05.11.2025
Eine unruhige Nacht, zumindest meinerseits, liegt hinter uns. Nach dem Frühstück stürzen wir uns in die Fluten, machen danach alles wieder abfahrbereit, starten im Richtung Mozaga und dem Monumento del Campesino. Ein weiteres Werk des Künstlers Manrique, ein Denkmal und ein Museum der Bauern und Bäuerinnen dieser Insel gewidmet.















Daran anschließend befahren wir die LZ-30, die sog. Weinstraße Lanzerotes. Weinanbau auf vulkanisch, denn die Weinreben gedeihen hier nicht in Reihen und an Hängen wie bei uns, sondern in kegelförmigen Mulden im vulkanischem Gestein, am Rand mit einer halbrunden Mauer, ebenfalls aus Vulkangestein, vor Wind geschützt. Die aufliegende schwarze Vulkanerde dient als Verdunstungsschutz und Feuchtigkeitsspender.

Auf der LZ-30 liegt dann auch eine Bodega nach der anderen. Wir passieren El Grifo und machen Halt an der Bodega Stratvs. Hier locken schon teure Weine und Accessoires der Region. Was uns aber am Besten gefällt, ist der Aussenbereich. Hier kann man unter großen Eukalypthusbäumen Wein und Fingerfood probieren und dabei auf die Weinberge schauen.





Wir fahren weiter und steuern die ehemalige Bodega El Chupadero an. Hier soll man in uriger Umgebung leckere Tapas und regionalen Wein genießen können. Leider ist die Parksituation für Rudi nicht vorhanden und wir beschließen nach Uga weiterzufahren. Uga wird auf dem Parkplatzschild als ehemalige Kameltreiberstadt beschrieben. Kamele spielten in den vorangegangenen Zeiten der hiesigen Landwirtschaft eine große Rolle. In der Nähe des Zentrums machen legen wir einen Stopp ein und halten Siesta.
