17.11.2025
Nach einer Mittagspause legen wir die letzten Kilometer bis Ajuy zurück, wo wir die Cuevas besuchen wollen. In der letzten Woche waren diese wegen des Unwetters gesperrt.
Die Höhlen von Ajuy liegen in der Caleta Negra. Diese erhielt ihren Namen wegen des schwarzen Vulkangesteins. In den Steilwänden der sichelförmigen Bucht befinden sich zahlreiche Höhlen, von denen zwei durch einen Treppenweg zu begehen sind. Der Eingang zu den Höhlen befindet sich dicht über dem Meeresspiegel. In die erste Höhle fällt durch eine große Öffnung ausreichend Tageslicht. Ein schmaler Durchgang gibt den Weg zu einer zweiten Höhle frei.














Ganz zu Beginn des Rundganges fallen die Kalksedimente auf, die aus der Kreidezeit stammen sollen und somit zu den ältesten geologischen Zeugnissen der Kanaren zählen. Kalk wurde genau hier bis ins 19. Jahrhundert abgebaut, an Ort und Stelle gebrannt und verschifft. Im Ort selbst zeugen davon noch Verarbeitungsgebäude. Nach den Höhlen schauen wir uns noch ein wenig oben auf den Klippen um, bis wir zum Strand zurückkehren. Ein kühles Estrella folgt im Restaurante Cuevas de Ajuy, bevor wir uns an die Zubereitung des Abendessens begeben: Rosenkohl an Zimt-Süsskartoffel-Pommes.
