03.11.2025
Der Lago Verde ist leider nicht erreichbar. Vlt. hätten wir ihn zu Fuß von El Golfo erreicht, aber mit Rudi ist an der Straße leider kein Parkplatz zu finden. Wir fahren weiter und stoßen auf Los Hervideros, ein Küstenabschnitt in dem die Brandung in die durchbrochene, mit Höhleneingängen versehenen Klippenwände hineinpeitscht.







Überall sind Löcher und Durchbrüche über die der Weg führt. Bei idealen Seeverhältnissen schiesst die Brandung durch diese Öffnungen. Spektakulär.
Weiter geht es zu den naheliegenden Janubia Salinen, an denen mächtig gebaut wird. Die große Bucht ist durchweg mit Salinenfeldern ausgefüllt, die sich in den unterschiedlichen Phasen zur Salzgewinnung befinden. Uns ist es zu heiß für eine Führung und erstehen nur etwas Salz im Shop und machen Snackpause im Van.
Anschliessend geht es zum Ent- und Versorgen nach Arrecife und nach getaner Arbeit in die Canyons von Las Grietas. Diese befinden sich im Bezirk Tias, oberhalb von Puerto del Carmen. Was für eine Landschaft. Las Grietas bedeutet wörtlich übersetzt „die Gletscherspalten“.
Es handelt sich um eine Flankenformation des 600 m hohen Vulkans Montaña Blanca. Hier haben sich 3 Risse gebildet.
Die Risse sind nicht sehr lang, aber ziemlich eng und erinnern an eine Miniaturversion der Canyons von Arizona und Utah. Völlig klar, dass wir da durch müssen. Schließlich kraxeln wir aus einer Röhre wieder hinaus und befinden uns in Hanglage auf dem bröseligen Gestein. Vor uns eine herrliche Aussicht auf Puerto del Carmen und das Meer. Der Rückweg wird abenteuerlich, wir müssen ja irgendwie zurück auf den Hauptweg. Ganz langsam und auf dem Hintern hinabrutschend gelangen wir auf eine halbwegs gerade Stelle und klettern hinab in den nächsten Canyon. Durch diese Sedimentschichten zu laufen ist einfach nur toll.
Da uns der Parkplatz hier als Übernachtungsplatz nicht so zusagt, fahren wir erneut zur Costa Teguise und stehen in der Nähe des Playa de los Charcos.














