de Santa Maria passieren wir erneut Weideflächen und Feigen- sowie Olivenhaine. Die restlichen 6 km führen uns stetig ansteigend hoch nach Montánchez und wir nähern uns dem Ort aus der anderen Richtung, kommen direkt am Stellplatz aus. Pause und snacken sind angesagt. Im Anschluß bereiten wir bereits alles für die morgige Fahrt nach Cadiz vor und später gibt es noch Nudeln mit Pesto.

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