27.12.2025
Erstmals seit dem Ausflug auf die Insel Lobos auf Fuerteventura kommen heute die Fahrräder wieder zum Einsatz. Zunächst fahren wir hoch nach La Frontera, der größten Stadt hier im Tal El Golfo. Vorbei an einer Fabrica de Quesadillas, dem Busbahnhof und einem kleinen Zentrum mit Cafes, Geschäften, Restaurants und einer Post. Hier herrscht für hierronische Verhältnisse schon viel Verkehr, die Straßen mit Menschen ebenso gut gefüllt. Die Szenerie lassen wir an uns vorbeiziehen und fahren weiter durch den Ort. Rechts das Tal und der Atlantik, links die steilen Berghänge, ganz oben der Mirador la Llania, an dem wir gestern waren. Weiter geht es nach Sabinosa, einem kleinen Dorf im Westen der Insel. Es zählt nur ca. 300 Einwohner und liegt auf gut 300 Metern Höhe. Von der Küste aus gesehen schmiegen sich die weißen Häuser an den grünen Steilhang und erscheinen schwer erreichbar.
Die abgelegene Ortschaft gehört zur Gemeinde La Frontera und ist mit ihren hübschen alten Häusern und schön angelegten Gärten wohl die malerischste auf der ganzen Insel.
Seinen Namen verdankt Sabinosa dem mit dem Wacholder verwandten Sadebaum, der hier Sabina heißt und an den Steilhängen der Gegend wächst. Diese Baumart ist uns bereits auf der Hinfahrt an den Steilhängen aufgefallen.
Sabinosa ist umgeben von terrassenförmig angelegten Wein- und Obstgärten. Auf den fruchtbaren Lavahängen soll der beste Wein der Insel wachsen, der Vino de Pata. Bereits am Freitag haben wir in der Coooerativa Wein erstanden, mal schauen, welchen wir da erwischt haben.
Das Dorf selbst versprüht einen ganz eigenen Charme mit seinen teils kunstvoll gestalteten Häuserwänden. Überall sehen wir Aufnahmen von der traditionellen Bajada, bei der die Schutzpatronin der Insel von ihrer Kapelle in der Nähe von El Sabinar nach Valverde getragen wird. Ein kleines Cafe fast am Ortsende ist gut besucht, gegenüber im Schutz alter Bäume eine Krippe aufwendig gestaltet.
Weiter geht es in langgestreckten Serpentinen zurück an die Küste. Hier passieren wir Pozo la Salud, die Stelle mit dem Heilbad, fahren weiter zu den Arenas Blancas, den weißen Stränden. Es ist Ebbe und wir können ein ganzes Stück in den trockengelaufenen Strand hineinlaufen, der jetzt den Blick auf steinige Minipools freigibt. Da uns der Hunger packt und wir mal wieder ohne Snack losgefahren sind, kehren wir auf dem Rückweg in Pozo de la Salud in dem kleinen und einzigen Restaurant ein. Hier gibt es fangfrischen Fisch mit Runzelkartoffeln und Tomatensalat. Sehr lecker und mit viel Zeit zum Geniessen, bevor es auf die Rückfahrt geht.
Eine schöne Tour mit 32 km Strecke und 300 m Höhenunterschied. Im Rudi gibt es dann Kaffee mit frischen Quesadillas und Pause.
28.12.2025
Bedeckter Himmel, Nieselregen, hartnäckige Wolken sind die besten Voraussetzungen für einen Gammel-Rudi-Sonntag. Da wir das morgendliche Trödeln perfektioniert haben, ist der angedachte Marktbesuch obsolet und wir lassen diesen Sonntag einfach so, wie er ist.
